Wenn mal der Wurm drin ist… / Apple TV (2. Gen)

Anscheinend sind meine Geräte mit dem Apfel-Logo zur Zeit besonders anfällig. Über meinen iPod nano habe ich ja gerade kürzlich berichtet.

iMac Display getoastet
Letzte Woche hatte ich meinen iMac in Reparatur, weil sich in der oberen linken Bildschirmecke graue Flecken bemerkbar machten. Nach dem zweiten Reparaturversuch der Firma meines Vertrauens wurde das Display komplett ersetzt. Eine Arbeit die mit 926 Franken veranschlagt wurde… Zum Glück ging es auf Garantie. Das Problem wird übrigens im Support Forum von Apple ausführlich diskutiert. Scheint also ein bekanntes Problem zu sein. Hintergrund ist vermutlich das Netzteil. Es produziert zu viel Abwärme. Diese erzeugt im schlimmsten Fall einen Abdruck auf der Displayfolie (Einbrennen)… Nicht schön, sage ich euch.

iPhone im Koma
Es geht aber weiter mit meiner Pannenserie: Gestern auf einer längeren Autofahrt hat sich mein iPhone mit der Meldung “Mobiles Datennetzwerk konnte nicht aktiviert werden” gemeldet. Nach fünf Minuten kam eine weitere Meldung, dass das Gerät zurückgesetzt werden müsse. Seither startet es in einer ewigen Endlosschlaufe. Nein, das Gerät kann von iTunes nicht mehr wiederhergestellt werden. Diverse Versuche endeten mit dem Fehlercode “1002”. Auch mit dem DFÜ-Modus kam ich nicht weiter. Scheint nicht gerade meine Apfel-Zeit zu sein.

Apple TV (2. Gen)
Dabei habe ich so ein schöner Beitrag über das “Apple TV (2. Gen)” in der Pipeline. Ein Gerät, welches meines Erachtens völlig unterschätzt wird. Selbst von Apple wird es nur als “Hobby” bezeichnet. Dabei kann man auf einfachste Weise Musik, aber auch Filme streamen. Es bietet einen einfach Zugriff auf verschiedene Netzwerke, wie die MobileMe-Galerie, YouTube, Flickr, usw. Das coole ist, dass man sich bei diesen Netzwerken mit dem jeweilig vorhandenen Account einloggen kann. Somit stehen alle Favoriten und Sammlungen zur Verfügung. Endlich Simon’s Cat in HD auf dem Beamer geniessen!

Die eigene iTunes-Musiksammlung wird mit allen Medien griffbereit und kann abgerufen werden. Entweder man greift selbst vom Apple TV auf die gewünschten Medieninhalte zu oder man schickt sie via “Airplay” aufs Apple TV. Das klappt alles hervorragend. Natürlich auch mit einen vorhandenen iPad oder iPhone.

Filme vom iTunes Store lassen sich natürlich mit dem Apple TV besonders angenehm betrachten. Wer einen US-Account besitzt, kann sich aktuellste Filme legal und mit Orignalsprache runterladen und betrachten. Wer lieber synchronisierte Filme hat, holt sich die Filme über den lokalen iTunes Store.

Doch wo Licht ist, hat es auch Schatten… Negativ fällt die Fernbedienung auf. Muss man Passwörter beim ersten Einrichten eintippen, so kann dies mit der vorhandenen Lösung ziemlich nerven. Schön wäre es, wenn man das Apple TV mit einer Tastatur koppeln könnte. Ist das Teil jedoch mal eingerichtet, muss man praktisch nie mehr was eintippen.
Nächster Negativpunkt: Greift man über den Store auf Filme zu, so kann man diese nur leihen. Ein Kauf kann nur über den Computer abgewickelt werden.

Will man auf die eigene Mediensammlung zugreifen, muss zwingend ein Mac mit iTunes laufen. Es ist zur Zeit nicht möglich, auf eine NAS zuzugreifen.

Es scheint auch nicht möglich zu sein, das Apple TV über einen Mac zu konfigurieren…

Ansonsten ist das kleine Schwarze wirklich ein weiterer gelungener Wurf der Firma mit dem angebissenen Apfel im Logo. Es lohnt sich für alle, die ihre umfangreiche Sammlung mit iTunes verwalten.

Movies
Apple TV (2. Gen)

24″+27″= viel Platz! / Startton ausschalten

Der iMac 27" ist da!

Der neue iMac mit 27″-Bildschirm ist tatsächlich eine eindrückliche Erscheinung. Wer allerdings nur mit dem Word rumspielt, wird die gewaltige Arbeitsfläche kaum ausfüllen. 2 A4-Seiten im Hochformat lassen sich locker darstellen. Aber für einfaches Texten ist das Gerät einfach zu schade. Wer mit mehreren Programmen gleichzeitig zu arbeiten hat, kann die diversen Werkzeugleisten und Arbeitsfenster spielend anordnen. Die Bildschirmfläche mit der Auflösung von 2560 x 1440 lernte ich rasch zu schätzen. Mein erster iMac hatte damals 1440 Pixel in der Breite!

Mit einem weiteren, angeschlossenen 24″-TFT habe ich Platz zu genüge, um Hintergrundprogramme oder weitere Werkzeugleisten anzeigen zu lassen.

Enorme Leistungsreserven!

Die Leistung des iMacs ist erstaunlich (2.8GHz Intel Core i7). Aperture 3 läuft nun ruckelfrei. Auch Logic 9 lässt sich komfortabel benutzen. Endlich kann ich alle wichtigen Fenster aufrufen und parallel einsehen – und alles läuft flüssig. Auch ist bei starker Prozessorauslastung kein Lüfter zu hören. Schön!

(Bild oben: Prozessorausnutzung während ein Logicprojekt abgespielt wird)

Das Bild wurde aufgenommen, während eines meiner Logic-Projekte mit mehr als 12 Instrumentenspuren abgespielt wird. Während des Abspielens wird der iMac kaum warm… Mein Macbook heizte mit dem selben Material schon ganz schön ein! Man kann auch schön sehen wie der Intel i7-Prozessor die Aufgaben auf die vier Prozessorenkerne verteilt. Jeder Prozessorkern kann jedoch 2 Aufgaben (Threats) gleichzeitig verarbeite. Diese Leistungssteigerung ist eben bei Logic oder Aperture wirklich eindrücklich! Hätte ich ich das nur schon früher gehabt! 😉

Startton ausschalten

Apple scheint es einfach noch nicht gecheckt haben, dass es nervig sein kann, jedes Mal einen Startton zu hören, wenn man den Mac einschaltet oder neustartet. Allerdings muss man anmerken, dass der Startton eigentlich nicht einfach ein akustisches Kunstwerk darstellt, sondern wertvolle Hinweise zur Fehlerbehebung liefern kann. So lange man den Startton hört, ist mit dem Mac von der Hardwareseite her gesehen alles in Ordnung. Bleibt er jedoch aus oder gibt nur noch Pipstöne von sich, kann ein gröberes Problem vorliegen. Siehe auch folgende Supportartikel von Apple hier:

http://support.apple.com/kb/HT1547 und http://support.apple.com/kb/TA43884?viewlocale=en_US

Wenn aber alles funktioniert, warum also die Katze und alle anderen Hausbewohner damit wecken? Seit Jahren hat dafür Arcana Research ein kleines Freeware Systemeinstellungs-Programm entwickelt, welches eben möglich macht, den Startton gegebenenfalls leiser zu stellen oder gar ganz auszuschalten. Praktisch! Ich hatte es vor Jahren schon im Einsatz. Nun habe ich es wieder installiert, allerdings in einer BETA-Version für Mac OS X 10.6. Aber alles scheint so zu funktionieren wie es soll. Hier der Link zur Programmseite: http://www5e.biglobe.ne.jp/~arcana/software.en.html