Lion Server (10.7): Erfahrungen und Hilfestellungen

Server-App-Installation und eine erste Warnung…

Meine Motivation einen eigenen Server betreiben zu wollen ist, dass ich nicht von einer Datenwolke abhängen möchte, sondern wenn möglich meine Daten auf der eigenen “Cloud”speichern möchte. So möchte ich einen Mac Server einsetzen, der meine Termine, Adressen, Files zur Verfügung stellt. So brauche ich nicht auf MobileMe, Google Kalender und natürlich die kommende iCloud zurückzugreifen. Bis es jedoch so weit ist, muss ich einiges bewerkstelligen. Dazu gehört auch eine funktionierende IT-Infrastruktur.

Lion Server 10.7.0 ist (noch) ziemlich fehlerbehaftet. Ich würde im heutigen Zeitpunkt keinesfalls dieses System im geschäftlichen Umfeld einsetzen. Die einzelnen Dienste laufen nur unzuverlässig. Wenn sie mal laufen, sind Änderungen nachträglich nur schwer zu bewerkstelligen. Mir ist ehrlich gesagt schleierhaft, warum Apple so eine unausgereifte Software überhaupt ausgeliefert hat… Dieser Artikel wird immer wieder aktualisiert. Diese Aktualisierungen werden ich jeweils durch folgenden Tag markiert: [Update]. (Klicke auf “Mehr” unten links, um den Artikel zu lesen).

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Google+: Facebook für Erwachsene?

Erst seit ein paar Stunden kann ich persönlich das neuste Social Community Netzwerk ausprobieren: Google+. Obwohl Facebook 700 Millionen Nutzer aufweist, steigt Google mit Google+ erst jetzt mit einem eigenen Sozialen Netzwerk ins Rennen. Einige Kommentatoren rechnen Google nicht einmal so schlechte Chance ein. Dies liegt an folgenden Gründen:

1. Informationen lassen sich mit ausgewählten Nutzern teilen (Cyrcles), statt mit allen Onlinebekannten. Dies ist ein gewaltiger Fortschritt. Warum soll ich auch meinem Chef mitteilen, dass ich gerade Film XY im Kino sowieso gesehen habe? Fotos von meiner Urlaubsreise möchte ich nur mit meinen direkten Familienangehörigen teilen und nicht gleichzeitig mit meinen Garten-Forenfreunden… Frei definierbare Freundeskreise machen es spielend einfach, spezifische Infos speziellen Gruppen zuzuordnen. Nachrichtenströme lassen sich thematisch anzeigen, was die Übersicht enorm erhöht.

2. Interessensströme (Sparks) lassen sich generieren. Diese sogenannten Sparks ermöglichen es, dass zu einem bestimmten Stichwort, Nachrichten zusammengefasst werden. So kann ich beispielsweise zum Thema Tennis Nachrichten sammeln lassen. So werden zurzeit die Plattformen “Google News” oder Youtube nach einem Thema durchforstet und Treffer feinsäuberlich aufgelistet.

3. Der Dienst “Hangouts” ermöglicht es mit Kontakten per Video- oder Textstream zu kommunizieren. Auch Facebook hat kürzlich eine Videolösung vorgestellt. Auch Mobil sollte dieser Dienst gut funktionieren.

4. Die Datenschutzeinstellungen sind viel übersichtlicher und einfacher zusammengefasst.

5. Google+ hat keine Werbung… bis jetzt.

Wer eine Weile mit Google+ herumhantiert hat, merkt bald, dass der Konzern sich mit der Umsetzung seiner Social Community etwas überlegt hat. Sascha Lobo bringt dies in seiner SPON-Kolumne so auf den Punkt: “[...] Google+ ist kein Facebook-Konkurrent. Google+ ist eine Medienrevolution im Pelz eines Facebook-Konkurrenten. Die DNS von Google+ ist nicht aus den sozialen Bedürfnissen eines Jungen erwachsen, sondern intelligent designt. Die Urfrage von Facebook, die jeder Nutzer durch seine Aktivitäten fortwährend beantwortet, lautet: Wer bist Du? Die Urfrage von Google+ lautet: Was interessiert Dich?”

Gerade dieses “Was interessiert dich” ist bei Google+ wesentlich besser umgesetzt. Das ganze ist so viel überblickbarer als bei Facebook.

Zurzeit läuft für Google+ noch immer eine Testphase. Teilweise zeigt sich der eine oder andere Fehler. Aber bereits jetzt lässt sich mit dem Dienst gut “arbeiten”.

Man kann sich nicht einfach für Google+ anmelden, sondern muss eingeladen werden. Die Freischaltung muss dann zusätzlich von Google vorgenommen werden, was Tage dauern kann…

Wer interessiert ist, kann sich bei mir melden. Sobald Einladungen wieder gestattet sind, werde ich ihm eine zuschicken. Für die Empfehlung brauche ich eine Mailadresse, welche mit einem Google-Konto verknüpft ist.

 

Update Wetterseite / Anfragen zu Webprogrammierung

Ich habe dir Wetterseiten ein wenig aufgefrischt. Die Archivseiten erhielten zudem eine Grafik für die Windwerte spendiert. Aus irgendeinem Grund habe ich dies bisher hier nicht integriert. Jetzt können alle Werte auf der 3- und 7-Tagesseiten eingesehen werden. Teilweise wurde auch die Daten-Auflösung verfeinert.

Im nächsten Schritt wird die iPhone- und iPad-Optimierung erneuert. Dies aber erst, sobald ich wieder Zeit habe. Geschätzter Zeitpunkt: Jahr 2057 oder früher.

In eigener Sache:
Ich bekomme immer wieder Anfragen per Mail, wie ich beispielsweise meine Wetterseite programmiert habe. Grundsätzlich gebe ich gerne Auskunft darüber. Ich selber bin auch immer wieder auf andere, auch technisch versiertere Programmierer angewiesen. Grundsätzlich beantworte ich Fragen zu Themen, die ich in diesem Blog ausgeführt habe. Für Fragen/Bemerkungen zu diesbezüglichen Themen soll bitte der Kommentarbereich verwendet werden. Falls dieser geschlossen ist, kann selbstverständlich per Mail Kontakt aufgenommen werden.

Zeit habe ich aber keine, um einzelne Anfragen über technische Schwierigkeiten zu beantworten. Ganz schwierig wird es, wenn Anfragen auf Englisch oder Französisch kommen. Um technische Infos und Tipps zu bekommen, bitte ich Interessenten, sich jeweiligen Foren zu wenden. Dort stehe ich und eben noch andere gerne mit Tipps, Anleitungen und Hilfestellungen zur Verfügung. In diesen Foren habe ich teilweise auch Fragen oder Anleitungen gepostet, die viele direkte Anfragen an mich beantworten.

Für Wetterbelange (Station, Webprogrammierung, Weatherboxx, Meteohub, usw) empfehle ich folgende Foren:

In diesen Foren bewege ich mich auch und helfe dort weiter, sofern ich Zeit dafür habe.

Ich danke fürs Verständnis.

Browser-Tipp: Schrift permanent grösser haben

Das Arbeiten mit Grossbildmonitoren (24″, 27″ oder grösser) ist schon toll. Die hohe Auflösung, welches Full-HD bei weitem übersteigt, führen zu einem riesigen Bild ohne sichtbaren Pixel. Der Nachteil ist jedoch, dass das Schriftbild im Browser Safari in vielen Fällen (für mich) einfach zu klein ist. Das Schriftbild lässt sich zwar mit einer Tastenkombination vergrössern. Dies bei fast jedem Seitenaufruf tun zu müssen, ist auf die Dauer nervig. Es gibt jedoch Strategien, wie man die Browserfenster dauerhaft in einer angenehmen Zoom-Grösse starten kann.

Safari:
Man erstellt eine css-Datei, welche das Browserfenster automatisch vergrössert. Die ist ganz einfach. Man erstellt mit einem Texteditor (bsp. Textedit) eine einfache Datei mit dem Inhalt:

body {zoom: 117%;}

Diese Datei wird nun unter dem Namen MeinZoom.css abgespeichert. Diese Datei wird nun an einem bestimmten Ort abgespeichert. Wird Safari gestartet kann unter “Einstellungen” – “Erweitert” im Menüpunkt “Style-Sheet” diese Datei ausgewählt werden. Dies bewirkt nun, dass alle Seiten vergrössert dargestellt werden. Man kann diesen Wert natürlich beliebig verändern.

Chrome:
Hier geht es noch einfacher. Einfach auf “Einstellungen” gehen, dann “Details” und unter “Web-Content” den Seitenzoom entsprechend auswählen:

Firefox:
Da kann einem das Add-On “Zoom Page” helfen (Link).

Anmerkung: Es gibt ein paar wenige Seiten, bei denen können durch diese Vergrösserungen Darstellungsfehler auftreten. In diesen seltenen Fällen, kann man sich mit der bekannten Tastenkombination (Apfel UND -) einfach die Seite verkleinern lassen.

 

Review: Festplatten RAID von drobo [2. Update]

[4.6.2011 Update] Ganz am Ende dieses Beitrages habe ich einen Nachtrag hinzugefügt. [/Update]

[5.6.2011 Update] Ganz am Ende des Beitrages Fazit mit +/- Punkte eingefügt [/Update]

Hintergrund

drobo mit droboshare (Frontabdeckung ist noch dran)

drobo mit droboshare (Frontabdeckung ist noch dran)

 

Es ist ja schon unglaublich, welches Datenkapazitäten vonnöten sind, um alle Daten sicher abspeichern zu können. Ich stieg in die Computerwelt ein, als man noch in Kilobyte (KB)rechnete. Damals handierte man mit 720 KB und 1.44 MB – Disketten. Letzteres war das non-plus-ultra! Heute schaufeln wir täglich Gigabytes (GB) herum (bsp. HD-Video streamen) und die Gesamtspeicherkapazität eines modernen Computers übersteigt heutzutage oft ein mehrfaches an Terrabytes (TB).

Zur Erinnerung: 1TB = 1’000 GB = 1’000’000 MB = 1’000’000’000 KB = 1’000’000’000’000 Byte

Diverse digitale Archive erfordern zunehmend Festplattenkapazität. So verschlingt meine Aperture-Bibliothek zurzeit 300 GB, iTunes 200 GB, Logic 100 GB und eine Sammlung von Filmen nochmals knapp 1000 GB. Tendenz wöchentlich steigend.  Meine Dokumentensammlung (Office, Datenbanken, Bücher) von knapp 4 GB fällt dabei kaum mehr ins Gewicht.

Da sich eine solche Mediensammlung kaum mehr auf DVDs oder Sticks absichern lässt, braucht es externe Festplattenlösungen mit dem Ziel, vorhandenen Festplattenplatz zu erweitern und/oder Daten zusätzlich abzusichern (Backups).

Verschiedene Speicherlösungen
Es gibt verschiedene Lösungen, wie sich Daten extern oder zusätzlich abspeichern lassen. Eine davon habe ich bereits an dieser Stelle vorgestellt: NAS-Systeme [onurb-Link] (NAS=Network Attached Storage). Diese Systeme eignen sich sehr gut als Backup-Systeme. Ich suchte aber primär eine Festplattenlösung, welche sich direkt mit dem Computer verbinden lässt und ohne manuelles Überspielen erweitern lässt. Es soll als direkte Speichererweiterung meines Desktoprechners dienen.

drobo (Firewire/USB)
drobo ist mir schon früher in Berichten aufgefallen. Die angebotenen System sind aber in der Anschaffung im Vergleich eher teuer. Da aber die Festplattenpreise ständig fallen, fällt so ein RAID-System in der Anschaffung nicht mehr so ins Gewicht. Bei mir war es sogar so, dass ich vier Platten in Reserve hatte… Also konnte ich mit gutem Gewissen zuschlagen.

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