Drobo: Schutz vor Datenverlust

drobo196 Stunden nahm mein Drobo 4-Bay in Anspruch, um  die Funktion “Schutz vor Datenverlust” durchzuführen. Ich habe vor mehr als einer Woche eine 2TB Festplatte mit einer 3TB Festplatte getauscht… Die vorhandenen Daten im Umfang von 5.6TB mussten auf alle Platten umverteilt werden, um sicherzustellen, dass beim Ausfall einer Platte, alle Daten vorhanden bleiben. Dieser Prozess dauerte fast 8 volle Tage.

Pech nur, wenn bei dieser Wiederherstellungsfunktion eine weitere Platte durch die Beanspruchung ausfällt…

Zwar konnte ich auf den betroffenen Drobo während der Wiederherstellung zugreifen, jedoch waren die Zugriffsraten enorm schlecht. Den Drobo konnte ich als Medienspeicher für Aperture-, Final Cut-Projekte und als iTunes Filmserver praktisch eine Woche nicht mehr gebrauchen.

Mein dritter, bald benötigter Massenspeicher wird sicher kein Drobo mehr. Hiermit kann ich zu meinem Review vom 2. Mai 2012 nur sagen: Drobo? Lieber nach Alternativen umsehen, beispielsweise Synology oder QNAP.

 

Review: Festplatten RAID von drobo [3. Update]

[4.6.2011 Update] Ganz am Ende dieses Beitrages habe ich einen Nachtrag hinzugefügt. [/Update]

[5.6.2011 Update] Ganz am Ende des Beitrages Fazit mit +/- Punkte eingefügt [/Update]

[21.2.2013 Update] Kleiner abschliessender Bericht zu Drobo (Link) geschrieben [/Update]

Hintergrund

 

 

 

 

 

 

 

drobo mit droboshare (Frontabdeckung ist noch dran)
drobo mit droboshare (Frontabdeckung ist noch dran)

 

 

Es ist ja schon unglaublich, welches Datenkapazitäten vonnöten sind, um alle Daten sicher abspeichern zu können. Ich stieg in die Computerwelt ein, als man noch in Kilobyte (KB)rechnete. Damals handierte man mit 720 KB und 1.44 MB – Disketten. Letzteres war das non-plus-ultra! Heute schaufeln wir täglich Gigabytes (GB) herum (bsp. HD-Video streamen) und die Gesamtspeicherkapazität eines modernen Computers übersteigt heutzutage oft ein mehrfaches an Terrabytes (TB).

Zur Erinnerung: 1TB = 1’000 GB = 1’000’000 MB = 1’000’000’000 KB = 1’000’000’000’000 Byte

Diverse digitale Archive erfordern zunehmend Festplattenkapazität. So verschlingt meine Aperture-Bibliothek zurzeit 300 GB, iTunes 200 GB, Logic 100 GB und eine Sammlung von Filmen nochmals knapp 1000 GB. Tendenz wöchentlich steigend.  Meine Dokumentensammlung (Office, Datenbanken, Bücher) von knapp 4 GB fällt dabei kaum mehr ins Gewicht.

Da sich eine solche Mediensammlung kaum mehr auf DVDs oder Sticks absichern lässt, braucht es externe Festplattenlösungen mit dem Ziel, vorhandenen Festplattenplatz zu erweitern und/oder Daten zusätzlich abzusichern (Backups).

Verschiedene Speicherlösungen
Es gibt verschiedene Lösungen, wie sich Daten extern oder zusätzlich abspeichern lassen. Eine davon habe ich bereits an dieser Stelle vorgestellt: NAS-Systeme [onurb-Link] (NAS=Network Attached Storage). Diese Systeme eignen sich sehr gut als Backup-Systeme. Ich suchte aber primär eine Festplattenlösung, welche sich direkt mit dem Computer verbinden lässt und ohne manuelles Überspielen erweitern lässt. Es soll als direkte Speichererweiterung meines Desktoprechners dienen.

drobo (Firewire/USB)
drobo ist mir schon früher in Berichten aufgefallen. Die angebotenen System sind aber in der Anschaffung im Vergleich eher teuer. Da aber die Festplattenpreise ständig fallen, fällt so ein RAID-System in der Anschaffung nicht mehr so ins Gewicht. Bei mir war es sogar so, dass ich vier Platten in Reserve hatte… Also konnte ich mit gutem Gewissen zuschlagen.

“Review: Festplatten RAID von drobo [3. Update]” weiterlesen