Word für Mac: Fülltext einsetzen

Da ich zur Zeit mal wieder Vorlagen für Worddokumente erstelle, suchte ich eine Lösung, wie man Zufallstext mit möglichst allen typograischen Zeichen einsetzen lassen kann. Zum Glück gibt es eine einfache Möglichkeit, dies zu veranlassen.

Im geöffneten Worddokument gibt man einfach den Befehl “=rand()” ein:

Drückt man nun “Enter”, erscheint ein deutscher Text beginnen mit “Franz jagt…”

Gibt man den Befehl “=rand(2,6)” ein, werden 2 Absätze kreiert und in jedem werden 6 Sätze generiert.

Noch schöner geht es mit dem Befehl “=lorem()” oder eben “=lorem(2,6)”. Damit wird der bekannt Text “Lorem ipsum dolor…” generiert. Diese Möglichkeit gefällt mir noch besser, da dieser Text noch weniger vom Layout ablenkt. Doch leider scheint diese Funktion bei Mac Office 2011 noch nicht zu gehen – Schade!

Neue Wetterseite: Wetterdaten Gesamtüberblick

Neu können sämtliche Wetterdaten in einer neuen Gesamtübersicht eingesehen werden. Die Seite lässt sich aufrufen über: onurb.net –> Wetter –> Wetterdaten Gesamtüberblick.

Die Wetterdaten lassen sich hier in Kategorien aufrufen. Innerhalb dieser Kategorien ist es auch möglich, einzelne Variablen durch Anklicken des entsprechenden Farbpunktes zu auszublenden. Wichtig, wenn beispielsweise nur die Temperaturkurve ohne Feuchtigkeit und Taupunkt ausgeben werden sollen.

Interessant sind auch die zu wählenden Zeitabschnitten. Somit können sämtliche Daten in verschiedenen Zeitabschnitten angezeigt werden.

Zu Empfehlen ist insbesondere die Option “Table”. Hier werden Daten in einer Wertetabelle generiert. Darauf lassen sich Wetterextreme enorm einfach und rasch auslesen. Interessant für all jene, die verschiedene Maximal oder Minimal Werte suchen. Wann hat es am häufigsten geregnet? Welcher war der heisseste Monat?

Somit sind in der Begutachtung der verschiedenen Daten eigentlich keine Wünsche mehr offen, oder?

Ich wünsche mit der neuen Funktion viel Vergnügen!

Swisscom iPad Datenplan: Na endlich!

Der Ärger meinerseits war gross (Siehe früherer Beitrag), das Versprechen der Swisscom kam früh – Nach mehr als vier Monaten ist die Warterei wohl endlich fertig. Die Swisscom hat heute bekanntgegeben, dass ab dem 30. November 2010 die Datenpläne fürs iPad nun direkt auf dem Gerät verwaltet werden können.

Geht man beim iPad unter “Einstellungen” –> “Mobile Daten” –> “Account anzeigen” wird dann folgendes Fenster geöffnet:

Tatsächlich bietet damit die Swisscom einen äusserst komfortablen Weg, um den Datenplan nicht nur zu konfigurieren, sondern auch einzusehen, wie viel Datenvolumen verbraucht wurde. Bravo! Zu lange musste man aber darauf warten…

Update: Hier Link zur Infoseite zur Datenplanverwaltung der Swisscom. Toll ist auch, dass man das Guthaben mit Kreditkarte aufladen kann.

Bug: Readiris Pro 11.5 auf Mac installieren

Wer sich ein einen Multifunktionsdrucker kauft, freut sich nicht nur über die Scanfunktion, sondern auch darüber, dass eine Texterkennungssoftware mitgeliefert wird.

Wer sich ein Gerät von HP kauft, wird zusätzlich mit der Texterkennungssoftware Readiris Pro 11.5 belohnt. Mit dieser Software ist es möglich, dass gescannter Text erkannt und damit editierbar gemacht wird. Das kann ganz schön praktisch sein.

Blöd nur, wann man erwartungsvoll die CD-ROM einschiebt, das Installationsprogramm startet und folgende Absturzmeldung immer und immer wieder zu sehen bekommt:

Nein, auf diesem Weg komme ich zu keiner Texterkennung… In den weiten des Internets wird man wenig fündig. Doch irgendwo konnte ich unscheinbar einen Tipp entdecken und schwupp offenbarte sich mir eine ziemlich ungewöhnliche Lösung: Das Betriebssystem auf Englisch umschalten, neustarten und Installationsprogramm ausführen…

Tatsächlich. Auf wundersame Art und Weise wird das Programm doch ausgeführt und die Anwendung lässt sich installieren. Das beste ist, dass sich nach erneuter Umschaltung der Systemsprache zurück auf Deutsch das Programm auf Deutsch ausführen lässt…

Ein seltsamer Bug!

PS: Die beste Texterkennungsfunktion schafft es leider noch immer nicht, meine handschriftlichen Notizen in schön geschriebene Prosa zu verwandeln. Steve, mach was! :-)

Netzsicherheit: Es wird wieder gephisht…

Meine Mailboxen quellen wieder einmal über mit solchen Nachrichten:

Was mir auffällt ist, dass das Deutsch doch ein wenig besser geworden ist. Frühere Mailnachrichten wurden doch ziemlich haarsträubend formuliert. Natürlich sieht eine echte Nachricht von Paypal anders aus. Doch auch dies ist eine Frage der Zeit, bis Phisher Nachrichten perfekt fälschen lernen. Warum tun sie es eigentlich heute nicht schon? Weil noch genügend Leute auf diese “billig” gemachten Nachrichten reinfallen? Gibt es eigentlich Statistiken dazu?

Die Nachricht kann in jedem Fall gelöscht werden. Wer sich sicher sein will, dass mit dem Konto alles in Ordnung ist, loggt sich auf der entsprechenden Seite direkt an und schaut im Nachrichtenbereich nach… Mit Sicherheit klickt man nicht auf einen angegebenen Link im Mail!

Was aber, wenn man es trotzdem tut?

Was passiert eigentlich, wenn man trotzdem auf den Link drückt? Nun, ich habe das mal probiert. Die Überraschung folgt sogleich, weil sich sofort folgendes Fenster öffnet:

Ich habe hier dann schon gefragt, wer mich da netterweise warnt. Es ist der Browser Safari, der sich diesbezüglich in den Sicherheitseinstellungen einrichten lässt (“Bei betrügerischen Inhalten warnen”). Allerdings hoffe ich, dass die entsprechende Datenbank auf meinen Computer liegt. Es wäre mir nämlich unangenehm, wenn Safari jedes Mal beim Öffnen einer Seite nach Hause telefoniert und prüft, ob ich diese oder jene Adresse besuchen darf/soll/kann… Aber dies ist ein anderes Thema. Auf jeden Fall darf ich mich nicht darauf verlassen, dass eine solche Einstellung 100% vor Phishing schützt!

Natürlich habe ich den Warnhinweis für einmal ignoriert und weiter geht es:

Eine perfekt kopierte Webseite baut sich auf. Was auffällt: Von Verschlüsselung keine Spur. Noch gelingt es diesen Betrügern nicht, einen verschlüsselten Server zur Verfügung zu stellen. Es ist ein gewöhnliche http-Seite. Wird auf irgendeinen Link geklickt erscheint in jedem Fall ein Formular, wo man sich für paypal neu anmelden darf. Natürlich muss ich mich ja nicht anmelden. Ich habe schon ein Konto! Was passiert also, wenn ich mich mal einlogge? Natürlich verwende ich eine erfundene Mailadresse (“aslkgjsd45j@aölkg48aölfkg.com”) mit dem Passwort “1234″… Es passiert folgendes:

Ich bin mir sicher, dass in jedem Fall diese “Warnung” erscheint… Mehr macht diese Seite nicht. Eine Neuanmeldung habe ich hingegen nicht getestet.

Die Gefahr eine solche Seite trotzdem zu besuchen ist in jedem Fall nicht zu unterschätzen. Es kann ja auch durchaus sein, dass eine Browserfunktion wie “Automatisch ausfüllen” getäuscht wird und schon werden unter Umständen Informationen preisgegeben. Aus diesem Grund habe ich diese Funktion bei meinen Browsern unterbunden. Kennwörter sind in meinem Kopf und sonst (fast) nirgends…

Gefälschte Abmahnungen

Allerdings frage ich mich schon, wie erfolgreich solche Phishing-Versuche überhaupt sind. Bei folgendem E-Mail staunte ich schon mal nicht schlecht, wie gut das Schreiben aufgesetzt war (Zum Vergrössern anklicken):

Bei diesem Schreiben handelt es sich tatsächlich um einen richtigen Anwalt. Allerdings wurde dessen Identität gestohlen… Folgender Link klärt zu dieser Nachricht auf: www.anwalt.deAuch bei diesem Mail handelt es sich um einen dreisten Betrugsversuch. Auf keinen Fall sollte man auf solche Mails antworten!

Fazit

In Zukunft werden solche Mails immer überzeugender daherkommen. Oft wird ein zweiter, sogar ein dritter Blick nötig sein, um Betrugsabsichten zu erkennen. Im Prinzip sollte nie auf eine solches Mail direkt geklickt werden. Wer irgendwo ein bestimmtes Konto hat, soll sich direkt dort einloggen und schauen, ob tatsächlich eine Nachricht der Betreibergesellschaft da ist (paypal, ebay, amazon, ricardo, iTunes, postfinance, onurb.net, usw). Keine seriöse Firma schreibt Kunden an und bittet sie auf einen Link zu klicken. Ganz wichtige Mitteilungen werden noch immer per Post verschickt oder können im entsprechenden Konto direkt eingesehen werden. Wem dies nicht hilft, kann ja gezielt googeln. Viele Seiten beschäftigen sich mit solchen Pishing-Versuchen und klären entsprechend auf. Solche Nachrichten werden (noch) nicht an eine bestimmte Person versendet, sondern zu tausenden losgeschickt.