iMac und aktive Audiomonitore: Brummen, Fiepen

Hintergrund
Die letzten Tage beschäftigte ich mich mit folgenden Ausdrücken: ground loop, ground noise, ground lift und ground hum. Verwendet man diese Suchbegriffe beispielsweise in google und fügt ihnen “iMac“, “Apple” und “active Monitor” dazu, so bekommt man eine ansehnliche Zusammenstellung von Treffern. Natürlich darf man die Begriffe auch in Deutsch verwenden (Masseschleife, Brummschleife, Erdschleife, usw.). Und auch diese Eingabe offenbart eine umfangreiche Suchtreffer-Liste vieler leidgeprüfter Apple-Benutzer. Diese Anwender haben alle ihre Macs mit aktiven Abhörmontitoren ausgerüstet… Ich bin einer davon.

Verwendung (aktiver) Abhörmonitor
Abhörmonitore unterscheiden sich von normalen HiFi-Musikboxen dadurch, dass sie das Audiomaterial vom Frequenzspektrum her möglichst neutral wiedergeben. Sie verfügen zudem über einen breiten Abstrahlwinkel und können hohe Pegelspitzen verzerrungsfrei wiedergeben. Zudem sind Audiomonitore magnetisch abgeschirmt, damit störende Einflüsse verhindert werden.
Es wird unterschieden zwischen aktiven und passiven Monitoren. Aktive Geräte verfügen über einen eigenen, eingebauten Leistungsverstärker und eine eigene Stromversorgung. Die passive Variante benötigt einen Leistungsverstärker. Heutzutage werden im Studiobereich hauptsächlich aktive Monitore verwendet, da sie über eine aktive Frequenzweiche, einen Limiter- und/oder Dynamikprozessorschalter verfügen.

iMac und aktive Abhörmonitore: Fiepen, Rauschen, Brummen
Als ich meinen Mac mit den neuen aktiven Monitoren ausrüstete, war die Freude mit dem Anschalten der Geräte vorbei. Links und rechts rauschte und fiebte es gewaltig. Irgendetwas störte da gewaltig. Selbst Seitenscrollbewegungen mit der Maus konnten plötzlich akustisch verfolgt werden. Festplattenzugriffe liessen sich über die neuen Boxen durch ein Brummen und Knattern vernehmen. Dass meine gekauften Monitore auch feinste Nuancen wiedergeben sollen, habe ich mir erhofft. Dies hier ging mir aber doch zu weit…

Ursachenforschung
Natürlich ging ich sofort davon aus, dass ein einzelnes Gerät oder Kabel für die Störungen verantwortlich sein musste. Also setzte ich auf ein Ausschlussverfahren:

  • Alle USB-Geräte weg – kein Erfolg
  • Alle Firewire-Geräte weg – kein Erfolg
  • Alle Lichtquellen ausschalten und ausstecken – kein Erfolg
  • Alle restlichen Peripheriegeräte komplett ausstecken – kein Erfolg
  • Alle übrigen Stromverbraucher im Haus ausstecken, Ausnahme iMac und Audiomonitore – kein Erfolg
  • Verzicht auf die Backup USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) in diversen Kombinationen – kein Erfolg
  • Ersetzen sämtlicher Stromschienen – kein Erfolg
  • Ausschalten sämtlicher Bluetooth und W-LAN Geräten – kein Erfolg
  • Bildschirmhelligkeit des iMac auf 100% stellen – kein Erfolg
  • Ausschalten des DECT-Telefons – kein Erfolg

Natürlich installierte ich den iMac und die Boxen in einem anderen Raum. Doch auch hier war das Fiepen und Summen überdeutlich wahrzunehmen… Langsam ahne ich, wo das Problem liegen musste: Die neu erworbenen Boxen waren einfach Schrott oder der iMac kaputt…
Um dieses Problem zu lösen, griff ich auf mein Sammelsurium alternativer Geräte (andere Computer und Abspielgeräte) zurück und schloss diese an meine neu erstandenen Behringer Audiomonitore an. Das Resultat: Die Audioboxen lieferten einen kristallklaren Sound ohne die unerwünschten Symptome – Nur eben beim iMac wollte es nicht klappen.

Der Sündenbock: iMac 27″

USB-Soundkarte leitet die Störgeräusche weiter...
USB-Soundkarte leitet die Störgeräusche weiter...

Da das Problem nun eingegrenzt werden konnte, ging es mir nun darum herauszufinden, was das Problem beim iMac überhaupt war.
Ich hatte mir einen iMac 27″ (2009, 2.8 GHz Core i7) eingefangen, der wegen eines minderwertigen Netzteils eine sogenannte Brummschleife erzeugt. Diese Vermutung wurde mir durch umfangreiche Nachforschungen im Netz zu den Suchbegriffen, welche ich im ersten Kapitel angegeben habe, bestätigt.
Die Symptome sind am schlimmsten, wenn ich die Boxen direkt an den LINE-OUT-Anschluss des iMacs hängte. Interessanterweise waren diese störenden Geräusche auch dann deutlich wahrnehmbar, wenn ich eine externe Soundkarte (bei mir eine Native Instruments Komplete Audio 6) über USB verwendete. Auch halfen verschiedenste Kabel und Steckerversionen (XLR, TRS, RCA) und -Kombinationen nicht oder nur sehr wenig… Nutzer welche Soundkarten über Firewire verwendeten, so konnte ich nachlesen, konnten keinen Erfolg verzeichnen – Ausser sie verwendeten Adapterstecker von Firewire 800 -> 400.
Interessant, dass mein iMac bisher diese Symptome bei anderen Audio-Ausgabegeräten nie zeigte, weder bei Kopfhörern (darunter auch aktive), noch bei herkömmlichen 2.1-Audio-Systemen (Logitech, Harman Kardon, JBL). Das war wohl nur Zufall. Diese Geräte verfügten alle über einen 2-poligen Eurostecker (Wikipedia-Link)…

Die Brummschleife
Das Problem wurde erst durch die aktiven Monitore verursacht, weil diese wie der iMac über ein Gerätekabel des Stecker-Typ J (Wikipedia-Link) verfügen. Der so geerdete iMac und die ebenso geerdeten Audiomonitor verursachten diese Brummschleife. Diese entsteht allgemein, wenn es zu einer zweifachen, direkten Verbindung der Massenpotentiale kommt, verursacht durch eine doppelte Erdung via Schutzleiter der beteiligten Geräte. Ich habe dann auch probiert, den iMac von einem anderen Zimmer (Stromkreis) mit Energie zu versorgen. Dies zeigte keinen Effekt. Das liegt wohl auch daran, weil wir in einem älteren Haus wohnen.

Die Lösung aller Probleme - Für Lebensmüde
Die Lösung aller Probleme - für Lebensmüde

Lösung für Lebensmüde
Was ich dann auch probierte, um die Ursache klar bestätigen zu können war, dass ich den Erdungspool, also den Schutzleiter beim Stecker-Typ J des iMac mit Klebeband abisolierte… Bitte liebe Kinder, macht das zu Hause nicht nach! Auf jeden Fall war dann Ruhe, absolute Ruhe… und damit auch die Ursache des Problems bestätigt. Damit aber nicht behoben!

Di Box: Endlich Ruhe!
Di Box: Endlich Ruhe!

Praktikable Lösung
Das Problem lag nun offen auf dem Tisch und konnte somit gelöst werden. Weitere Nachforschungen im Netz sprachen von einer sogenannten DI Box (Wikipedia-Link). Diese Boxen helfen unter anderem auch dabei, die Masseverbindung aufzutrennen (Ground Lift) und damit das Brummschleifen zu unterbrechen.
Ich entschied mich für ein Produkt von Behringer – Das HD400. Das passive Kästchen wurde einfach zwischen Soundkarte (Bei mir das Native Instruments Komplete Audio 6) und den Behringer Boxen installiert. Nun habe ich endlich den Sound, den ich mir mit der Anschaffung aktiver Studiomonitore erhofft habe. Kein Brummen, Fiepen und Rauschen mehr, dafür einen kristallklaren Sound.

Kleiner Seitenhieb am Rande
Wäre bei meinem iMac nicht ein solch minderwertiges Netzteil verbaut worden, wäre diese Probleme gar nicht erst aufgetreten. Liest man Forenmeldungen zu diesem Brummschleifenproblem, wird klar, dass durch dieses Phänomen viel Ärger auf Seiten der Anwender verursacht wurden. Durch das Verbauen eines höherwertigeren Netzteils wären die iMacs wohl 2$ teurer, dafür immun gegenüber dem ground loop… und ich hätte nicht knapp 100 Franken mehr für eine Di Box und die zusätzlich benötigten Kabel investieren müssen.

Lion Server: Profilmanager

Lion Server bietet fürs Geld einiges, fordert aber vom User einiges an Lehrgeld ein. Die vielen Kommentare in meinem ersten Artikel über Lion Server belegen dies eindrücklich. Auch ich spürte in dieser Woche mal wieder brutal, wie es ist, wenn der Server einfach Dienste deaktiviert, die sich dann nicht mehr aktivieren lassen. In meinem Fall half ein Neustart mit dem Zurücksetzen des Parameter Speicher….

In diesem Kapitel geht es um eine tolle Funktion, welche mir der Dienst Profilmanager bietet: Webclips. Damit lässt sich das iOS-System komfortabler bedienen. Wer sich beispielsweise nervt, dass man mehrere Fingerklicks benötigt, um den Flugmodus an- oder auszuschalten, soll unbedingt weiterlesen. “Lion Server: Profilmanager” weiterlesen

Browser-Tipp: Schrift permanent grösser haben

Das Arbeiten mit Grossbildmonitoren (24″, 27″ oder grösser) ist schon toll. Die hohe Auflösung, welches Full-HD bei weitem übersteigt, führen zu einem riesigen Bild ohne sichtbaren Pixel. Der Nachteil ist jedoch, dass das Schriftbild im Browser Safari in vielen Fällen (für mich) einfach zu klein ist. Das Schriftbild lässt sich zwar mit einer Tastenkombination vergrössern. Dies bei fast jedem Seitenaufruf tun zu müssen, ist auf die Dauer nervig. Es gibt jedoch Strategien, wie man die Browserfenster dauerhaft in einer angenehmen Zoom-Grösse starten kann.

Safari:
Man erstellt eine css-Datei, welche das Browserfenster automatisch vergrössert. Die ist ganz einfach. Man erstellt mit einem Texteditor (bsp. Textedit) eine einfache Datei mit dem Inhalt:

body {zoom: 117%;}

Diese Datei wird nun unter dem Namen MeinZoom.css abgespeichert. Diese Datei wird nun an einem bestimmten Ort abgespeichert. Wird Safari gestartet kann unter “Einstellungen” – “Erweitert” im Menüpunkt “Style-Sheet” diese Datei ausgewählt werden. Dies bewirkt nun, dass alle Seiten vergrössert dargestellt werden. Man kann diesen Wert natürlich beliebig verändern.

Chrome:
Hier geht es noch einfacher. Einfach auf “Einstellungen” gehen, dann “Details” und unter “Web-Content” den Seitenzoom entsprechend auswählen:

Firefox:
Da kann einem das Add-On “Zoom Page” helfen (Link).

Anmerkung: Es gibt ein paar wenige Seiten, bei denen können durch diese Vergrösserungen Darstellungsfehler auftreten. In diesen seltenen Fällen, kann man sich mit der bekannten Tastenkombination (Apfel UND -) einfach die Seite verkleinern lassen.

 

Review: Festplatten RAID von drobo [3. Update]

[4.6.2011 Update] Ganz am Ende dieses Beitrages habe ich einen Nachtrag hinzugefügt. [/Update]

[5.6.2011 Update] Ganz am Ende des Beitrages Fazit mit +/- Punkte eingefügt [/Update]

[21.2.2013 Update] Kleiner abschliessender Bericht zu Drobo (Link) geschrieben [/Update]

Hintergrund

 

 

 

 

 

 

 

drobo mit droboshare (Frontabdeckung ist noch dran)
drobo mit droboshare (Frontabdeckung ist noch dran)

 

 

Es ist ja schon unglaublich, welches Datenkapazitäten vonnöten sind, um alle Daten sicher abspeichern zu können. Ich stieg in die Computerwelt ein, als man noch in Kilobyte (KB)rechnete. Damals handierte man mit 720 KB und 1.44 MB – Disketten. Letzteres war das non-plus-ultra! Heute schaufeln wir täglich Gigabytes (GB) herum (bsp. HD-Video streamen) und die Gesamtspeicherkapazität eines modernen Computers übersteigt heutzutage oft ein mehrfaches an Terrabytes (TB).

Zur Erinnerung: 1TB = 1’000 GB = 1’000’000 MB = 1’000’000’000 KB = 1’000’000’000’000 Byte

Diverse digitale Archive erfordern zunehmend Festplattenkapazität. So verschlingt meine Aperture-Bibliothek zurzeit 300 GB, iTunes 200 GB, Logic 100 GB und eine Sammlung von Filmen nochmals knapp 1000 GB. Tendenz wöchentlich steigend.  Meine Dokumentensammlung (Office, Datenbanken, Bücher) von knapp 4 GB fällt dabei kaum mehr ins Gewicht.

Da sich eine solche Mediensammlung kaum mehr auf DVDs oder Sticks absichern lässt, braucht es externe Festplattenlösungen mit dem Ziel, vorhandenen Festplattenplatz zu erweitern und/oder Daten zusätzlich abzusichern (Backups).

Verschiedene Speicherlösungen
Es gibt verschiedene Lösungen, wie sich Daten extern oder zusätzlich abspeichern lassen. Eine davon habe ich bereits an dieser Stelle vorgestellt: NAS-Systeme [onurb-Link] (NAS=Network Attached Storage). Diese Systeme eignen sich sehr gut als Backup-Systeme. Ich suchte aber primär eine Festplattenlösung, welche sich direkt mit dem Computer verbinden lässt und ohne manuelles Überspielen erweitern lässt. Es soll als direkte Speichererweiterung meines Desktoprechners dienen.

drobo (Firewire/USB)
drobo ist mir schon früher in Berichten aufgefallen. Die angebotenen System sind aber in der Anschaffung im Vergleich eher teuer. Da aber die Festplattenpreise ständig fallen, fällt so ein RAID-System in der Anschaffung nicht mehr so ins Gewicht. Bei mir war es sogar so, dass ich vier Platten in Reserve hatte… Also konnte ich mit gutem Gewissen zuschlagen.

“Review: Festplatten RAID von drobo [3. Update]” weiterlesen

[Update] iPhone erstellt Bewegungsprofil

Hintergrund
Apple hat durch eine undokumentierte Funktion unfreiwillig für Schlagzeilen gesorgt. Es geht darum, dass ein iPhone mit iOS 4 und höher regelmässig in einer Datei notiert, wo sich das Gerät gerade aufhält. Diese Aufzeichnung läuft immer, auch wenn die Ortungs-Funktion (z.B. GPS) ausgeschaltet ist. Als Referenz nimmt sich das Gerät die Mobilfunk-Antennen-Daten.

Dieser Umstand wurde von zwei Sicherheitsforschern am Mittwoch auf guardian.co.uk [Link engl.] der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf der Seite [Link engl.] von einem der Entwickler lässt sich ein Demostrations-Programm runterladen. Dieses Programm greift auf die lokalen Backupdateien zu, die iTunes nach jeder Synchronisation mit dem iPhone anlegt. In diesem Backupcontainer liegt auch das File mit den Bewegungspunkten.

Wo liegt das Problem?
Das grösste Problem liegt darin, dass ein umfassendes Bewegungsprofil auf dem Computer und dem iPhone abgelegt wird, welches sehr einfach ausgelesen werden kann. Problematisch ist, dass Apple darauf nicht hinweist.

Es ist ein leichtes, ein Programm zu schreiben, welches diese Daten auswertet, hat man physischen Zugriff auf den Synchronisation-Rechner oder das Mobiltelefon.

Man könnte auch gezielt Trojaner schreiben, welche diese Daten weiterverarbeiten und -verschicken.

Auch könnte ein neugieriger Chef von seinem Aussendienstmitarbeiter einen interessanten Einblicke bekommen,  wenn dieser sein iPhone mit einem Firmenrechner abgleicht. Nicht zu vergessen ein eifersüchtiger Ehepartner, um mal ein anderes Klischee zu bedienen… 😉

Natürlich erstellt auch der Service-Provider, wie bsp. die Swisscom, so ein Profil. Diese Daten unterstehen aber dem gesetzlich verordneten Datenschutz. Der Provider hat die Aufgabe, diese Daten gegen aussen zu schützen. Nur Behörden mit einer gerichtlichen Verfügung, können an diese Daten gelangen. Diesen Aufwand kann man sich nun sparen, indem man einfach ein Gerät klaut.

Selbstversuch
Auch ich habe nun probiert, ob sich die Daten bei mir auslesen lassen. Das geht gut und ist auch faszinierend anzugucken. Im Bild unten sieht man meine Trackingpunkte in der Stadt Zürich. Alle Bewegung ab dem 24. Juni 2010 bis heute wurden von meinem iPhone brav aufgezeichnet. Die Entwickler haben das Programm jedoch so gestaltet, dass die Trackingpunkte in einem groben Raster angelegt werden. Natürlich sind die einzelnen Datensätze mit einer wesentlich genaueren Auflösung abgelegt. Eine FAQ-Auflistung mit vielen Zusatzinformationen kann hier eingesehen werden [Link engl.].

Das grosse Problem dieser undokumentierten Funktion ist, dass die Daten über mehrere Monate gesammelt werden. Warum Apple dies so macht, ist nicht klar.

Lösung für stationäre Computer
Damit niemand auf die Backupdaten von iTunes zugreifen kann, empfiehlt es sich, iTunes anzuweisen, die Backupsätze zu verschlüsseln. Das geht ganz einfach. Im iTunes Optionenmenü des Geräts muss einfach die Option “iPhone-Backup verschlüsseln” angewählt werden.

Wird die Funktion iPhone-Backup verschlüsseln aktiviert, kann nun auf den Backup-Container mit den enthaltenen Ortungs-Daten nicht mehr einfach zugegriffen werden. [Update] Dies stimmt so nicht. Beachte dazu den zweitletzten Abschnitt in diesem Beitrag!

Lösung für das iPhone (Es gibt keine)
Meines Erachtens gibt es keine Lösung, wie man das iPhone absichern kann, beziehungsweise die Log-Funktion ausschalten kann. Das Loggen der Bewegungsdaten lässt sich in keinem Menü deaktivieren. Diese Funktion hat nämlich mit der allgemeinen Einstellung der Ortungsdiensten überhaupt nichts zu tun.

Im Netz hört man oft auch den Lösungsvorschlag, die Seite “http://oo.apple.com” zu besuchen. Dieses “Opt-out” hat jedoch nur mit der Werbung zu tun. Damit kann man Apple [Link: Supportdokument Opt-out] die Zustimmung verweigern, dass Werbepartner personalisierte Werbung über iAds zusenden dürfen.

Es gibt bereits eine App [Link apt.thebigboss.org], mit der sich die Tracking-Funktion deaktivieren lässt. Dafür muss man aber sein iPhone vorher “jailbreaken”. So eine Lösung fällt aber meines Erachtens unter die Rubrik “das Kind mit dem Bade ausschütten”…

[Update] Backupverschlüsselung fragwürdig
Wie fscklog.com heute schreibt, ist die iTunes Backupverschlüsselung auch nicht das gelbe im Ei. Wird diese nämlich aktiviert, wird die hardwareseitige Verschlüsselung des iOS-Gerätes deaktiviert. Somit lassen sich auf dem iPhone/iPad/iPod Touch hintergelegte Passwörter, welche im Schlüsselbund abgespeichert sind, auslesen. Der genaue Vorgang kann im Link zu fscklog.com nachgelesen werden.

Was meint eigentlich Apple zu dieser Sache?
Apple hat sich gegenüber den Sicherheitsexperten oder den Medien nicht geäussert. [Update] Ein endgültiges Fazit zu dieser Sache lässt sich erst ziehen, wenn sich der Konzern zur Sache geäussert hat. Dies wird unweigerlich geschehen, da die Presse breit über diesen Umstand berichtet hat.