Review: Festplatten RAID von drobo [3. Update]

[4.6.2011 Update] Ganz am Ende dieses Beitrages habe ich einen Nachtrag hinzugefügt. [/Update]

[5.6.2011 Update] Ganz am Ende des Beitrages Fazit mit +/- Punkte eingefügt [/Update]

[21.2.2013 Update] Kleiner abschliessender Bericht zu Drobo (Link) geschrieben [/Update]

Hintergrund

 

 

 

 

 

 

 

drobo mit droboshare (Frontabdeckung ist noch dran)
drobo mit droboshare (Frontabdeckung ist noch dran)

 

 

Es ist ja schon unglaublich, welches Datenkapazitäten vonnöten sind, um alle Daten sicher abspeichern zu können. Ich stieg in die Computerwelt ein, als man noch in Kilobyte (KB)rechnete. Damals handierte man mit 720 KB und 1.44 MB – Disketten. Letzteres war das non-plus-ultra! Heute schaufeln wir täglich Gigabytes (GB) herum (bsp. HD-Video streamen) und die Gesamtspeicherkapazität eines modernen Computers übersteigt heutzutage oft ein mehrfaches an Terrabytes (TB).

Zur Erinnerung: 1TB = 1’000 GB = 1’000’000 MB = 1’000’000’000 KB = 1’000’000’000’000 Byte

Diverse digitale Archive erfordern zunehmend Festplattenkapazität. So verschlingt meine Aperture-Bibliothek zurzeit 300 GB, iTunes 200 GB, Logic 100 GB und eine Sammlung von Filmen nochmals knapp 1000 GB. Tendenz wöchentlich steigend.  Meine Dokumentensammlung (Office, Datenbanken, Bücher) von knapp 4 GB fällt dabei kaum mehr ins Gewicht.

Da sich eine solche Mediensammlung kaum mehr auf DVDs oder Sticks absichern lässt, braucht es externe Festplattenlösungen mit dem Ziel, vorhandenen Festplattenplatz zu erweitern und/oder Daten zusätzlich abzusichern (Backups).

Verschiedene Speicherlösungen
Es gibt verschiedene Lösungen, wie sich Daten extern oder zusätzlich abspeichern lassen. Eine davon habe ich bereits an dieser Stelle vorgestellt: NAS-Systeme [onurb-Link] (NAS=Network Attached Storage). Diese Systeme eignen sich sehr gut als Backup-Systeme. Ich suchte aber primär eine Festplattenlösung, welche sich direkt mit dem Computer verbinden lässt und ohne manuelles Überspielen erweitern lässt. Es soll als direkte Speichererweiterung meines Desktoprechners dienen.

drobo (Firewire/USB)
drobo ist mir schon früher in Berichten aufgefallen. Die angebotenen System sind aber in der Anschaffung im Vergleich eher teuer. Da aber die Festplattenpreise ständig fallen, fällt so ein RAID-System in der Anschaffung nicht mehr so ins Gewicht. Bei mir war es sogar so, dass ich vier Platten in Reserve hatte… Also konnte ich mit gutem Gewissen zuschlagen.

Inbetriebnahme
Die drobo-Box ist sehr schön verpackt, ähnlich wie ein Apple-Produkt. Auch die Installation ist sehr einfach. Plug und Play vom feinsten. Alles wird von der zu installierenden drobo Dashboard Software Schritt für Schritt erklärt. Will man einen Arbeitsschritt ausführlicher erklärt haben, wird man auf die drobo-Webseite umgeleitet und kann selbsterklärende How-to-Videoclips anschauen.

Ich bin überzeugt, dass sich jeder sofort mit dem System wohlfühlt.

drobo mit droboshare (Frontabdeckung ist ab)
drobo mit droboshare – magnetische Frontabdeckung ist ab. Drei Festplatten sind installiert.

Betrieb überwachen ganz einfach
Die Festplatten lassen sich wie eine Audiokassette einfach ins Gehäuse schieben. Sie werden durch einen Riegel festverankert. Die Frontabdeckung wird durch Magnete festgehalten. Die 3 grünen Statuslampen informieren über den Laufwerkszustand. Bei mir leuchten nur drei von vier Statuslampen, weil nur drei von vier möglichen Laufwerken verbaut sind.

  • Grünes Leuchten signalisiert: Keine Probleme
  • Gelbes Leuchten: Laufwerk hier ersetzen.
  • Gelbe und Grüne Statuslampe wechseln sich blickend ab: Dieses Laufwerk nicht entfernen. Dies passiert, wenn eine Festplatte entfernt oder hinzugefügt wurde.
  • Rote Statuslampe leuchtet: Laufwerk hier hinzufügen. Rote Statuslampe blinkt: Laufwerksausfall.

Damit man auch nie vergisst, was dieses Geblinke unter Umständen bedeuten könnte, hat es im inneren der abnehmbaren Front einen Erinnerungszettel eingeklebt.

Die blauen Statuslampe am unteren Gehäuserand signalisieren den effektiven Füllstand des Festplattenraid. Bei mir leuchten zur Zeit zwei Lampen. Das bedeutet, das 20% meiner Kapazität erreicht wurde.

So sieht mein System im Moment in der Steuerungssoftware aus:

Drobo Dashboard - Einfach und klar
Drobo Dashboard – Einfach und klar

Von den vier Festplattenschächten sind momentan 3 besetzt: 2×500 GB Platten und 1x1GB Platte. Dies ergibt ein Speichervolumen von insgesamt 900 GB. Ende Woche kommt nochmals eine 1GB Platte dazu. Damit wird das System ca. 1.8 TB aufweisen. Ich möchte mit dieser Staffelung testen, wie sich so eine Erweiterung im laufenden Betrieb abspielt. Später kommen vier 2 TB-Platten rein. Damit erreiche ich eine Kapazität von 5.5 TB, welche zusätzlich vom NAS abgesichert werden.

500GB + 500GB + 1000GB = 900GB?
Wer rechnen kann wird sich nun fragen, wie diese Gesamtkapazität von 900.78 GB (Siehe Bild oben) zustande kommt?

Das System meldet mir knapp 18TB Festplattenspeicher
Das System meldet mir knapp 18TB Festplattenspeicher

Das System meldet mir in diesem Zustand sogar die Kapazität von 17.59 TB. Dies konnte ich beim Ersteinrichten des drobo Systems so definieren. Das drobo-System stellt dem Benutzer eine Kapazität von theoretischen 17.44 GB zur Verfügung. Aber wie kann das nur gutgehen?

Das Ganze hängt mit der von drobo entwickelten BeyondRAID Technology [engl. Herstellerlink] zusammen. Kurz erklärt: Abgelegte Dateien werden so über die vorhandenen Festplatten verteilt, dass bei einem Ausfall einer Platte kein Datenverlust entsteht. So ist es auch möglich im laufenden Betrieb eine Festplatte rauszunehmen und eine grössere einzusetzen. Sofort beginnt das System die Daten wieder auf die vorhandenen Festplatten zu verteilen. Im Vergleich zu den standardisierten RAID 1, RAID 5 und RAID 6 [Links zu Wikipedia] bietet drobos proprietäres BeyondRAID Vorteile. Allerdings ist man damit auf Gedeih und Verderben auf drobo-Produkte angewiesen. Mit Daten gefüllte drobo-Festplatten lassen sich nicht in anderen Gehäusen weiter betreiben.

Festplatten Jockey
Im meinem Fall sind im Moment nur 900 GB Festplattenplatz vorhanden. Wenn ich nun diese Marke kurz vorher erreiche, wird mir das Drobo Dashboard (Diagnose- und Einrichtungssoftware) melden, dass die Kapazität knapp wird. Das Programm wird mir nun eine geeignete Massnahme vorschlagen, wie ich das drobo-System erweitern kann. Im besten Fall habe ich einen freien Festplattenplatz, ansonsten kann ich einfach die kleinste HD durch eine grössere ersetzen. Dies kann im laufenden Betrieb geschehen. Auch findet der Wechsel ohne Schraubenzieher statt. Die HD wird gewechselt wie eine Audiokassette früher. Sobald das System erweitert wurde, beginnt es, die Daten neu anzuordnen, damit das System bei einem HD-Ausfall redundant weiterlaufen kann.

Ist das wirklich sicher?
Wie sich diese Redundanz in der Praxis bewährt, wird sich zeigen. Falls zwei Platten gleichzeitig ausfallen, werden wohl alle Daten futsch sein. Wenn der drobo-Controller selbst ausfällt, also das Gehäuse nicht mehr tut, wird sich auch zeigen, ob sich die Festplatten in einem neuen drobo wieder lesen lassen… Laut Hersteller [engl. Support-Link] soll dies aber so klappen.

Wer absolut sicher gehen will, muss weiterhin seine Daten auf ein weiteres Medium absichert. Dazu wird weiterhin mein NAS dienen, der als Server- und Backupsystem erhalten bleibt.

Weiteres
Toll ist schon, wie sich dieses doch komplex anmutende Ding in wenigen Handschritten in Betrieb setzen lässt. Grössere Vorkenntnisse oder Bastlerfähigkeiten sind keine nötig.

Das Gerät ist tadellos und wertig verarbeitet.

Das System lässt sich beliebig und buchstäblich laufend erweitern. Festplatten lassen sich von der Kapazitätsgrösse mischen.

Leider hat das Gehäuse einen Lüfter. Dieser ist nicht zu überhören… Es empfielt sich für die drobo einen Aufstellungsort zu finden, der nicht geraden auf Ohrenhöhe liegt.

Der Datendurchsatz per Firewire 800 liegt bei etwa 38 MB/s. Übers Netz erhalte ich trotz Gigabite-Ethernet knapp 10MB/s… Den USB 2.0 Anschluss habe ich nicht ausprobiert.
Droboshare (Zusatzgerät, welches einen Netzwerkanschluss an der drobo-Box bietet) habe ich jedoch noch zuwenig ausprobiert.

Update Festplattenaustausch:

 

 

Nach 22 Stunden will der Drobo weitere 80 Stunden für den Rebuild-Prozess aufwenden...
Nach 22 Stunden will der Drobo weitere 80 Stunden für den Rebuild-Prozess aufwenden…

 

In einem Kommentar weiter unten schildere ich meine Erfahrung, wenn beim drobo eine Festplatte durch eine Grössere ersetzt wird. Kurz: Der anschliessende “Rebuild”-Prozess dauert enorm lange. In meinem Fall musste ich mich 80 Stunden gedulden, bis das System wieder im sicheren Modus lief. Einziger Plus-Punkt: Das System blieb auch werden der Wiederherstellungsphase einsatzbereit. Hier geht es zum Kommentar. Es ist nur zu hoffen, dass während dieser stundenlangen Rebuild-Phase keine weitere Harddisk aussteigt! :-/

Positives

  • Die Verarbeitung des Gehäuses ist sehr gut
  • Die Festplatten lassen sich ohne Schraubenzieher ein- und ausbauen
  • Der Aus- und Einbau einer Festplatte kann während des Betriebs vollzogen werden
  • Wenn eine Festplatte aussteigt, hat dies kein Datenverlust zur Folge
  • Einfachste Konfiguration
  • Drobo-Support reagiert rasch (2 Anfragen gestartet, innerhalb weniger Stunden Antwort erhalten)
  • Time-Machine kompatibel
  • an einem droboshare-Modul lassen sich 2 Drobos in Netzwerk einbinden.

Negatives

  • Lauter Betrieb! So laut, dass das Gerät aus dem Arbeitszimmer verbannt werden musste.
  • Nach dem Aus- und wieder Einbau  einer Festplatte ist das Gerät mehrere Tage mit dem “Rebuild”-Prozess beschäftigt
  • Firewire und Netzwerkanschluss (mit “droboshare”) lassen sich nicht parallel benutzen
  • Teuer in der Anschaffung
  • beyond-RAID ist proprietär. Beschriebene Festplatten können nur in einem Drobogerät ausgelesen werden
  • 2.5 TB- und 3 TB-Festplatten werde vom 4-Bay-Drobo noch nicht unterstützt (Firmwareupdate im 2. Quartal 2011 soll dies korrigieren
  • Teilweise kann es mehrere Minuten gehen, bis das Gerät sich ausschaltet. Nervig, wenn man die Stromschiene ausschalten will
  • droboshare ersetzt kein NAS-System. Dafür sind die Funktionen im Vergleich zu einem Produkt von QNAP oder Synology zu eingeschränkt

Fazit
drobo-Produkte eignen sich für Leute, die ständig ihre Festplattenkapazität ausbauen müssen, aber keine Lust haben, durch Gehäusewechsel umständliche Umkopierorgien starten zu müssen. Mit dem hier vorgestellten drobo lassen sich vier Festplatten zu einem Verbund zusammenschliessen. Fällt eine Festplatte aus, so muss nicht mit einem kompletten Datenverlust gerechnet werden. Das System lässt sich im Betrieb erweitern. Andere drobo-Produkte bietet für 5 Festplatten Platz, sind aber wesentlich teurer.

Das Gerät ist zugegebenermassen nicht günstig in der Anschaffung. Es ist aber einfach zu konfigurieren und der Aus-, bzw. Umbau der Festplattenkonfiguration ist denkbar einfach und von jedem Laien auszuführen. Jede Festplattenmutation zieht einen umfangreichen Wiederherstellungsprozess nach sich. Dieser “Rebuild-Process” (Meldung im Dashboard: “Data at risk”) kann ohne weiteres Tage in Anspruch nehmen. Das System ist in dieser Zeit aber benutzbar. Das ist toll und ist ein Unterschied zu anderen RAID-Systemen.

Mein grösster Negativpunkt ist aber der laute Betrieb. Nicht der Festplattenzugriff ist laut. Die Western Digital-Platten arbeiten eigentlich recht leise. Es sind die verbauten Lüfter im Drobo-Gehäuse, welche ziemlich laut sind. Ein Betrieb in einem Arbeitszimmer ist so für mich ausgeschlossen.

Eine klare Empfehlung zu einem drobo kann ich nicht abgeben.

10 Antworten auf „Review: Festplatten RAID von drobo [3. Update]“

  1. Mutti ist mit LACIE happy und benz benötigt einen Drobo! Ich denke, da hast du dir wieder einmal etwas sehr Sinvolles angeschafft. Gratuliere und mach weiter so.

    Gruss Mutti

  2. Danke für den Kommentar. Momentan schaufelt das Teil fleissig Daten an.
    Aber die Daten vom NAS kommen nur sehr langsam (10MB/sec). Das kann ja heiter werden! 😉
    Zum Glück muss man nicht daneben stehen, sonder kann das Ding einfach arbeiten lassen!

    Gruss aus der Baustelle
    benz

  3. Mein Drobo ist nun schon ein paar Tage dran, DVD-Images reinzuschaufeln. Nun wurde der Platz erwartungsgemäss knapp. Eine 2TB-Platte stand schon bereit. Heute Morgen während dem laufenden Kopiervorgang reingeschoben. Minuten später stand der zusätzliche Festplattenplatz zur Verfügung.
    In geschätzte 2 Monate, werden dann die gefüllten 500GB Harddrives weichen. Ich bin gespannt, ob der Wechsel dann auch so unproblematisch sein wird. Ich denke schon.

    Auch habe ich bereits mit dem Support von Drobo Kontakt aufgenommen. Meine Registration wollte einfach nicht klappen (Invalid serial). Auf meine Anfrage wurde innerhalb von 24 Stunden geantwortet. Das Problem konnte dann rasch gelöst werden. Wenn mal echte Probleme auftreten sollten, sehe ich diesbezüglich auch gelassen entgegen.

    Gruss benz

  4. Drobo bei einem Festplattentausch:
    Ich habe nun seit ein paar Wochen ein 4-Bay Gerät mit Firewire mit folgender HD-Konfiguration:
    1-Bay: 2 TB
    2-Bay: 500 GB
    3-Bay: 1 TB
    4-Bay: 2 TB

    Da ich das Teil nun ziemlich gefüllt habe, tauschte ich gestern die 500er-HD mit einer 2TB-HD aus. Seither ist der/das/die Drobo damit beschäftigt den Schutz vor Datenverlust auszuführen. Das heisst: Die vier HD-Status-LED leuchten abwechselnd rot/orange. Das Gerät rattert nun seit genau 23 Stunden ununterbrochen vor sich hin und zeigt noch immer 71 Stunden an, die für diese Bearbeitung benötigt…

    Ach ja: Alle Platten stammen von Western Digital.

    Ich habe folgendes ausgeführt, welches Drobo auf Ihrer Seite in solchen Fällen empfehlen: http://support.drobo.com/app/answers/detail/a_id/167
    Bei mir hat es aber nichts genutzt…. Drobo Dashboard zeigt anschliessend immer noch 70, 80, 90, teilweise 110 Stunden für die weitere Bearbeitung an…

    Den Drobo-Support habe ich kontaktiert. Die schicken mir einfach einen Link:
    http://support.drobo.com/app/answers/detail/a_id/26/kw/rebuild/r_id/100004
    Ja, toll aber auch. Soweit bin ich ja schon lange…

    In dieser Zeit könnte ich mein 2.65TB Daten auch auf meinen 2. NAS bügeln, den Drobo Platte machen und neu aufsetzen. Das ginge ja schneller. Aber das ist wohl nicht Sinn der Sache…

    Aber im Ernst: Ich habe mir da etwas anders vorgestellt. Mir ist klar, dass es dauert, ein paar TB herumzuschieben. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass der Drobo so ein simpler HD-Austausch zeitlich effizienter abzuwickeln weiss.
    Ich bin mir nicht sicher, ob es schneller gegangen wäre, die 2.65 TB einfach auf ein anderes System zu überspielen…

    Auf der drobo-Seite wird über einen solchen Vorgang so informiert: “The rebuild or relayout process can indeed take a while, from a few minutes to several hours or even longer, depending on the amount of data.” Das kann ja heiter werden, wenn dann bei einem vollen Drobo eine 3TB-HD aussteigt und ausgewechselt werden muss. Bis das Teil sich wieder eingerenkt hat, ist die Chance gross, dass bereits eine andere HD den Geist aufgibt.

    Nein, das Drobo-Konzept hat mich noch nicht wirklich überzeugt. Bin froh, habe ich noch ein weiteres gespiegeltes NAS-Systeme von einem anderen Hersteller zur Verfügung. Der Drobo wird einfach ein wenig teures, laut Lüftendes Heizsystem mit integrierter Backup-Möglichkeit.

    Ach ja, der rebuild-Prozess wurde nach 80 Stunden abgeschlossen… Wenn dann in dieser Zeit eine weitere Platte aussteigt: Gute Nacht! 🙁

    1. Der Ersatz der 1TB HD mit einer 2 TB HD dauerte exakt 34 Stunden. Allerdings habe ich keine Daten auf den Drobo hin- und hergeschoben.

      Fazit zum Festplattenwechsel
      Der Wechsel einer HD gestaltet sich wirklich denkbar einfach. Jedoch wird für das Abgleichen der Daten und den Wiederaufbau-Prozess (“Rebuild-Process”), nicht einige Minuten und Stunden benötigt, wie dies Drobo auf seiner Webseite schreibt, sondern eher Tage.
      Einziger Pluspunkt ist, dass auch während dieses Wiederherstellungsprozess der drobo zum Arbeiten zur Verfügung steht. Dies ist bei anderen RAID-Systemen, wie ich hörte, sonst nicht der Fall.
      Auch der Kommentar von einem Foren-User zum Thema tönt logisch:

      Wenn ich aber bedenke, dass bei mir selbst bei “lumpigen” Klonvorgängen von ca. 150 GB auf ext. FireWire Platte einige Stunden ins Land gingen -wobei ja bekanntlich weder Daten umstruktuiert noch irgendwelche Quersummen errechnet noch auf den Zielplatten temporär redundante Bereiche angelegt werden müssen- erscheint mir der Zeitaufwand beim Drobo wiederum verständlich.
      Noch dazu, wenn die Platten vorher von so unterschiedlicher Größe waren (was ja geht – und ein Vorteil ist), jetzt aber ein Träger von 500 auf 2000 GB “aufgekohlt” wurde und das Drobo-system die ihm eigene (neu)Verwertung des Gesamtspeicherplatzes vornimmt.

  5. Nachdem ich nun nach dem Austausch einer 1,5 TB-Platte gegen eine mit 2 TB bereits ca. 40 Stunden warte und immer besorgter auf das grün/orange-Geblinke geschaut habe, bin ich jetzt doch ein bisschen beruhigt.

    Das scheint ja dann normal zu sein.

    Das Dashboard sagt, dass es noch ca. 60 Stunden dauern würde und ich bin mal gespannt…

      1. Nach ca. 60 Stunden ist jetzt alles grün. Hatte mich auf mehr eingestellt.

        Freue mich schon darauf, wenn ich die zweite 1,5 TB-Platte ersetzen muss… ;(

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