Ausfall der Wetterstation (behoben!)

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Durch den Ausfall des Datensendemoduls der Integrierten Sensoreinheit (ISS) wurden keine Daten mehr übertragen. Dies führte zu einem Ausfall der folgenden Daten:

  • Temperatur aussen
  • Feuchtigkeit aussen
  • Niederschlag
  • Solarstrahlung

Der Ausfall dauerte vom 27.12 bis 31. Dezember 2014. Mit dem Ersatz des Senders konnten die Probleme behoben werden. Bei dieser Gelegenheit bin ich daran, die Webseite zu optimieren. Damit sollen Probleme der Aktualisierung der Daten bei mobilen Browsern behoben werden.

BitTorrent Sync: Alternative zu Dropbox

Motivation
Wie können Daten auf verschiedenen Geräten, an diversen Orten synchron gehalten werden? Ich probiere ständig neue Dinge aus. OwnCloud musste ich leider nach vielen Monaten aufgeben, weil es mir nicht gelungen ist, die Anwendung auf einem gehosteten Webserver aktuell zu halten. Anschliessende Rechteprobleme liessen mir jeweils keine andere Wahl und ich musste von vorne beginnen mit einer Neuinstallation.
Dropbox dagegen ist ein zuverlässiger und enorm schneller Synchronisationsdienst. Aus Datenschutzgründen lasse ich aber die Finger davon. Also musste mal wieder eine andere Lösung her.

Technischer Hintergrund
Den neusten Fanclub mache ich für die kleine, feine Applikation “BitTorrent Sync” (Herstellerlink) auf. Diese Software wird für die meisten Plattformen angeboten: Mac, Windows, Linux, Android, Windows Phone, iOS, Kindle Fire. Somit lassen sich die verschiedensten Geräte miteinander mit Hilfe Peer-to-Peer (P2P | Link Wikipediaartikel) -Technik synchron halten. Der Clou: Die Daten bleiben nur auf den vorhandenen Geräten gespeichert und nicht auf einer fremden Cloud-Server-Farm.
Daher müssen mindestens 2 Geräte laufen müssen, damit eine Synchronisation bewerkstelligt werden kann. BitTorrent Sync stellt nur die Verbindung zu den Geräten her und speichert keine Daten. Dafür wird der Datenfluss permanent verschlüsselt (AES-128). Toll ist auch, wie rasch die Dateien synchronisiert werden.

In meinem Fall habe ich BitTorrent Sync auf einem Mac Server eingerichtet, der 24 Stunden läuft. Somit kann ich jederzeit meine geteilten Ordner zur Verfügung stellen oder neue Daten in Empfang nehmen. Eine stationäre Cloud, wie man will.

Weil die ganze Synchronisation mittels eigener Geräte verläuft, muss man sich auch keine Gedanken über Datenlimits machen. Theoretisch lassen sich auch Terrabytes an Daten synchron halten. Nicht wenige verwenden den Dienst auch, um verschiedene NAS abzugleichen…

Installation
BitTorrent Sync kann für praktisch jede Plattform gratis heruntergeladen werden.
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Ist BitTorrent Sync einmal auf einem Computer installiert, kann es losgehen. Beim ersten Rechner muss die Standardeinrichtung gewählt werden. Anschliessend müssen die Geschäftsbedingungen akzeptiert werden und mit der “Weiter”-Taste geht es zum nächsten Schritt.

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Über den Knopf “Auswählen” wird der Ordner definiert, der synchronisiert werden soll.

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Nun wird ein Geheimschlüssel in Form von 32 Zeichen angezeigt. Wer nun auf einem weiteren Rechner BitTorrent Sync installiert hat und diesen Schlüssel angibt, kann nun auf den geteilten Ordner zugreifen. Es ist dazu kein Benutzername/Passwort-Kombination nötig. Es kann ruhig auf “Weiter” gedrückt werden. Den Schlüssel muss man sich nicht notieren.

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Nun ist das Programm bereit. Das Feinster zeigt alle synchronisierten Ordner. Man sieht, wie gross die einzelnen Ordner sind und wie viele Dateien sie enthalten.

Nun lassen sich mit dem “+”-Button weitere Ordner definieren. Der Knopf “Mobilgerät verbinden” ist toll. Drückt man darauf, erhält man einen QR-Code. Hat man die App “BitTorrent Sync” auf dem Mobiltelefon installiert, lassen sich Ordner durch abfotografieren des Codes leicht installieren – ohne, dass man den Geheimschlüssel eintippen muss.

Es lässt sich definieren, ob der Adressat den Ordner nur lesen oder auch beschreiben darf.

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Beim Knopf “Info” lässt der Geheimschlüssel für einen Ordner einsehen. Auch kann man diesen erneuern, falls man das Gefühl hat, dass er nicht mehr sicher. Interessant ist auch die Möglichkeit, einen “Einmal-Geheimschlüssel” zu vergeben. Ein solcher Schlüssel verfällt nach dem Gebrauch oder nach 24 Stunden. So kann man einen Ordner jemanden für eine gewisse Zeit zur Verfügung stellen.

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In meinem Fall habe ich BitTorrent Sync auf einem Mac Server eingerichtet, der sowieso 24 Stunden läuft. Somit kann ich jederzeit meine geteilten Ordner zur Verfügung stellen oder neue Daten in Empfang nehmen. Somit ist dieser lokale Rechner meine persönliche “Cloud”.

Kritik
Im Netz wird Kritik über den Dienst laut, weil die Herstellerfirma den Quell-Code nicht öffentlich macht. Somit lässt sich nicht überprüfen, ob sich die gesynchten Daten nicht doch abgreifen lassen. Die Firma wiederum kontert darauf, dass man durch das Nichtveröffentlichen Hackern die Gelenheit nimmt, gezielt nach Sicherheitslücken zu suchen (Quelle: http://heise.de/-2098369).

Ich werde nun in den nächsten Wochen prüfen, wie stabil diese Lösung läuft. Gerade die simple Verwendung von Geheimschlüsseln macht es denkbar einfach. Diverse Datenquellen mit verschiedenen Nutzergruppen zu teilen. Auch die rasche und unkomplizierte Datensynchronisation verspricht eine ähnlich komfortable Handhabung wie mit Dropbox und Owncloud.

Slotcar Racing: Gwigg Race Circuit ist Geschichte

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Nach einem fulminanten Schlussrennen am vergangenen Wochenende ist die Rennstrecke  demontiert worden. Der Gwigg Race Circuit ist nach 7 Jahren Geschichte.
Danke für die spannenden Rennen mit den spektakulären Zweikämpfen. Das hat einfach nur Spass gemacht mit euch!

Mal schauen, was im Jahr 2014 passieren wird! Stay tuned! 🙂

Google Reader: Und weiter geht es

RSS
RSS (Rich Site Summary, später Really Simple Syndication) ist für mich nach wie vor der Webdienst, der mir erlaubt, Nachrichtenströme verschiedener Webseiten täglich im Auge zu behalten, ohne die entsprechende Site besuchen zu müssen. Gerade wer mobile Geräte benutzt, behält mit einer entsprechenden App auch unterwegs dutzende Webseiten im Blick.

Nachrichtenströme mit RSS verwalten
In einem speziellen Feedreader, auch Aggregator genannt, können abonnierte Webseiten verwalten werden. Man kann RSS-Nachrichtenströme thematisch ordnen, interessante Artikel abspeichern und weiterleiten. Einer der bekanntesten Feedreader ist Google Reader. In Kombination mit den hervorragenden iPad/iPhonen/Mac-Apps Reeder konnte ich meine Google Reader Kanäle attraktiv darstellen. Eine weitere bekannte Apps ist  Flipboard. Diese Anwendung erstellt aus den verschiedenen Nachrichten automatisch ein attraktives Webmagazin auf dem iPad zusammen.

Google stellt Google Reader ein
Am vergangenen Donnerstag hat der Google-Konzern in seinem jährlichen Frühlingsputz beschlossen, den Dienst am 1. Juli 2013 einzustellen. Laut Google werde der Dienst zugunsten sozialer Medien weniger benutzt.
Diese Ankündigung hat in der Netzwelt für grosse Unruhe gesorgt. Auch wurde eine Petition [Petitionsseite] gestartet, Google vom Vorhaben abzubringen. Dieses Anliegen wird jedoch auf taube Ohren stossen.

Aggregator Alternative feedly
Wer eine Alternative sucht, findet mit feedly sicher eine gute Lösung. Der Dienst bietet auch für mobile Geräte ansprechende Lösungen. Laut einem feedly-Blog Eintrag sind bereits 500’000 User von Google Reader auf feedly umgestiegen.

feverº – RSS Nachrichtenströme selber hosten
Ich habe jedoch mit feverº seit ein paar Wochen eine Lösung gefunden. Das interessanteste Feature ist, dass der Dienst auf dem eigenen WebServer läuft. feverº ist eine kleine Web-Applikation, die PHP und MySQL benötigt. Hat man einen eigenen Webserver mit diesen Diensten oder ein Hosting, kann man relativ einfach loslegen. Ist die Applikation einmal installiert, hat man wenig zu tun, denn Aktualisierungen werden automatisch installiert. Spiegel-Online hat feverº rezensiert.

Wer von Google Reader umsteigt, kann das entsprechende XML-File einfach generieren und mit feverº einlesen. Somit müssen die RSS-Feeds nicht neu abonniert werden. Besucht man mit einem Browser eine interessante Seite, kann man den RSS-Feed mit einem einfachen, vordefinierten Link in der Adressliste feverº übergeben.

Der Hersteller plant keine native iPhone oder iPad Applikation. Es wird jedoch für Entwickler eine API bereitgestellt. feverº wird bereits von Reeder in der iPhone Version unterstützt. Leider ist dies bei der iPad-Version nicht der Fall. Die Browserdarstellung der feverº-Seite auf dem iPad ist nicht gut gelöst. Wer auf eine gute Lösung angewiesen ist, muss auf ein wenig Bastelarbeit zurückgreifen, damit es einigermassen geht. Dieser Link hilft weiter. Falls sich in den kommenden Wochen nichts tut, werde ich selber mal gucken, ob ich fürs iPad eine Anwendung schreiben könnte…

Es lohnt sich übrigens den Dienst über einen Cron-Job zu aktualisieren. Somit lassen sich die Feeds relativ rasch anzeigen. Auf Ladezeiten kann dann verzichtet werden.

Fazit
Im Vergleich zu Google Reader ist feverº kaum zu vergleichen. Google Reader war die zentraler Anlaufstelle für alle Plattformen und Endgeräte. Die Bedienung von feverº ist im Vergleich ungewohnt und nicht so komfortabel. Der Mangel an nativer Apps für Mobilgeräte, macht die Bedienung gerade fürs iPad derzeit unmöglich. Abhilfe schafft nur Bastelarbeit oder das Entwickeln einer eigenen App. Wer aber mit einem iPhone auf den Dienst zugreifen will, ist mit Reeder von Silvio Rizzi bereits jetzt bestens bedient. Wann und ob die kommende iPad Version 2.0 von Reeder feverº unterstützen wird, ist noch unbekannt.

 

 

Drobo: Schutz vor Datenverlust

drobo196 Stunden nahm mein Drobo 4-Bay in Anspruch, um  die Funktion “Schutz vor Datenverlust” durchzuführen. Ich habe vor mehr als einer Woche eine 2TB Festplatte mit einer 3TB Festplatte getauscht… Die vorhandenen Daten im Umfang von 5.6TB mussten auf alle Platten umverteilt werden, um sicherzustellen, dass beim Ausfall einer Platte, alle Daten vorhanden bleiben. Dieser Prozess dauerte fast 8 volle Tage.

Pech nur, wenn bei dieser Wiederherstellungsfunktion eine weitere Platte durch die Beanspruchung ausfällt…

Zwar konnte ich auf den betroffenen Drobo während der Wiederherstellung zugreifen, jedoch waren die Zugriffsraten enorm schlecht. Den Drobo konnte ich als Medienspeicher für Aperture-, Final Cut-Projekte und als iTunes Filmserver praktisch eine Woche nicht mehr gebrauchen.

Mein dritter, bald benötigter Massenspeicher wird sicher kein Drobo mehr. Hiermit kann ich zu meinem Review vom 2. Mai 2012 nur sagen: Drobo? Lieber nach Alternativen umsehen, beispielsweise Synology oder QNAP.