iOS9: Schwund des mobilen Datenvolumens

Wer sein mobiles Betriebssystem iOS auf die Version 9 gebracht hat, wird sich womöglich über den Verbrauch seines mobilen Datenvolumens wundern, auch wenn in einem kostenlosen, gar heimischen WLAN-Netz gesurft wird.

Der Grund ist eine neue Funktion, die dem Telefon erlaubt, den jeweils schnellsten verfügbaren Datenkanal zu verwenden. Befindet man sich beispielsweise in einem WLAN-Netz, dass weniger leistungsstark ist als das vorhandenen 3G/4G-Netz, so schaltet das Telefon auf das raschere, mobile Netz um. So entsteht ein erhöhter Datenverbrauch im mobilen Netzwerk, obwohl man sich im vermeintlich heimischen WLAN-Netz befindet. Bei meinem eigenen Test habe ich auf diese Weise mehr als 400MB an Daten übers mobile Netzwerk verbraucht – innerhalb von 12 Stunden. Blöd, wenn man ein Datenabo mit begrenztem mobilen Datenvolumen hat…

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Zum Glück lässt sich dieser “WLAN Assist” ausschalten unter: Einstellungen – Mobiles Netz – Dann ganz nach unten scrollen und Funktion ausschalten.

Ausfall der Wetterstation (behoben!)

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Durch den Ausfall des Datensendemoduls der Integrierten Sensoreinheit (ISS) wurden keine Daten mehr übertragen. Dies führte zu einem Ausfall der folgenden Daten:

  • Temperatur aussen
  • Feuchtigkeit aussen
  • Niederschlag
  • Solarstrahlung

Der Ausfall dauerte vom 27.12 bis 31. Dezember 2014. Mit dem Ersatz des Senders konnten die Probleme behoben werden. Bei dieser Gelegenheit bin ich daran, die Webseite zu optimieren. Damit sollen Probleme der Aktualisierung der Daten bei mobilen Browsern behoben werden.

BitTorrent Sync: Alternative zu Dropbox

Motivation
Wie können Daten auf verschiedenen Geräten, an diversen Orten synchron gehalten werden? Ich probiere ständig neue Dinge aus. OwnCloud musste ich leider nach vielen Monaten aufgeben, weil es mir nicht gelungen ist, die Anwendung auf einem gehosteten Webserver aktuell zu halten. Anschliessende Rechteprobleme liessen mir jeweils keine andere Wahl und ich musste von vorne beginnen mit einer Neuinstallation.
Dropbox dagegen ist ein zuverlässiger und enorm schneller Synchronisationsdienst. Aus Datenschutzgründen lasse ich aber die Finger davon. Also musste mal wieder eine andere Lösung her.

Technischer Hintergrund
Den neusten Fanclub mache ich für die kleine, feine Applikation “BitTorrent Sync” (Herstellerlink) auf. Diese Software wird für die meisten Plattformen angeboten: Mac, Windows, Linux, Android, Windows Phone, iOS, Kindle Fire. Somit lassen sich die verschiedensten Geräte miteinander mit Hilfe Peer-to-Peer (P2P | Link Wikipediaartikel) -Technik synchron halten. Der Clou: Die Daten bleiben nur auf den vorhandenen Geräten gespeichert und nicht auf einer fremden Cloud-Server-Farm.
Daher müssen mindestens 2 Geräte laufen müssen, damit eine Synchronisation bewerkstelligt werden kann. BitTorrent Sync stellt nur die Verbindung zu den Geräten her und speichert keine Daten. Dafür wird der Datenfluss permanent verschlüsselt (AES-128). Toll ist auch, wie rasch die Dateien synchronisiert werden.

In meinem Fall habe ich BitTorrent Sync auf einem Mac Server eingerichtet, der 24 Stunden läuft. Somit kann ich jederzeit meine geteilten Ordner zur Verfügung stellen oder neue Daten in Empfang nehmen. Eine stationäre Cloud, wie man will.

Weil die ganze Synchronisation mittels eigener Geräte verläuft, muss man sich auch keine Gedanken über Datenlimits machen. Theoretisch lassen sich auch Terrabytes an Daten synchron halten. Nicht wenige verwenden den Dienst auch, um verschiedene NAS abzugleichen…

Installation
BitTorrent Sync kann für praktisch jede Plattform gratis heruntergeladen werden.
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Ist BitTorrent Sync einmal auf einem Computer installiert, kann es losgehen. Beim ersten Rechner muss die Standardeinrichtung gewählt werden. Anschliessend müssen die Geschäftsbedingungen akzeptiert werden und mit der “Weiter”-Taste geht es zum nächsten Schritt.

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Über den Knopf “Auswählen” wird der Ordner definiert, der synchronisiert werden soll.

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Nun wird ein Geheimschlüssel in Form von 32 Zeichen angezeigt. Wer nun auf einem weiteren Rechner BitTorrent Sync installiert hat und diesen Schlüssel angibt, kann nun auf den geteilten Ordner zugreifen. Es ist dazu kein Benutzername/Passwort-Kombination nötig. Es kann ruhig auf “Weiter” gedrückt werden. Den Schlüssel muss man sich nicht notieren.

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Nun ist das Programm bereit. Das Feinster zeigt alle synchronisierten Ordner. Man sieht, wie gross die einzelnen Ordner sind und wie viele Dateien sie enthalten.

Nun lassen sich mit dem “+”-Button weitere Ordner definieren. Der Knopf “Mobilgerät verbinden” ist toll. Drückt man darauf, erhält man einen QR-Code. Hat man die App “BitTorrent Sync” auf dem Mobiltelefon installiert, lassen sich Ordner durch abfotografieren des Codes leicht installieren – ohne, dass man den Geheimschlüssel eintippen muss.

Es lässt sich definieren, ob der Adressat den Ordner nur lesen oder auch beschreiben darf.

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Beim Knopf “Info” lässt der Geheimschlüssel für einen Ordner einsehen. Auch kann man diesen erneuern, falls man das Gefühl hat, dass er nicht mehr sicher. Interessant ist auch die Möglichkeit, einen “Einmal-Geheimschlüssel” zu vergeben. Ein solcher Schlüssel verfällt nach dem Gebrauch oder nach 24 Stunden. So kann man einen Ordner jemanden für eine gewisse Zeit zur Verfügung stellen.

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In meinem Fall habe ich BitTorrent Sync auf einem Mac Server eingerichtet, der sowieso 24 Stunden läuft. Somit kann ich jederzeit meine geteilten Ordner zur Verfügung stellen oder neue Daten in Empfang nehmen. Somit ist dieser lokale Rechner meine persönliche “Cloud”.

Kritik
Im Netz wird Kritik über den Dienst laut, weil die Herstellerfirma den Quell-Code nicht öffentlich macht. Somit lässt sich nicht überprüfen, ob sich die gesynchten Daten nicht doch abgreifen lassen. Die Firma wiederum kontert darauf, dass man durch das Nichtveröffentlichen Hackern die Gelenheit nimmt, gezielt nach Sicherheitslücken zu suchen (Quelle: http://heise.de/-2098369).

Ich werde nun in den nächsten Wochen prüfen, wie stabil diese Lösung läuft. Gerade die simple Verwendung von Geheimschlüsseln macht es denkbar einfach. Diverse Datenquellen mit verschiedenen Nutzergruppen zu teilen. Auch die rasche und unkomplizierte Datensynchronisation verspricht eine ähnlich komfortable Handhabung wie mit Dropbox und Owncloud.

Wetter: Doppelter Regenbogen im Limmattal

Heute Abend ein seltenes zu beobachtendes Wetterphänomen: Ein doppelter Regenbogen.

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doppelter Regenbogen im Limmattal

Der eine Bogen war so plastisch, dass man meinen könnte, ihn berühren zu können. Das Ereignis wiederholte sich sogar mehrere Mal an diesem Abend!

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Wetterstation: Vorstellung iPhone Web-App

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Noch ist die Wetterstation nicht definitiv in Betrieb. Doch wird am Webangebot kräftig gearbeitet.

Die Wetter-Hauptseite wetter.onurb.net präsentiert sich seit ein paar Tagen barriere-freundlich in einem skalierbaren Layout. Die Datentabelle ist komplett ins WordPress-Thema integriert. Verschiedene Bildschirmgrössen (Tablets/PCs) können somit die Seite optimal anzeigen. Allerdings müssen die dynamischen Grafiken noch weiter überarbeitet werden (Besonders fürs iPad).

Ab sofort steht auch eine iPhone Webapp [Link] zur Verfügung, die es möglich macht, wichtige Wetterdaten praktisch live einsehen zu können. Die Web-Seite lässt sich wie eine App auf dem Home-Screen verankern (Anleitungslink).

Es werden dabei drei Ansichten geboten: Wird das iPhone normal im Portait-Modus gehalten (Bildschirm steht senkrecht und der Home-Button ist unten, werden diese Infos angezeigt (Siehe Bild oben links)…

Wird nun das iPhone 90º gedreht, so dass der Home-Button links ist, werden zwei  Grafiken gezeigt:

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Wird das iPhone so gedreht, dass der Home-Button rechts ist, wird diese Anzeige hervorgerufen:

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Später wird zusätzlich ein Webcam-Bild eingebettet.

Weitere Funktionen und Erweiterungen werden mit der Zeit kommen. Stay tuned! 🙂