Unboxing: MacBook Pro 13″ (Early 2011)

Hier ein paar Bilder von meinem neusten Äpfelchen. Im Moment werden Daten und Programme übertragen. Dies kann wegen der Datenmenge ein wenig dauern. Wegen Champions League und anderen Kleinprojekten muss ein ausführlicher Test noch ein wenig warten…

Hier noch die Eckdaten und Kaufgründe:

  • MacBook Pro 13″: Da Laptop nur unterwegs benötigt wird, wollte ich ein möglichst kleines, aber doch leistungsfähiges Gerät.
  • 2.3GHz Intel Core i5: Prozessor verspricht viel Leistungsreserven bei Logic-Projekten und beim Filme-Editieren.
  • 4GB RAM: Genügt knapp. Wird aber von mir innert kürze aufgerüstet.
  • 300 GB HD: SSD wurde wegen Verfügbarkeit und Preis kurzfristig verworfen. Wird aber im Sommer vielleicht nachgerüstet.
  • Thunderbolt-Schnittstelle: Tja, eine leistungsfähiger Festplatten-Verbund hätte eher mein iMac nötig… Mal schauen, was die Zeit bringen wird.
  • 2 USB und eine Firewire-Schnittstelle: Grosses Plus gegenüber MacBook Air.
  • CD/DVD-Brenner: Brauche ich nicht. Würde ich gerne durch eine HD oder SSD ersetzen.
  • Beleuchtete Tastatur: Grund warum auch kein MacBook Air angeschafft wurde.
  • Bildschirmauflösung: Grund warum ich gerne eine neues MacBook Air angeschafft hätte.
  • Batterielaufzeit: Versprochene 10 Stunden. Huch, so lange? Mal schauen.

Facebook: Adressbuch abgleichen

Vernetze dich und gib alles preis!
Facebook lädt mich immer wieder ein Mitglied zu werden (obwohl ich schon bin). Dies hängt damit zusammen, weil irgendwelche Kontakte von mir, Mitglieder von Facebook, ihr Adressbuch an Facebook übertragen, um eben Freunde auf Facebook zu generieren. Die Facebook-App vom iPhone bietet dies “komfortabel” an. So geht garantiert kein “Freund” durch die Lappen…

Nicht genug damit. Besonders leichte Gemüter unter den Facebookmitgliedern lassen sogar ihre Mailkonten von Facebook durchsuchen. Sie geben diesem Dienst – kaum zu glauben, aber wahr – Benutzername und Passwort dafür gleich zur Verfügung. Solchen Leuten ist ja grundsätzlich nicht zu helfen, jedoch werden Unbeteiligte mit bestraft.

Folge und die Folgen
Facebook liest auf diese Weise alle Kontaktdaten aus und speichert diese auf ihren eigenen Servern. Die Kehrseite dieser Medaille ist, dass vollständige Namen, E-Mail und Instant-Messenger-Konten an Facebook übertragen werden. Somit bekommt Facebook wertvolle Daten auch von Nicht-Mitgliedern. Diese haben notabene keinesfalls die Zustimmung für eine solche Weitergabe gegeben und sind kaum glücklich, dass so ein lieber “Freund” ihre persönlichen Daten einfach dieser Datenkrake zur Verfügung stellt.

Somit erhalte ich immer wieder Einladungen von Facebook, dass es da Facebook-Mitglieder gäbe, die ich eventuell kennen könnte… Ein untrügliches Zeichen, dass so ein laues Licht, sein Adressbuch der Krake zur Verfügung gestellt hat. Danke aber auch! :-(

Datenschutz?
Facebook verweist auf den Punkt, dass Mitglieder Nichtmitglieder zuerst fragen müssen, bevor sie deren Daten durch die Adressbuchübermittlung an Facebook zur Verfügung stellen. Gerade die besonders geselligen Facebook-User, werden wohl kaum ihre 300+ Kontakte anfragen, ob sie mit der Übermittlung deren Daten einverstanden sind…

Was können betroffene Nichtmitglieder tun? Daten, die Facebook speichert, lassen sich im Prinzip löschen. Auf der Mail gibt es einen Link “Keine Mails mehr von Facebook erhalten”. Auch lassen sich Datenbankeinträge “löschen”, wenn man auf den Link http://www.facebook.com/help/contact.php?show_form=database_removal” klickt. Ob die Daten dann wirklich verschwinden, lässt sich nicht überprüfen. Facebook erklärt ja dann auch auf der Seite, dass die angegeben, zu sperrende Adresse gespeichert werden muss, damit diese nicht wieder angeschrieben wird… Herrje!

Bug: Readiris Pro 11.5 auf Mac installieren

Wer sich ein einen Multifunktionsdrucker kauft, freut sich nicht nur über die Scanfunktion, sondern auch darüber, dass eine Texterkennungssoftware mitgeliefert wird.

Wer sich ein Gerät von HP kauft, wird zusätzlich mit der Texterkennungssoftware Readiris Pro 11.5 belohnt. Mit dieser Software ist es möglich, dass gescannter Text erkannt und damit editierbar gemacht wird. Das kann ganz schön praktisch sein.

Blöd nur, wann man erwartungsvoll die CD-ROM einschiebt, das Installationsprogramm startet und folgende Absturzmeldung immer und immer wieder zu sehen bekommt:

Nein, auf diesem Weg komme ich zu keiner Texterkennung… In den weiten des Internets wird man wenig fündig. Doch irgendwo konnte ich unscheinbar einen Tipp entdecken und schwupp offenbarte sich mir eine ziemlich ungewöhnliche Lösung: Das Betriebssystem auf Englisch umschalten, neustarten und Installationsprogramm ausführen…

Tatsächlich. Auf wundersame Art und Weise wird das Programm doch ausgeführt und die Anwendung lässt sich installieren. Das beste ist, dass sich nach erneuter Umschaltung der Systemsprache zurück auf Deutsch das Programm auf Deutsch ausführen lässt…

Ein seltsamer Bug!

PS: Die beste Texterkennungsfunktion schafft es leider noch immer nicht, meine handschriftlichen Notizen in schön geschriebene Prosa zu verwandeln. Steve, mach was! :-)

NAS: Fehlerhafte Firmware (3.3.3) sorgt für Ärger

Es ist heute normal geworden, dass viele Geräte ein eigenes Betriebssystem und/oder eine Firmware mit sich bringen. Diese zentrale Software lässt sich von Zeit zu Zeit aktualisieren. Man kennt dies von Mobiltelefonen, Computern, Autos und teilweise sogar Nähmaschinen. Mit diesen Softwareupdates werden neue Funktionen freigeschaltet oder Fehler ausgemerzt. In manchen Fällen jedoch bringt ein Update keine erhofften Verbesserungen, sondern im schlimmsten Fall kann das Gerät nicht mehr richtig in Betrieb genommen werden.

Dieser Umstand scheint bei meiner NAS QNAP TS-210 mit der neusten Firmware 3.3.3 (Build 0928T) leider genau eingetroffen zu sein. Ständig verliert die Diskstation die Netzwerkverbindung und kann somit nicht mehr kontaktiert, geschweige den genutzt werden. Die Fehlermeldung ist gewohnt nichtssagend kurz: “Level:  Error – Network connection lost”.

Was hilft ist ein Reset (Miniknopf am Gerät lange gedrückt halten). Auf die Station lässt sich dann wieder zugreifen, jedoch muss die Netzwerkkonfiguration wieder eingestellt werden. Die NAS holt sich nach dem erfolgten Reset einfach die nächstbeste IP-Adresse aus dem internen Netz. Das Problem der Firmware 3.3.3. scheint also genau in der Netzwerkfunktion der NAS zu liegen. Sobald man die NAS nach dem Reset wieder so konfiguriert, dass man ihr eine fixe IP-Adresse reservieren möchte, kommen die Verbindungsabbrüche.

Probleme tritt dann auf

Es gibt aber zwei Lösungen, wie man trotzdem bei der fixen IP-Adresszuteilung bleiben kann.
Das Problem taucht nur auf, wenn beim Aufstarten der NAS eine externe USB-Festplatte am USB-Port hängt und im Adminmenü der NAS eine fixe IP-Adresse zugeteilt worden ist. Nach einem erfolgten Aufstart kann jedoch eine USB-Platte angehängt werden und die Netzabbrüche kommen nicht vor… Ist sehr unpraktisch, wenn die NAS automatisch nachts runterfährt und morgens wieder hochfährt…

Wer jedoch auch einen Router hat mit dem sich einem Gerät eine IP-Adresse zuteilen lässt, soll dies so machen. Das NAS-Gerät kann bei der IP-Einstellung automatisch die IP beziehen, bekommt aber die vom Router zugeteilte fixe IP. Somit tritt das Problem auch nicht auf.

Da mein Router diese Funktion nicht mit sich bringt, hat meine NAS nun 2 TB weniger Speicher. Ich hoffe, QNAP wird, wie versprochen, bald einen Fix herausbringen. So wird das auf Dauer nichts…