Gewittersonntag – Ein Rückblick

Wettertechnisch war der vergangene Sonntag ja schon was Spezielles. Aus diesem Grund habe ich ich die Bilder meiner Webcam zu einem Film zusammengefügt.

Viel Vergnügen!

[media id=4 width=640 height=480]

PS: Ja, ich weiss. Der Beginn des Films ist eher düster! 😉

Olympus E-P1 in der Praxis (II)

Hier noch ein paar Fotos aus dem Garten bei Sonnenschein. Offensichtlich kann man mit der Olympus E-P1 nicht so gezielt auf ein Detail fokussieren, wenn es pressiert. Mit ein wenig Geduld und verschiedenen Anläufen, kann man aber einiger herausholen…

Das Display lässt sich auch bei direktem Sonnenlicht gut ablesen. Für eine Schärfenkontrolle reicht es allerdings nicht. Da hilft nur mehrere Schnappschüsse zu machen und hoffen, dass eine davon richtig gut ist… Nichts kann eben einen richtigen Sucher ersetzen.

Alle Bilder wurden in Aperture nicht verändert.

Die Originalbilder wieder hier runterzuladen in einem ZIP-Container.

Nun geht es daran, die Bedienungsanleitung zu lesen. Ein weiteres Plus dieser Kamera ist es, dass sich sehr viele Einstellungen durch den Benutzer vornehmen lassen. So kann die Kamera enorm auf die individuellen Bedürfnisse eingestellt werden.

Olympus E-P1 in der Praxis

Die Olympus E-P1 lässt sich wie jede andere Kamera auch bedienen. Die wichtigsten Knöpfe und deren Funktionen sind so angebracht, dass man auch ohne Bedienungsanleitung sofort loslegen kann… Der Autofokus will aber bei ungünstigen Verhältnissen immer hin und her wandern, bis er sich festlegen will. So kann wertvolle Zeit verloren gehen. Dies kenne ich von der D60z zeitweise leider auch. Nach ein paar Einstellungen im Menü geht es aber ziemlich flott.

Mein erstes Motiv war unser Kater. In der Wohnung war das Licht nicht gerade optimal. Die ISO-Einstellung war auf automatisch. Speichermodus der Kamera: L (4032*3024 und Kompression SF (Superfein). So wählte die Kamera die Empfindlichkeit ISO1600, Blende 5.3 und Verschluss 1/15 bei diesem Foto:

blog_P7140006

Das Bild wurde mit Aperture nicht verändert. Auf RAW-Aufnahmen verzichte ich noch, da Mac OS X 10.5 noch nicht mit den RAW-Dateien der E-P1 umgehen kann.

Die hier gezeigten Fotos sind ziemlich farbleer. Diese Aussenaufnahmen wurden bei bedecktem Himmel gemacht. Es wurde keine Korrekturen in Aperture vorgenommen.

blog_P7140018

Und zum Schluss noch eine Aufnahme mit Himmel und grünen Blättern. Hier soll vor allem den Rändern Beachtung geschenkt werden (Farbsäume, Lichtrahmen).

e-p1_testbild

Die originalen Bildern lassen sich als ZIP-Ordner hier holen:
https://www.onurb.net/blog/wp-content/uploads/2009/07/PEN.zip

Eingetroffen: Olympus E-P1

Einleitung
blog_IMG_0244

Es muss nicht immer Nikon oder Canon sein. Schon seit langem warte ich auf eine Kamera mit wechselbaren Objektiven, welche auch noch Platz im Hosensack hat. Als Olympus die E-P1 vorstellte, wusste ich, dass dies meine Kamera sein könnte. Geworben wird mit dem Slogan: “Not a compact. Not a SLR. It’s a PEN.” Die PEN-F war damals in den 50er Jahren ein Wunderwerk der Technik. Die neue PEN E-P1 soll eine Hommage an diese grossartige Kamera sein.

Der Werbespot zur Kamera fand ich auch ganz gut, obwohl die Idee offensichtlich geklaut wurde…

In diesem ersten Beitrag geht es noch nicht um die fotografischen Qualitäten der Kamera, sondern vielmehr um die äusseren Werte. In einem nächsten Beitrag werde ich dann Bilderbeispiele liefern.

Verarbeitung  / Gehäuse
Ich bin überrascht, wie gut die kleine Kamera in der Hand liegt. Die Verarbeitung und das Material wirkt nicht billig. Die Objektivverschlussringe sind auch aus Metall. Die Kamera mit angeschlossenem Zoomobjektiv ist definitiv grösser als meine alte Lumix LX-2, aber wesentlich kleiner als die Nikon D60. Zur Zeit ist die E-P1 wohl die kleinste Spiegelreflexkamera der Welt, sieht man einmal davon ab, dass das Gehäuse gar keine Spiegel hat. Diese Reduktion hat leider auch seinen Preis: Ein optischer Sucher fehlt. Zur Verfügung steht ein riesiges Display mit Live-View Funktion. Ob das Display auch im grellen Sonnenlicht ablesen lässt, muss sich erst weisen… Auf jeden Fall hat die Kamera mit dem hier eingesetzten 14-42mm Zoom Objektiv keinen Platz in meinen Jeanshosentaschen. Aber im kleinen Velorucksack lässt sich das Ding wesentlich besser verstauen, als die Nikon. Das Objektiv lässt sich für den Transport speziell einfahren. Auf diese Weise ragt es weniger als 5cm aus dem Gehäuse. Bei der Nikon muss dafür schon fast 9cm veranschlagt werden.

blog_IMG_0245

Bedienung / Speicherkarte
Alle Bedienungselemente lassen sich auch mit meinen Wurstfingern sehr gut bedienen. Den Olympusingenieuren gelang es, ein Kameragehäuse zu entwerfen, welches auch mit grossen Händen gut in den Händen liegt und sich bedienen lässt. Die beiden kleinen Scrollräder hinten sind wirklich gut zu bedienen.

Toll auch, dass sich Olympus entschloss, bei der E-P1 die verbreiteten SD-Cards zu verwenden. Häufig setzt dieser Kamerahersteller xD-Karten ein. Diese sind zwar kleiner, aber weniger verbreitet. Somit ist kein weiterer Einkauf nötig.

Bilder: iPhone 3Gs

Fortsetzung folgt…