NZZ: Das neue Webpaper

Als im Oktober 2010 die NZZ die E-Paper-App fürs iPad vorstellte, habe ich an dieser Stelle darüber berichtet.

Am 6. Juni 2012 stellte die NZZ (Mitteilung der NZZ auf ihrem Hausblog) ihre gesamten Webseiten um und stellt zusätzlich Webpaper vor. Letzteres wird im oben genannten NZZ Hausblog mit “[…] «webgerechter» dargestellt – abgeschlossenes Leseerlebnis […]” beworben.

Webpaper
Im Gegensatz zur eher beschränkten, bei mir aber gut funktionierenden E-Paper-App, kann ich derzeit Webpaper wenig abgewinnen. So ist das Navigieren oft Glückssache. Ein Tipp auf einen Button bewirkt oft nichts. Die Seitenwechsel und Menüeingaben verlaufen schwerfällig. Klickt man von einem Artikel zurück auf die Übersicht, muss man wieder nach unten scrollen, um an den ursprünglichen Ort zu gelangen.
Ärgerlich sind immer wieder auftretende Darstellungsfehler und grosse weisse Flächen, die meines Erachtens weder der Ästhetik dienen, noch die Übersicht erleichtern. Auf dem iPhone gefällt mir Webpaper noch am besten. Auf dem iPad (3) und auf dem Desktop Mac unter Safari erlaube ich mir zu bemerken, dass das heutige Angebot für den geforderten Preis absolut ungenügend ist.

Hier noch ein paar Erfahrungsbilder:

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(Wenn auf das Bild gedrückt wird, kann aus den Bildunterschriften entnommen werden, was ich zeigen möchte)

Auf eine Mail an den NZZ Leserservice wurde mir für mein Feedback gedankt. Ich wurde aber auch darauf hingewiesen, dass sich am Design “[…] sich – wie so oft – die Geister [scheiden]”. Wenigsten wurde mein Urteil notiert.

Wie es anderen Leserinnen und Lesern diesbezüglich geht, kann ich nicht beurteilen. Jedoch sind die Rückmeldungen zu den NZZ Apps im iTunes Store eher bescheiden. So wird für die App NZZ E-Paper 2 von 5 Sternen gegeben. Für die iPhone App sogar nur 1.5 Sterne von 5. Doch gerade die iOS-Apps überzeugen mich am meisten. Sie funktionieren bei mir recht gut. Ich kann mir rasch einen Überblick durch die verschiedenen Artikel in diversen Rubriken verschaffen. Dies gelingt mir mit Webpaper in seiner heutigen Form absolut nicht. Einzig die “Merk-” Funktion finde ich gelungen. Es wäre spannend, welche Wertung die Leserinnen und Leser Webpaper heute geben würden.

Liebe NZZ, mit der Lancierung der neuen online NZZ ist ein wichtiger Schritt getan. Bevor aber die Paywall fristgerecht aufgeschaltet werden kann, muss das beworbene Leseerlebnis erst einstellen. Für mich ist der Weg dahin aber noch lang. In seiner jetzigen gezeigten Form ist das Angebot zu teuer und zu umständlich. Die NZZ verlangt 428 Franken für das rein, digitale Webpaper (mit E-Paper) pro Jahr.

iMac und aktive Audiomonitore: Brummen, Fiepen

Hintergrund
Die letzten Tage beschäftigte ich mich mit folgenden Ausdrücken: ground loop, ground noise, ground lift und ground hum. Verwendet man diese Suchbegriffe beispielsweise in google und fügt ihnen “iMac“, “Apple” und “active Monitor” dazu, so bekommt man eine ansehnliche Zusammenstellung von Treffern. Natürlich darf man die Begriffe auch in Deutsch verwenden (Masseschleife, Brummschleife, Erdschleife, usw.). Und auch diese Eingabe offenbart eine umfangreiche Suchtreffer-Liste vieler leidgeprüfter Apple-Benutzer. Diese Anwender haben alle ihre Macs mit aktiven Abhörmontitoren ausgerüstet… Ich bin einer davon.

Verwendung (aktiver) Abhörmonitor
Abhörmonitore unterscheiden sich von normalen HiFi-Musikboxen dadurch, dass sie das Audiomaterial vom Frequenzspektrum her möglichst neutral wiedergeben. Sie verfügen zudem über einen breiten Abstrahlwinkel und können hohe Pegelspitzen verzerrungsfrei wiedergeben. Zudem sind Audiomonitore magnetisch abgeschirmt, damit störende Einflüsse verhindert werden.
Es wird unterschieden zwischen aktiven und passiven Monitoren. Aktive Geräte verfügen über einen eigenen, eingebauten Leistungsverstärker und eine eigene Stromversorgung. Die passive Variante benötigt einen Leistungsverstärker. Heutzutage werden im Studiobereich hauptsächlich aktive Monitore verwendet, da sie über eine aktive Frequenzweiche, einen Limiter- und/oder Dynamikprozessorschalter verfügen.

iMac und aktive Abhörmonitore: Fiepen, Rauschen, Brummen
Als ich meinen Mac mit den neuen aktiven Monitoren ausrüstete, war die Freude mit dem Anschalten der Geräte vorbei. Links und rechts rauschte und fiebte es gewaltig. Irgendetwas störte da gewaltig. Selbst Seitenscrollbewegungen mit der Maus konnten plötzlich akustisch verfolgt werden. Festplattenzugriffe liessen sich über die neuen Boxen durch ein Brummen und Knattern vernehmen. Dass meine gekauften Monitore auch feinste Nuancen wiedergeben sollen, habe ich mir erhofft. Dies hier ging mir aber doch zu weit…

Ursachenforschung
Natürlich ging ich sofort davon aus, dass ein einzelnes Gerät oder Kabel für die Störungen verantwortlich sein musste. Also setzte ich auf ein Ausschlussverfahren:

  • Alle USB-Geräte weg – kein Erfolg
  • Alle Firewire-Geräte weg – kein Erfolg
  • Alle Lichtquellen ausschalten und ausstecken – kein Erfolg
  • Alle restlichen Peripheriegeräte komplett ausstecken – kein Erfolg
  • Alle übrigen Stromverbraucher im Haus ausstecken, Ausnahme iMac und Audiomonitore – kein Erfolg
  • Verzicht auf die Backup USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) in diversen Kombinationen – kein Erfolg
  • Ersetzen sämtlicher Stromschienen – kein Erfolg
  • Ausschalten sämtlicher Bluetooth und W-LAN Geräten – kein Erfolg
  • Bildschirmhelligkeit des iMac auf 100% stellen – kein Erfolg
  • Ausschalten des DECT-Telefons – kein Erfolg

Natürlich installierte ich den iMac und die Boxen in einem anderen Raum. Doch auch hier war das Fiepen und Summen überdeutlich wahrzunehmen… Langsam ahne ich, wo das Problem liegen musste: Die neu erworbenen Boxen waren einfach Schrott oder der iMac kaputt…
Um dieses Problem zu lösen, griff ich auf mein Sammelsurium alternativer Geräte (andere Computer und Abspielgeräte) zurück und schloss diese an meine neu erstandenen Behringer Audiomonitore an. Das Resultat: Die Audioboxen lieferten einen kristallklaren Sound ohne die unerwünschten Symptome – Nur eben beim iMac wollte es nicht klappen.

Der Sündenbock: iMac 27″

USB-Soundkarte leitet die Störgeräusche weiter...
USB-Soundkarte leitet die Störgeräusche weiter...

Da das Problem nun eingegrenzt werden konnte, ging es mir nun darum herauszufinden, was das Problem beim iMac überhaupt war.
Ich hatte mir einen iMac 27″ (2009, 2.8 GHz Core i7) eingefangen, der wegen eines minderwertigen Netzteils eine sogenannte Brummschleife erzeugt. Diese Vermutung wurde mir durch umfangreiche Nachforschungen im Netz zu den Suchbegriffen, welche ich im ersten Kapitel angegeben habe, bestätigt.
Die Symptome sind am schlimmsten, wenn ich die Boxen direkt an den LINE-OUT-Anschluss des iMacs hängte. Interessanterweise waren diese störenden Geräusche auch dann deutlich wahrnehmbar, wenn ich eine externe Soundkarte (bei mir eine Native Instruments Komplete Audio 6) über USB verwendete. Auch halfen verschiedenste Kabel und Steckerversionen (XLR, TRS, RCA) und -Kombinationen nicht oder nur sehr wenig… Nutzer welche Soundkarten über Firewire verwendeten, so konnte ich nachlesen, konnten keinen Erfolg verzeichnen – Ausser sie verwendeten Adapterstecker von Firewire 800 -> 400.
Interessant, dass mein iMac bisher diese Symptome bei anderen Audio-Ausgabegeräten nie zeigte, weder bei Kopfhörern (darunter auch aktive), noch bei herkömmlichen 2.1-Audio-Systemen (Logitech, Harman Kardon, JBL). Das war wohl nur Zufall. Diese Geräte verfügten alle über einen 2-poligen Eurostecker (Wikipedia-Link)…

Die Brummschleife
Das Problem wurde erst durch die aktiven Monitore verursacht, weil diese wie der iMac über ein Gerätekabel des Stecker-Typ J (Wikipedia-Link) verfügen. Der so geerdete iMac und die ebenso geerdeten Audiomonitor verursachten diese Brummschleife. Diese entsteht allgemein, wenn es zu einer zweifachen, direkten Verbindung der Massenpotentiale kommt, verursacht durch eine doppelte Erdung via Schutzleiter der beteiligten Geräte. Ich habe dann auch probiert, den iMac von einem anderen Zimmer (Stromkreis) mit Energie zu versorgen. Dies zeigte keinen Effekt. Das liegt wohl auch daran, weil wir in einem älteren Haus wohnen.

Die Lösung aller Probleme - Für Lebensmüde
Die Lösung aller Probleme - für Lebensmüde

Lösung für Lebensmüde
Was ich dann auch probierte, um die Ursache klar bestätigen zu können war, dass ich den Erdungspool, also den Schutzleiter beim Stecker-Typ J des iMac mit Klebeband abisolierte… Bitte liebe Kinder, macht das zu Hause nicht nach! Auf jeden Fall war dann Ruhe, absolute Ruhe… und damit auch die Ursache des Problems bestätigt. Damit aber nicht behoben!

Di Box: Endlich Ruhe!
Di Box: Endlich Ruhe!

Praktikable Lösung
Das Problem lag nun offen auf dem Tisch und konnte somit gelöst werden. Weitere Nachforschungen im Netz sprachen von einer sogenannten DI Box (Wikipedia-Link). Diese Boxen helfen unter anderem auch dabei, die Masseverbindung aufzutrennen (Ground Lift) und damit das Brummschleifen zu unterbrechen.
Ich entschied mich für ein Produkt von Behringer – Das HD400. Das passive Kästchen wurde einfach zwischen Soundkarte (Bei mir das Native Instruments Komplete Audio 6) und den Behringer Boxen installiert. Nun habe ich endlich den Sound, den ich mir mit der Anschaffung aktiver Studiomonitore erhofft habe. Kein Brummen, Fiepen und Rauschen mehr, dafür einen kristallklaren Sound.

Kleiner Seitenhieb am Rande
Wäre bei meinem iMac nicht ein solch minderwertiges Netzteil verbaut worden, wäre diese Probleme gar nicht erst aufgetreten. Liest man Forenmeldungen zu diesem Brummschleifenproblem, wird klar, dass durch dieses Phänomen viel Ärger auf Seiten der Anwender verursacht wurden. Durch das Verbauen eines höherwertigeren Netzteils wären die iMacs wohl 2$ teurer, dafür immun gegenüber dem ground loop… und ich hätte nicht knapp 100 Franken mehr für eine Di Box und die zusätzlich benötigten Kabel investieren müssen.

Google+: Facebook für Erwachsene?

Erst seit ein paar Stunden kann ich persönlich das neuste Social Community Netzwerk ausprobieren: Google+. Obwohl Facebook 700 Millionen Nutzer aufweist, steigt Google mit Google+ erst jetzt mit einem eigenen Sozialen Netzwerk ins Rennen. Einige Kommentatoren rechnen Google nicht einmal so schlechte Chance ein. Dies liegt an folgenden Gründen:

1. Informationen lassen sich mit ausgewählten Nutzern teilen (Cyrcles), statt mit allen Onlinebekannten. Dies ist ein gewaltiger Fortschritt. Warum soll ich auch meinem Chef mitteilen, dass ich gerade Film XY im Kino sowieso gesehen habe? Fotos von meiner Urlaubsreise möchte ich nur mit meinen direkten Familienangehörigen teilen und nicht gleichzeitig mit meinen Garten-Forenfreunden… Frei definierbare Freundeskreise machen es spielend einfach, spezifische Infos speziellen Gruppen zuzuordnen. Nachrichtenströme lassen sich thematisch anzeigen, was die Übersicht enorm erhöht.

2. Interessensströme (Sparks) lassen sich generieren. Diese sogenannten Sparks ermöglichen es, dass zu einem bestimmten Stichwort, Nachrichten zusammengefasst werden. So kann ich beispielsweise zum Thema Tennis Nachrichten sammeln lassen. So werden zurzeit die Plattformen “Google News” oder Youtube nach einem Thema durchforstet und Treffer feinsäuberlich aufgelistet.

3. Der Dienst “Hangouts” ermöglicht es mit Kontakten per Video- oder Textstream zu kommunizieren. Auch Facebook hat kürzlich eine Videolösung vorgestellt. Auch Mobil sollte dieser Dienst gut funktionieren.

4. Die Datenschutzeinstellungen sind viel übersichtlicher und einfacher zusammengefasst.

5. Google+ hat keine Werbung… bis jetzt.

Wer eine Weile mit Google+ herumhantiert hat, merkt bald, dass der Konzern sich mit der Umsetzung seiner Social Community etwas überlegt hat. Sascha Lobo bringt dies in seiner SPON-Kolumne so auf den Punkt: “[…] Google+ ist kein Facebook-Konkurrent. Google+ ist eine Medienrevolution im Pelz eines Facebook-Konkurrenten. Die DNS von Google+ ist nicht aus den sozialen Bedürfnissen eines Jungen erwachsen, sondern intelligent designt. Die Urfrage von Facebook, die jeder Nutzer durch seine Aktivitäten fortwährend beantwortet, lautet: Wer bist Du? Die Urfrage von Google+ lautet: Was interessiert Dich?”

Gerade dieses “Was interessiert dich” ist bei Google+ wesentlich besser umgesetzt. Das ganze ist so viel überblickbarer als bei Facebook.

Zurzeit läuft für Google+ noch immer eine Testphase. Teilweise zeigt sich der eine oder andere Fehler. Aber bereits jetzt lässt sich mit dem Dienst gut “arbeiten”.

Man kann sich nicht einfach für Google+ anmelden, sondern muss eingeladen werden. Die Freischaltung muss dann zusätzlich von Google vorgenommen werden, was Tage dauern kann…

Wer interessiert ist, kann sich bei mir melden. Sobald Einladungen wieder gestattet sind, werde ich ihm eine zuschicken. Für die Empfehlung brauche ich eine Mailadresse, welche mit einem Google-Konto verknüpft ist.

 

Browser-Tipp: Schrift permanent grösser haben

Das Arbeiten mit Grossbildmonitoren (24″, 27″ oder grösser) ist schon toll. Die hohe Auflösung, welches Full-HD bei weitem übersteigt, führen zu einem riesigen Bild ohne sichtbaren Pixel. Der Nachteil ist jedoch, dass das Schriftbild im Browser Safari in vielen Fällen (für mich) einfach zu klein ist. Das Schriftbild lässt sich zwar mit einer Tastenkombination vergrössern. Dies bei fast jedem Seitenaufruf tun zu müssen, ist auf die Dauer nervig. Es gibt jedoch Strategien, wie man die Browserfenster dauerhaft in einer angenehmen Zoom-Grösse starten kann.

Safari:
Man erstellt eine css-Datei, welche das Browserfenster automatisch vergrössert. Die ist ganz einfach. Man erstellt mit einem Texteditor (bsp. Textedit) eine einfache Datei mit dem Inhalt:

body {zoom: 117%;}

Diese Datei wird nun unter dem Namen MeinZoom.css abgespeichert. Diese Datei wird nun an einem bestimmten Ort abgespeichert. Wird Safari gestartet kann unter “Einstellungen” – “Erweitert” im Menüpunkt “Style-Sheet” diese Datei ausgewählt werden. Dies bewirkt nun, dass alle Seiten vergrössert dargestellt werden. Man kann diesen Wert natürlich beliebig verändern.

Chrome:
Hier geht es noch einfacher. Einfach auf “Einstellungen” gehen, dann “Details” und unter “Web-Content” den Seitenzoom entsprechend auswählen:

Firefox:
Da kann einem das Add-On “Zoom Page” helfen (Link).

Anmerkung: Es gibt ein paar wenige Seiten, bei denen können durch diese Vergrösserungen Darstellungsfehler auftreten. In diesen seltenen Fällen, kann man sich mit der bekannten Tastenkombination (Apfel UND -) einfach die Seite verkleinern lassen.

 

Review: Festplatten RAID von drobo [3. Update]

[4.6.2011 Update] Ganz am Ende dieses Beitrages habe ich einen Nachtrag hinzugefügt. [/Update]

[5.6.2011 Update] Ganz am Ende des Beitrages Fazit mit +/- Punkte eingefügt [/Update]

[21.2.2013 Update] Kleiner abschliessender Bericht zu Drobo (Link) geschrieben [/Update]

Hintergrund

 

 

 

 

 

 

 

drobo mit droboshare (Frontabdeckung ist noch dran)
drobo mit droboshare (Frontabdeckung ist noch dran)

 

 

Es ist ja schon unglaublich, welches Datenkapazitäten vonnöten sind, um alle Daten sicher abspeichern zu können. Ich stieg in die Computerwelt ein, als man noch in Kilobyte (KB)rechnete. Damals handierte man mit 720 KB und 1.44 MB – Disketten. Letzteres war das non-plus-ultra! Heute schaufeln wir täglich Gigabytes (GB) herum (bsp. HD-Video streamen) und die Gesamtspeicherkapazität eines modernen Computers übersteigt heutzutage oft ein mehrfaches an Terrabytes (TB).

Zur Erinnerung: 1TB = 1’000 GB = 1’000’000 MB = 1’000’000’000 KB = 1’000’000’000’000 Byte

Diverse digitale Archive erfordern zunehmend Festplattenkapazität. So verschlingt meine Aperture-Bibliothek zurzeit 300 GB, iTunes 200 GB, Logic 100 GB und eine Sammlung von Filmen nochmals knapp 1000 GB. Tendenz wöchentlich steigend.  Meine Dokumentensammlung (Office, Datenbanken, Bücher) von knapp 4 GB fällt dabei kaum mehr ins Gewicht.

Da sich eine solche Mediensammlung kaum mehr auf DVDs oder Sticks absichern lässt, braucht es externe Festplattenlösungen mit dem Ziel, vorhandenen Festplattenplatz zu erweitern und/oder Daten zusätzlich abzusichern (Backups).

Verschiedene Speicherlösungen
Es gibt verschiedene Lösungen, wie sich Daten extern oder zusätzlich abspeichern lassen. Eine davon habe ich bereits an dieser Stelle vorgestellt: NAS-Systeme [onurb-Link] (NAS=Network Attached Storage). Diese Systeme eignen sich sehr gut als Backup-Systeme. Ich suchte aber primär eine Festplattenlösung, welche sich direkt mit dem Computer verbinden lässt und ohne manuelles Überspielen erweitern lässt. Es soll als direkte Speichererweiterung meines Desktoprechners dienen.

drobo (Firewire/USB)
drobo ist mir schon früher in Berichten aufgefallen. Die angebotenen System sind aber in der Anschaffung im Vergleich eher teuer. Da aber die Festplattenpreise ständig fallen, fällt so ein RAID-System in der Anschaffung nicht mehr so ins Gewicht. Bei mir war es sogar so, dass ich vier Platten in Reserve hatte… Also konnte ich mit gutem Gewissen zuschlagen.

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