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Erfahrungsbericht: NAS – Entscheidungshilfe (Teil 2)

12. Aug

Verfasst von benz unter Anleitungen

Einleitung

Im ersten Teil habe ich Grundsätzliches erklärt, was ein NAS-System ist und wie es eingesetzt werden kann. Ich habe mich persönlich für ein “Einsteigermodell” entschieden, weil ich noch nicht sicher bin, wie sich meine Bedürfnisse entwickeln werden. Hier gilt, je teurer das Gerät, desto leistungsfähiger. Wie in meinem ersten Teil geschrieben, ist ein NAS-System ein autonomes Computersystem. Ähnlich wie bei normalen Computern kann man verschiedene Prozessortypen auswählen. Es gibt Unterschiede im eingesetzten Betriebsystem, eingesetztem Arbeitsspeicher und den gebotenen Netzwerkgeschwindigkeiten (Upload/Download Geschwindigkeiten). Es gibt verschiedene Gerätephilosophien.

Somit gibt es auch von der Preisspanne her ein breites Angebot, beginnend von 200 Franken bis mehreren tausend Franken.

Keine lahme Leitung

Zu beachten ist, dass die Durchsatzrate bei einem Netzwerkspeicher nicht so hoch ist, wie bei einer direkt angeschlossenen Festplatte über USB 2 oder Firewire Verbindung. Wer Netzwerkswitches und Kabel mit dem Standart 10/100 (Fast-Ethernet) einsetzt, soll sich lieber ein günstigeres NAS-System anschaffen und dafür sein lokales Netzwerk durchgängig auf 10/100/1000 (Gigabit-Ethernet) aufrüsten. Auf diese Weise kann ein ähnlicher Komfort wie bei USB 2 Festplatten erreicht werden (Auch wenn das NAS-System im Keller steht).

Qual der Wahl

Als es bei mir darum ging, das richtige Gerät zu finden, viel die Auswahl letztendlich auf folgende 4 Geräte:

  • QNAP TS-210 (Linux, 1.06GHz Prozessor mit 512 MB RAM)

  • QNAP TS-219P (Linux, 1.2GHz Prozessor mit 512 MB RAM)

  • Synology DS210j (0.8GHz Prozessor mit 128 MB RAM)

  • Synology DS210+ (1.06GHz Prozessor mit 512 MB RAM)

  • Natürlich gäbe es auch gute Geräte aus den Häusern HP, Netgear und anderen!

Bei den vier gelisteten Geräten oben ist gemeinsam, dass sie Einschübe für 2 interne Festplatten bieten. Daneben können per USB 3 weitere Festplatten angeschlossen werden (DS201j: 2 USB HDs). Auch wollte ich ein Gerät, welches von der Funktionalität keinen Kompromiss erfordert. Die Vier Geräte oben erfüllen all diese Anforderungen, unterscheiden sich einfach bei der Performance und beim Preis.

Vergleiche

Die Software ist bei Synology und QNAP vergleichbar. Das heisst, dass NAS-System lässt sich einfach über den Browser steuern. Dazu gibt man einfach die IP des NAS-Systems in den Browser ein und loggt sich als Administrator ein (Siehe Bild unten:)

Auf diese Weise lässt sich das System zu Beginn sofort in Betrieb nehmen. Die wichtigsten Einstellung sind dank einem Erstkonfigurationsprogramm rasch vollbracht und das NAS-System lässt sich nach wenigen Minuten bereits für erste Aufgaben einsetzen. Die mitgelieferte Dokumentation fürs Gerät mag recht bescheiden sein. Eindrücklich sowohl bei QNAP, wie auch bei Synology, ist die riesige Internetcommunity. Bei beiden Systemen wird auf jeweiligen Foren fleissig geschrieben und breitwillig auf Fragen geantwortet. Somit kann man bei diesen beiden Gerätemarken keinen Fehler machen, da Unterstützung gerne angeboten wird. (Siehe Linksammlung ganz unten im Text)

Entscheidung

Ich entschied mich letztendlich für das Gerät, welches derzeit für mich das beste Preis-Leistungsverhältnis bot. Dies war das Gerät QNAP TS-210. Dazu kamen noch 2 Festplatten mit einer Kapazität von je 2 Terrabyte. Somit hat das System eine Speicherkapazität von knapp 4 Terrabyte (TB). Dies entspricht etwa der Kapazität von 4’000 Gigabyte (GB). Abgesichert wird das System von 2 weiteren, externen USB-Festplatten, welche automatisch die wichtigsten Daten täglich sichern.

Energieverbrauch / Geräuschentwicklung

Es ist zu empfehlen, dass ein USV-System die Anlage vor Stromausfällen, Stromschwankungen und Blitzen schützt. Auf diese Weise konnte ich auch den Energiebedarf meines jetzigen NAS-Systems messen. Läuft das NAS-System und wird auf eine externe USB-Festplatte zugegriffen benötigt die Gesamtinstallation etwa 40-60 Watt. Läuft einfach das NAS-System mit den angehängten Platten und wartet auf Arbeit, wird 20 Watt benötigt. Über Nacht schaltet das NAS-System selbständig ab und startet morgens wieder automatisch. Der Standby-Verbrauch liegt dann bei etwa 2 Watt.

Mein NAS-System habe Dank einem USV-System gegen jegliche Art von Stromstörungen geschützt. Wie aus dem Bild oben ersichtlich ist, kann das System bei einem kompletten Stromausfall noch knapp 50 Minuten weiterarbeiten. Ich habe es jedoch so eingerichtet, dass nach fünf Minuten runtergefahren wird. Sobald der Strom wieder da ist, fährt das System wieder hoch.

Da ich gegenüber Geräuschen eher empfindlich bin, steht das NAS-System mit den Festplatten nicht in meinem Büro. Je nach verbauter Festplatte ist das System eher leiser oder lauter. Je nach Plattenzugriff können auch leichte Vibrationen wahrnehmbar sein. Ich empfehle es, das Gerät so einzuplanen, dass es nicht unbedingt auf dem Pult zu stehen kommt.

Ein Tipp und Vorschau zum 3. Teil

Wenn das System ein erstes Mal konfiguriert wird, ist die Versuchung gross, sämtliche Dienste zu aktiveren. Ganz nach dem Motto, man weiss ja nie, ob man es doch mal brauchen könnte! Hier lohnt es sich aber nach dem Prinzip zu fahren: Weniger ist mehr! Denn: Dienste werden für jeden Zweck angeboten (Siehe Bild unten). Jedoch nur ein paar Wesentliche braucht der durchschnittliche User für sein System.

Wird das System zu stark mit Diensten und Zugriffsmöglichkeiten geöffnet und wird gar eine NAT-Weiterleitung ermöglicht, dann kann es rasch passieren, dass erste versuchen, in das System einzudringen.

Wie man das System gegen Aussen absichert, werde ich im 3. Teil erläutern.

Linksammlung:

http://www.synology-forum.de/ (Deutsch)

http://forum.qnapclub.de/ (Deutsch)

http://forum.nas-portal.org/ (Deutsch – Allgemeines Forum zum Thema NAS)


Einleitung Im ersten Teil habe ich Grundsätzliches erklärt, was ein NAS-System ist und wie es eingesetzt werden kann. Ich habe mich persönlich für ein "Einsteigermodell" entschieden, weil ich noch nicht sicher bin, wie sich meine Bedürfnisse entwickeln werden. Hier gilt, je teurer das Gerät, desto leistungsfähiger. Wie in meinem ersten Teil geschrieben, ist ein NAS-System ein autonomes Computersystem. Ähnlich wie bei normalen Computern kann man verschiedene Prozessortypen auswählen. Es gibt Unterschiede im eingesetzten Betriebsystem, eingesetztem Arbeitsspeicher und den gebotenen Netzwerkgeschwindigkeiten (Upload/Download Geschwindigkeiten). Es gibt verschiedene Gerätephilosophien. Somit gibt es auch von der Preisspanne her ein breites Angebot, beginnend von 200 Franken bis mehreren tausend Franken. Keine lahme Leitung Zu beachten ist, dass die Durchsatzrate bei einem Netzwerkspeicher nicht so hoch ist, wie bei einer direkt angeschlossenen Festplatte über USB 2 oder Firewire Verbindung.
Administration, Anwendung, Apple, Computer, Erfahrungsbericht, Konfiguration, Mac, NAS, Netzwerk, Praxis, Review, Server, Test
weisse Fläche=lokales Netzwerk; rote Fläche=Internt

Erfahrungsbericht: NAS (Teil 1)

11. Aug

Verfasst von benz unter Anleitungen

Hintergrund
In diesem Beitrag geht um eine allgemeine Einführung ins Thema NAS. In einem nächsten Teil werde ich konkreter auf meine Einsatzzwecke eingehen.

Das Bedürfnis nach Festplattenplatz wird stets grösser. Umfangreiche Fotodatenbanken, die Musiksammlung, ein paar archivierte DVD-Filmprojekte, oder mehrere Jahrgänge verschiedener Zeitschriften erfordern viel Speicherplatz. Dazu kommen noch Backups wichtiger Daten und das Bedürfnis, Zugriff auf gewisse Medien von überallher zu haben.

Dateien zur Verfügung stellen
Gerade für letzteren Wunsch, Daten im Netzwerk zur Verfügung stellen, eignet sich eine herkömmliche Festplatte (Direct Attached Storage) nicht, da die Daten nur diesem einen Computer zur Verfügung stehen. Wer zum einen nicht ständig Umstecken möchte, kann zum anderen auch durch die Dateifreigabe-Funktionen Daten im Netzwerk zur Verfügung stellen. Im letzten Fall laufen aber mindestens 2 Computer. Ein sogenannter NAS (Network Attached Storage) eignet sich als zentraler Datenspeicher ideal.

Ein NAS ist wird nicht über UBS oder Firewire direkt an einen Rechner gehängt, sondern wird ans lokale Netzwerk angeschlossen. Somit ist das Gerät auch für alle Geräte innerhalb des eigenen Netzwerkes verfügbar (Siehe Bild unten). Alle Computer oder Medienabspielgeräte in einem Haushalt können darauf zugreifen und Daten beziehen oder darauf ablegen.

Die Zeichnung oben zeigt ein Netzwerkschema. Zu beachten ist die weisse Fläche, welche ein lokales Netzwerk mit Arbeitsstationen, Peripheriegeräten und NAS zeigt.

Grundsätzliches zu einem NAS

Ein NAS ist nicht einfach eine Festplatte mit einem Netzwerkanschluss. Ein NAS ist ein Computer ohne Bildschirm und arbeitet, einmal eingerichtet, völlig autonom. Nur braucht er im Vergleich mit einem herkömmlichen Computer viel weniger Energie. NAS werden durch spezielle Windows- oder Linuxsysteme angetrieben. Die Software stellt Verbindungen her, damit auf Daten zugegriffen werden können. Auch das Energiemanagement läuft darüber. NAS-Systeme bieten aber heute noch viel mehr.

Weitere Einsatzmöglichkeiten

Weil NAS-Systeme mit speziell angepassten Betriebssystemen angetrieben werden, können die Geräte nicht nur als Festplatte für alle Betriebssysteme eingesetzt werden. Systeme beispielsweise von QNAP oder Synologoy bieten viele weitere Einsatzmöglichkeiten wie:

  • Web-Dateimanager – Über den Browser, können Benutzer Dateien hoch- und runterladen

  • Webserver mit MySQL, PHP und Perl – damit lässt sich eine komplette Webseite betreiben

  • Multimediastation – Fotos und andere Medien werden von der NAS verwaltet

  • Downloadstation – grössere Datenmengen lassen sich autonom und zeitgesteuert runterladen

  • iTunes-Dienst – Zentral gespeicherte Musikfiles  und Wiedergabelisten lassen sich von allen Macs über iTunes abspielen

  • UPnP-Medienserver – Ähnlich wie der iTunes-Dienst, nur das Internetradios, X-Box360, PS3, Mediencenter darauf zugreifen können

  • Backupsystem (Je nach Gerät wird unter anderem sogar Apple Time Machine unterstützt!)

  • Drucker-Server (Ein am NAS-System angeschlossener USB-Drucker lässt sich von überall her einsetzen.)

  • Überwachungsstation (Ein Webcam sendet Bilder an das NAS-System. Von dort lassen sich die Bilder auswerten und archivieren)

Doch auch in diesem Bereich gibt es eine riesige Community, welche viel Know-How zur Verfügung stellt und die Geräte laufend mit neuen Funktionen erweitern. So gibt es Erweiterungen für Programmiersprachen, Shoppingsysteme, CMS (WordPress, Joomla)  oder weitere Multimediaschnittstellen.

Doch auch die Hersteller selbst liefern durch Updates ständig neue Funktionen nach. Somit eignen sich NAS-Systeme für immer breitere Einsatzgebiete.

Vorteile

Ein NAS kann grosse Datenmengen bewältigen und verschiedenen Geräten gleichzeitig zur Verfügung stellen. Es ist ein gutes Hilfsmittel um Backups zu erstellen oder bestimmte Ordner/Dateien/Dienste allen Netzwerkteilnehmern zur Verfügung zu stellen.

Ein NAS kann durch Erweiterungen zu einem kompletten Server erweitert werden, der Web- und Maildienste zur Verfügung stellt. Eine grosse Community eröffnen ständig neue Möglichkeiten und Einsatzbereiche.

Ein NAS verbraucht weniger Energie als ein PC mit den selben Diensten und läuft unabhängig.

Nachteile

Je nach dem welche Ziele mit dem NAS erreicht werden möchten, ist der Konfigurationsaufwand recht gross. Dazu mehr im Teil 2.

Schreib- Lesegeschwindigkeit ist nicht so schnell, wie bei einer direkt angeschlossenen Festplatte über USB2 oder Firewire.

Schlussbemerkung

Dieser Beitrag ist eine Einführung ins Thema NAS. In einem weiteren Teil werde ich darauf eingehen, wie ich persönlich meinen NAS einsetze und worauf ich besonders achten musste.

Hintergrund In diesem Beitrag geht um eine allgemeine Einführung ins Thema NAS. In einem nächsten Teil werde ich konkreter auf meine Einsatzzwecke eingehen. Das Bedürfnis nach Festplattenplatz wird stets grösser. Umfangreiche Fotodatenbanken, die Musiksammlung, ein paar archivierte DVD-Filmprojekte, oder mehrere Jahrgänge verschiedener Zeitschriften erfordern viel Speicherplatz. Dazu kommen noch Backups wichtiger Daten und das Bedürfnis, Zugriff auf gewisse Medien von überallher zu haben. Dateien zur Verfügung stellen Gerade für letzteren Wunsch, Daten im Netzwerk zur Verfügung stellen, eignet sich eine herkömmliche Festplatte (Direct Attached Storage) nicht, da die Daten nur diesem einen Computer zur Verfügung stehen. Wer zum einen nicht ständig Umstecken möchte, kann zum anderen auch durch die Dateifreigabe-Funktionen Daten im Netzwerk zur Verfügung stellen. Im letzten Fall laufen aber mindestens 2 Computer. Ein sogenannter NAS (Network Attached Storage) eignet sich als zentraler Date
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Flattr: Interessantes Internetbezahlmodell

10. Aug

Verfasst von benz unter Aktuell

1 Kommentar

Diese Webseite wird grundsätzlich von mir selbst finanziert. Neben jährlichen Hostinggbühren, fallen Investitionen für Neugeräte an. Der Aufbau und Betrieb der Wetterstation erfordern beispielsweise einen hohen Investitionsaufwand.
Damit die verschiedenen Dienstleistungen auch funktionieren und laufend erneuert werden, muss jährlich zusätzlich in Programme investiert werden. Meine persönliche Arbeitszeit wird bei dieser Rechnung hier schon gar nicht berücksichtigt… Kurz: onurb.net ist buchhalterisch seit 2002 ein konstantes Verlustgeschäft. Nicht nur mir geht es so.

Bezahlen für Content, aber wie?

Doch es ist nicht ganz so einfach, für eine Dienstleistung zu zahlen oder zu spenden. Einige Webseitenanbieter oder Sharewareprogrammieren bieten eine Spendefunktion über Paypal an. Eine Alternative oder Ergänzung ist das “Social-Payment-Service”-Angebot Flattr.

Flattr wurde im März 2010 von Peter Sunde gegründet. Klammerbemerkung: Er ist einer der Mitbegründer der Torrent-Tracker-Site “The Pirate Bay”. Das System Flattr ist derzeit noch im Betastadium. Das heisst, man kann sich noch nicht einfach anmelden, sondern braucht eine Einladung. Ich habe diese Einladung erhalten, nachdem ich mich auf die Warteliste setzen liess. Nun wurde ich von Flatter eingeladen und bekam zusätzlich noch 3 weitere Beta-Codes, mit denen ich nun drei weitere Personen den Zugang zu Flattr (Wortkreation aus Flatrate (=Pauschalgebühr) und to flatter (=schmeicheln)) ermöglichen kann.

In den nächsten Wochen wird Flattr offiziell eröffnet. Jeder kann sich dann registrieren. Es wird dann auch eine mobile Anwendung geben.

Wie funktioniert Flattr?

Bei Paypal setze ich für jede Transaktion fest, welchen Betrag ich für ein Produkt oder eine Dienstleistung (bsp. Spende) einsetzen möchte. Bei Flattr ist dies anders. Ich setze in meinem Flattr-Account fest, welche Totalbetrag ich monatlich einsetzen möchte (mindestens 2€).

Medienanbieter platzieren auf ihrer Webseite einen Flattr-Button. Nun können Nutzer diesen Button anklicken und geben der Seite so einen Punkt. Im Laufe des Monats werden verschiedenen Seiten und Angebote angesurft und Punkte verteilt. Am Ende des Monats wird der Monatsbetrag durch in Anzahl gegebene Klicks geteilt.

Hat also jemand ein Monatstotal von 3€ im Flatteraccount definiert und bei 6 Seiten auf den Flattr-Button geklickt geklickt, so wird dieser 3€-Betrag durch 6 Seitenklicks geteilt. Dies ergibt einen Betrag von 0.5€ für die jeweiligen Seitenbetreiber.

Grundsätzlich eine gute Sache

Dies ist an sich eine wunderbare Sache. Der Spender muss sich um den Spendebetrag keine Gedanken machen, sondern setzt für sich einen monatlichen Betrag (eine Art Kulturflatrate). Durch das Besuchen verschiedener Seiten und Anklicken des Flattrbuttons, wird dieser Betrag am Schluss gerecht verteilt.

Aber…

Grunsätzlich ist Flattr eine gute Sache. Ein Kritikpunkt ist aber, dass vom eingesetzten Totalbetrag 10%  Flattr als Gebühr abgezogen wird. Von den 3€ bleiben effektiv also 2.70€… Paypal im Vergleich begnügt sich mit einer Kommission von 2 bis 4 Prozent.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass es keine Möglichkeit gibt, anonym zu spenden. Flattr weiss genau Bescheid, welcher Account für was wie viel spendet hat oder bekommt.

Ausblick

Ich werde mal auf dieser Seite die Situation beobachten, wie sich die Sache entwickelt. Gleichzeitig werde ich mit guten Beispiel vorangehen und meinerseits Punkte an Webseiten verteilen (bsp. fscklog.com)…

Ach ja, hier mein Flattr-Button:
Flattr this

Per Paypal kann auch gespendet werden. Man kann mir auch einen iTunes-Gutschein schicken! ;-)

Update 15. August 2010:

heise.de hat über flattr geschrieben. Interessante Aussage darin ist, dass Flattr zur Zeit 10% des Umsatzes für sich einstreicht. Diese Beteiligung soll gesenkt werden. Zudem wurde das Einladungssystem eingestellt. Nun kann sich jeder für Flattr registrieren. Allerdings ist der Dienst noch immer in der Betaphase.

Diese Webseite wird grundsätzlich von mir selbst finanziert. Neben jährlichen Hostinggbühren, fallen Investitionen für Neugeräte an. Der Aufbau und Betrieb der Wetterstation erfordern beispielsweise einen hohen Investitionsaufwand. Damit die verschiedenen Dienstleistungen auch funktionieren und laufend erneuert werden, muss jährlich zusätzlich in Programme investiert werden. Meine persönliche Arbeitszeit wird bei dieser Rechnung hier schon gar nicht berücksichtigt... Kurz: onurb.net ist buchhalterisch seit 2002 ein konstantes Verlustgeschäft. Nicht nur mir geht es so. Bezahlen für Content, aber wie? Doch es ist nicht ganz so einfach, für eine Dienstleistung zu zahlen oder zu spenden. Einige Webseitenanbieter oder Sharewareprogrammieren bieten eine Spendefunktion über Paypal an. Eine Alternative oder Ergänzung ist das "Social-Payment-Service"-Angebot Flattr. Flattr wurde im März 2010 von Peter Sunde gegründet. Klammerbemerkung: Er ist einer der Mitbegründer der Torrent-Tracker-Site
Bezahlmodelle, Dienste, Flattr, Internet, Webseiten

Wetterstation: Jetzt mit Wetterprognose

04. Aug

Verfasst von benz unter Aktuell

2 Kommentare

Die Wetterstation Niederrohrdorf erhält durch die Zusammenarbeit mit meteonews.ch eine eigene Wetterprognose. Ich freue mich, dies heute vorstellen zu dürfen. Die Lösung sieht so aus:

Früher konnte ich nur eine sehr allgemeine, automatisch erstellte Prognose meiner Wetterstation anbieten. Mit der jetzigen Lösung kann zuverlässiger eine Einschätzung fürs kommende Wetter gemacht werden.

Link zur Wetterseite: wetter.onurb.net

Die Wetterstation Niederrohrdorf erhält durch die Zusammenarbeit mit meteonews.ch eine eigene Wetterprognose. Ich freue mich, dies heute vorstellen zu dürfen. Die Lösung sieht so aus: [iframe http://www.onurb.net/~meteonews/ 110% 250] Früher konnte ich nur eine sehr allgemeine, automatisch erstellte Prognose meiner Wetterstation anbieten. Mit der jetzigen Lösung kann zuverlässiger eine Einschätzung fürs kommende Wetter gemacht werden. Link zur Wetterseite: wetter.onurb.net
Wetterprognose, Wetterstation
prepaid

Fragwürdiges iPad Prepaidangebot der Swisscom

31. Jul

Verfasst von benz unter über Äpfel

3 Kommentare

Swisscom iPad-Tarife

Seit geraumer Zeit ist das iPad auf dem Markt. Praktisch zeitgleich lancierte die Swisscom ein dafür massgeschneidertes (Prepaid-) Angebot mit dem Namen Natel® data easy flex. Zur Zeit kann man für das iPad drei Tarife wählen:

  • Die erste Option kostet 5 Franken pro Tag und umfasst (nur) 100 MB Datenvolumen.

  • Die zweite Option kostet 19 Franken pro 30 Tage (nicht Monat!). Darin enthalten sind 300 MB.

  • Die dritte Option kostet 39 Franken pro 30 Tage und umfasste ein Datenvolumen von 2 GB.

Die erste Option war für mich als regelmässiger schon mal gar keine gute Wahl. Also wünschte ich im Swisscomshop die zweite Option.

Da das ganze ein Prepaid-Angebot ist, musste ich vorgängig einen Betrag auf das Konto schaufeln, und es konnte losgehen. 20 Franken waren aber schon mit dem Erwerb der SIM-Karte dabei. Ich dachte also, für die ersten 3 Monate ausgesorgt zu haben.

Umständliche Kostenkontrolle

Jedoch kam bald die erste Überraschung. Mit dem iPad ist es nicht möglich, dass Kontoguthaben der SIM-Karte zu überprüfen. Wegen fehlender SMS-Unterstützung kann mit dem Befehl “status” an die Nummer 222 nicht das vorhandende Datenvolumen geprüft werden… So gibt es zur Zeit zwei Mittel, das vorhandene Datenvolumen zu prüfuen:

Erstens: Mit dem iPad die Swisscom-Webseite (Link) zu starten und dort den Link “Guthaben aufladen” anzuwählen…
Zweitens: Die Hotline anrufen.

Gutenhaben schmilzt dahin
Die zweite Überraschung: Ich musste feststellen, dass mein Guthaben täglich dahinschmolz. Ein Anruf an die Hotline bestätigte meinen Verdacht, dass meine Datenoption nicht mehr gültig war. Ich mein Abo lief plötzlich auf der Option 5 Franken pro Tag… Wie ist das möglich? Die Antwort wurde mir an der Hotline erklärt und steht so auch auf der Webseite (Bildschirmfoto vom 31.7.2010 der swisscom.ch-Seite:

Blöd nur, dass der nette Swisscom-Mensch mir damals nichts davon erzählte. Blöd auch, dass er nicht einmal die von mir ausdrücklich gewünschte Option freischaltete, so dass ich schon zu Beginn weg mit der teureren Option 1 herumsurfte. Durch die fehlende Kostenkontrolle blieb mir dieser Fehler verborgen. Nicht gerade transparent.

Gestern rief ich bei der Hotline der Swisscom an und hörte, dass meine gewünschter Datentarif nie aktiv war und dass man als Kunde alle dreissig Tag die gewünschte Datenoption neu bestellen muss. Nun muss ich in meiner Agenda fest anstreichen, dass ich alle 30 Tage meine gewünschte Datenoption der Hotline zu bestätigen habe. Ansonsten bin ich automatisch wieder mit der teureren Variante unterwegs… Als kleines Trostplästerchen wurde mir das “verlorene” Guthaben zurückgebucht.

Fazit

Die versprochene App, damit die Kunden “Ihr Guthaben sowie die Datenoptionen direkt auf Ihrem iPad verwalten” können ist noch nicht da. Man konnte mir auch nicht mitteilen, wann diese App erscheinen wird.

Das, liebe Swisscom, ist alles andere als kundenfreundlich. Da sind die alternative Konkurrenten mit Angeboten (bsp. Sunrise 7.50/mt mit 250MB) rasch zur Hand…

Swisscom iPad-Tarife Seit geraumer Zeit ist das iPad auf dem Markt. Praktisch zeitgleich lancierte die Swisscom ein dafür massgeschneidertes (Prepaid-) Angebot mit dem Namen Natel® data easy flex. Zur Zeit kann man für das iPad drei Tarife wählen: Die erste Option kostet 5 Franken pro Tag und umfasst (nur) 100 MB Datenvolumen. Die zweite Option kostet 19 Franken pro 30 Tage (nicht Monat!). Darin enthalten sind 300 MB. Die dritte Option kostet 39 Franken pro 30 Tage und umfasste ein Datenvolumen von 2 GB. Die erste Option war für mich als regelmässiger schon mal gar keine gute Wahl. Also wünschte ich im Swisscomshop die zweite Option. Da das ganze ein Prepaid-Angebot ist, musste ich vorgängig einen Betrag auf das Konto schaufeln, und es konnte losgehen. 20 Franken waren aber schon mit dem Erwerb der SIM-Karte dabei. Ich dachte also, für die ersten 3 Monate ausgesorgt zu haben. Umständliche Kostenkontrolle Jedoch kam bald die erste Überraschung. Mit dem iPad ist es nicht mögli
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