Seit heute dreht ein Ferrari 458 Italia GT2 vom Team Hankook mit der Nummer 123 seine Runden am Gwigg Circuit.
Die Mercedes SLS AMG GT3 müssen sich nun warm anziehen. Ein würdiger Gegner ist da!
Seit heute dreht ein Ferrari 458 Italia GT2 vom Team Hankook mit der Nummer 123 seine Runden am Gwigg Circuit.
Die Mercedes SLS AMG GT3 müssen sich nun warm anziehen. Ein würdiger Gegner ist da!
Der Umbau des analogen Ferrari 575 GTC von Carrera hatte auch seine Tücken. Am Fahrzeugboden mussten diverse Halterungen und Führungen entfernt werden, damit der Decoder so angebracht werden konnte, dass die Decoder-LED auch richtig positioniert werden konnte. Im Fahrzeuginnern musste nichts verändert werden. Die Kabelführungen für Motor, Stromannahme, Licht hinten und Vorne war einfach, da genügend Platz vorhanden war.
Nun hat die Corvette C6R einen würdigen Gegner bekommen! Allerdings ist der Ferrari sehr schwer zu fahren. Seine Antriebsräder drehen rasch durch und das Heck bricht rasch aus. Rundenrekorde bricht der Wagen nicht, jedoch macht es grossen Spass, den Ferrari sliden zu lassen!
Der Umbau war eine grosse Herausforderung. Das Interieur musste massiv bearbeitet werden, damit der Digital Decoder eingebaut werden konnte. Die fertige Verkabelung war dann eine weitere Hürde, da wegen dem Vierradantrieb vorne wie auch hinten eine Antriebsachse vorhanden ist, sind die Kabel für die Lichter rasch im Weg. Nach langem Probieren ist der Wagen aber doch noch fertig geworden. Der Bugatti Veyron 16.4 kann nun gegen den Ford GT und Mercedes SLR antreten!
Das Umrüsten des Maserati MC12 Presentation Car von Carrera war bedeutend weniger aufwändig, als der Ford von Scalextric. Allerdings musste auch hier am Fahrzeugboden einige modifiziert werden, damit der Decoder Platz fand.
Das Bild oben zeigt die Originalversion ohne Digitaldecoder. Speziell an diesem Fahrzeug ist, dass für jede LED eine eigene Kabelführung angebracht ist. Es war jedoch kein Problem die Drähte zu korrekt zu verlöten und mit Schrumpfschlauch zu sichern. Platz war dieses Mal genügend vorhanden.
Das Bild oben zeigt den fertig umgebauten Maserati MC12. Allerdings habe ich das Fahrzeug noch nicht gereinigt.
Zum Fahren ist es im Gegensatz zur analogen Version einfacher, dass sich dank dem digitalen Decoder Endgeschwindigkeit und Bremsverhalten einstellen lässt. Somit ist aus diesem Fahrzeug ein ernsthafter Gegner für die anderen LMP-Fahrzeuge geworden…
Das Auto stand seit Jahren in der Vitrine und wurde nur wenig, zu wenig gefahren. Nun wurde der Ford in einer eher aufwändigeren Operation für das digitale Rennsystem fit gemacht.

Bild zeigt die Karosserie nach dem Umbau. Rennsitze und Boden sind entfernt. Scheibenwischer noch nicht montiert.
Da das Auto sehr flach gebaut ist und Scalextric den Innenraum komplett darstellt (siehe Fahrer auf dem Bild oben), musste insbesondere der Innenraum massiv angepasst werden, damit der Digitaldecoder und Kabelstränge zu passen kamen. Manch einem Sammler wird sich wohl der Magen umdrehen, da das Auto auf 4000 Fahrzeuge limitiert war und durch die Dremmlerei seinen Wert eingebüsst hat. Aber ich möchte die Fahrzeuge nicht angucken, sondern fahren…
Also entfernte ich für einen besseren Zugang den Innenraumplastik von der restlichen Karosserie. Für diesen Schritt war es nötig, die Scheibenwischer vorher wegzunehmen, sonst wären sie abgebrochen! Nach dem Umbau konnten sie leicht wieder montiert werden.
Ich entfernte auf beiden Seiten des Innenraums die Rennsitze inklusive Fussboden und einen Teil der Wand unmittelbar hinter den Sitzen.
Die Mittelkonsole mit Handbremse und Gangschaltung liess ich bestehen. Auf diese Weise erhielt ich genügend Platz für die Umbauarbeiten.
Der Decoder habe ich mit Heissleim so auf den Fahrzeugboden fixiert, damit er sich leicht wieder lösen lässt – Man weiss ja nie. Im Fahrzeugboden musste ich ein Loch für die Diode und einen Schlitz für den Umschalter machen.
Anschliessend lötete ich die Kabelverbindungen zusammen.
Fazit
Das Fahrzeug hat seinen Status als Limited Version verloren. Der Umbau machte das Auto aber für Carrera Digital 132 fit. Dies hat sich meines Erachtens gelohnt. Das Auto fährt sich absolut tadellos. Alle Funktionen werden ausgeführt. Weichen können bei praktisch jeder Geschwindigkeit gestellt werden. Scheinwerfer leuchten. Bremsmanöver werden signalisiert. Endlich ein fahrbarer GT40 auf dem Gwigg Circuit! Und ja: Nur ich darf ihn fahren!
Es wurde Zeit. Das alte Streckenlayout aus dem Dezember 2010 wurde durch eine komplett neue Streckenführung ersetzt. Die Bahn bietet auf weniger Standfläche praktisch die gleiche Länge (23 Meter). Damit dies bewerkstelligt werden konnte, sind drei Überfahrten notwendig.
Neues Streckenlayout
Das Layout bietet gegenüber vorher wesentliche Vorteile: Die bis zu vier Fahrer können von jedem Platz aus die Bahn komplett überblicken. Beide Spuren sind gleich lang und recht ausgeglichen zu fahren. Bestzeiten sind auf jeder Spur möglich. Alle Kurven haben eine Spurverbreiterung. 5 Weichen ermöglichen zudem Spurwechsel.
Das Layout wurde nochmals leicht verändert. So ist die Kreuzweiche unmittelbar vor dem Pitstop durch eine Einfachweiche ersetzt worden. Dies ermöglicht nun, dass Pitstop-Fahrzeuge die Boxengasse auch finden…

Bild wurde am 16.1.2012 aktualisiert. Es zeigt eine eingebaute Control Unit (CU) und eine Blackbox (BB). Die Blackbox ist jedoch nicht angeschlossen und damit nicht aktiviert.
Pit Lane
Mit dem neuen Streckendesign kommt auch eine Pitlane zum Einsatz. Dies ermöglicht ein erweitertes Rennerlebnis, da alle Fahrzeuge nun einen virtuellen Tankinhalt haben. Je nach Fahrweise verbraucht ein Auto mehr oder weniger Benzin. Auf dem Computerbildschirm wird eine dynamische Tankanzeige für jedes Fahrzeug individuell angezeigt. Wird die Reserve angezapft, ist es höchste Zeit, die Tanke aufzusuchen. Missachtet der Fahrer diese Aufforderung und lässt seinen Tankinhalt restlos aufbrauchen, kann das Fahrzeug nicht mehr in voller Geschwindigkeit gefahren werden und fällt zudem durch eine stockende Fahrweise auf. Die Scheinwerfer und Bremsleuchten beginnen nun rhythmisch aufzuleuchten. Zudem wird die angefangene Runde und alle folgenden nicht mehr gezählt. Stoppt man in der Pitstop-Lane, muss man den Weichendrücker halten und tankt so das Auto auf. Der Tankvorgang wird auf dem Bildschirm “in Echtzeit” signalisiert. Sobald der Balken wieder voll ist, kann losgebraust werden.
Control Unit
Damit ein Rennbahn gesteuert werden kann, braucht es eine Anschlussschiene. Diese intelligente Schiene ermöglicht diverse Einstellungsmöglichkeiten. Seit einem Jahr gibt es die sogenannte Control Unit. Diese spezielle Schiene bietet nicht nur die herkömmlichen Anschlüsse für die Infrarot-Türme, Handregler, Rundezähler und neu ein direkter PC-Anschluss. Sie ermöglicht im Gegensatz zur früher eingesetzten Black Box komfortablere Kontrollmöglichkeiten. So lassen sich bei jedem Fahrzeug Geschwindigkeit, Bremswirkung, Tankinhalt leichter modifizieren. Dazu kommt noch die Möglichkeit, dass Pit Lane Durchfahrten als Runde gezählt werden können. Für mich das wichtigste Feature wird aber sein, dass sich der Tank auf dem Mac visuell darstellen lässt. Somit hat man noch besser die Möglichkeit, seine Tankstopps zu planen.
Update [16.1.12]: Leider ist die Control Unit noch nicht geliefert worden. Sämtliche Händler meines Vertrauens können das Teil derzeit nicht liefern. Wie immer in dieser Jahreszeit, hat Carrera grösste Mühe, den Bedarf zu decken… Egal, auch in der jetzigen Form bietet die Bahn ein tolles Rennerlebnis!Mittlerweile ist die Control Unit geliefert und eingebaut worden!
Endlich sind die Wagen in meinem Rennstall eingetroffen. Es handelt sich dabei um zwei Mercedes-Benz SLS AMG GT3 (Pressemappe zur GT3-Version). Das Fahrzeug kostet zurzeit 334’000 Euro (ohne Mehrwertsteuer).
Das eine Modell ist die Version vom Team Black Falcon, gefahren von den Deutschen Kenneth Heyer, Ralf Schall und Thomas Jäger. Das Team kann auf eine äusserst erfolgreiche Saison 2011 zurückblicken, obwohl das Fahrzeug erst seit diesem Jahr im Einsatz steht. Das Team konnte mehrere Top-Ten-Plätze in wichtigen Rennen erreichen.
Das zweite Fahrzeug ist vom Team Heico Motorsport. Es war in dieser Saison an der ADAC GT Masters 2011 im Einsatz. Das Fahrzeug hat die Nummer 34 und ist gefahren worden vom Deutschen Lance David Arnold und vom Österreicher Andreas Zuber.
Übrigens bietet Mercedes immer wieder Fahrertrainings in der werkeigenen AMG Driving Academy an… Wäre ja mal was! Allerdings müsste ich mir zuerst das Fahrzeug im Masstab 1:1 zulegen. Die beiden jetzt vorhandenen Fahrzeuge haben “nur” Massstab 1:32 sind von Carrera gebaut und eignen sich fürs System Digital 132. Aber ein Anfang ist mal gemacht.
Ganz überraschend wurde ich mit einem neuen Fahrzeug beglückt. Neu darf ein BMW Z4 M Coupe (Dörr Motorsport “No. 169″) am Gwigg Runden drehen… Das Modell kommt von Carrera (30505) und ist bereits mit Digitaldecoder ausgerüstet.
Hier noch ein paar technische Daten zum “echten” Fahrzeug:
Klasse: SP6
Leistung: 450 PS
Gewicht: 1200 kg
Höchstgeschwindigkeit: 270 km/h
Fahrer: Dirk Müller Sonntag, Peter Posavac, Hans Peter Strehler, Stefan Aust
Weitere Informationen zum Rennstall: doerr-motorsport.de
Mein Chevrolet Corvette C6R (Sebring 12h 2005) war ursprünglich ein analoges Fahrzeug. Jedoch brannte nach einer langen Rennnacht die Platine durch. Das Fahrzeug musste aus dem Verkehr gezogen werden.
Heute nun wurde die analoge Platine durch eine digitale ersetzt. Doch musste für den Umbau einiges am Unterboden geändert werden: