2. Mobotix M24M: Wieder Einbrennspuren

Seit knapp einer Woche betreibe ich eine Mobotix M24M, welche mir getauscht wurde. Grund für den Tausch waren Einbrennspuren von der Sonne.

Leider hat auch dieser Kamerasensor nach kürzester Zeit Einbrennspuren gezeigt:

Bild nach 5 Tagen Betrieb

Hinweis: Je grösser die Distanz zum Bild, ums so besser sieht man den helleren Doppel-Streifen in der oberen, rechten Ecke des Bildes. Dies ist der Zustand der Kamera von heute. Der Streifen wird nun mit jedem Sonnenuntergang ein wenig breiter, da die Sonne täglich ein wenig weiter nach rechts zieht.

Bereits nach dem ersten Abend von letzten Donnerstag, war der erste, dünne Streifen sichtbar. Auf den folgenden Bildern sieht man Ausschnitte des Sonnenverlaufs. Das letzte Bild (5) zeigt einen feinen, ersten Einbrennstreifen.

Serienfehler?

Leider ist nun also bereits die zweite, baugleiche Kamera von diesem Fehlverhalten betroffen. Kann somit gesagt werden, dass die gesamte Mobotix M24M-Serie von diesem Phänomen betroffen ist? Gibt es andere Kunden, die ähnliches beobachten? Ich liess mir sagen, dass dieses Problem auftritt seit dem empfindlichere Sensoren im Megapixelbereich verbaut werden.

Fazit

Ich kann diese Kamera zur Zeit nicht empfehlen, wenn sie für Wetterbeobachtung eingesetzt werden soll. Für die Bewachung eine Tankstelle kann das Teil sicher überzeugen. Aber für meine Zwecke ist nicht viel Freude aufgekommen.

Update (April 2011)

Meine jetzige Mobotix macht keinerlei Probleme mehr. Ich habe hier von Einbrennspuren geschrieben. Jedoch verschwanden die nach einigen Tag und kamen bis heute nie mehr. Vielleicht musste dieser Sensor durch den Betrieb ein wenig “ausgelüftet” werden. Ich bin sehr zufrieden mit dieser Kamera. Mittlerweile war sie einigen Stürmen ausgesetzt und auch tiefe Temperaturen konnten ihr nichts anhaben. Schade, klappte es nicht schon bei der ersten Kamera…

Defekte Mobotix M24M: Kamera ersetzt (Teil 4)

Heute Abend konnte ich die Mobotix M24M mit defektem Sensor austauschen. Ich habe nun die Kameraaufstellung leicht versetzt, damit weniger Verzerrungen durch das Weitwinkelobjektiv auftreten. Dafür wird nun mehr Bild abgeschnitten, weil sonst Garageeinfahrten mitgefilmt würden. Damit dies nicht geschieht, ist ein Teil der unteren Sensorhälfte permanent abgedeckt.

Ich bin sehr froh, konnte das Gerät ausgetauscht werden. Danke nochmals an all die Leute, die mir geholfen haben, damit es soweit gekommen ist!

Defekte Mobotix M24M: Die Lösung (Teil 3)

Ich habe soeben von meiner Lieferfirma Bescheid bekommen, dass meine Kamera ausgetauscht wird. Das Paket wird demnächst bei mir eintreffen.

Ich bin über diese Lösung sehr erfreut.

Herzlichen Dank für den unermüdlichen Einsatz von Markus Brotschi von Swisswetter.ch, für die Unterstützung der Firma Rotronic in Bassersdorf und letztendlich auch für die Bereitschaft von Mobotix Deutschland, die Kamera tauschen zu lassen.

Ich hoffe, damit ist diese leidige Geschichte erledigt.

24″+27″= viel Platz! / Startton ausschalten

Der iMac 27" ist da!

Der neue iMac mit 27″-Bildschirm ist tatsächlich eine eindrückliche Erscheinung. Wer allerdings nur mit dem Word rumspielt, wird die gewaltige Arbeitsfläche kaum ausfüllen. 2 A4-Seiten im Hochformat lassen sich locker darstellen. Aber für einfaches Texten ist das Gerät einfach zu schade. Wer mit mehreren Programmen gleichzeitig zu arbeiten hat, kann die diversen Werkzeugleisten und Arbeitsfenster spielend anordnen. Die Bildschirmfläche mit der Auflösung von 2560 x 1440 lernte ich rasch zu schätzen. Mein erster iMac hatte damals 1440 Pixel in der Breite!

Mit einem weiteren, angeschlossenen 24″-TFT habe ich Platz zu genüge, um Hintergrundprogramme oder weitere Werkzeugleisten anzeigen zu lassen.

Enorme Leistungsreserven!

Die Leistung des iMacs ist erstaunlich (2.8GHz Intel Core i7). Aperture 3 läuft nun ruckelfrei. Auch Logic 9 lässt sich komfortabel benutzen. Endlich kann ich alle wichtigen Fenster aufrufen und parallel einsehen – und alles läuft flüssig. Auch ist bei starker Prozessorauslastung kein Lüfter zu hören. Schön!

(Bild oben: Prozessorausnutzung während ein Logicprojekt abgespielt wird)

Das Bild wurde aufgenommen, während eines meiner Logic-Projekte mit mehr als 12 Instrumentenspuren abgespielt wird. Während des Abspielens wird der iMac kaum warm… Mein Macbook heizte mit dem selben Material schon ganz schön ein! Man kann auch schön sehen wie der Intel i7-Prozessor die Aufgaben auf die vier Prozessorenkerne verteilt. Jeder Prozessorkern kann jedoch 2 Aufgaben (Threats) gleichzeitig verarbeite. Diese Leistungssteigerung ist eben bei Logic oder Aperture wirklich eindrücklich! Hätte ich ich das nur schon früher gehabt! ;-)

Startton ausschalten

Apple scheint es einfach noch nicht gecheckt haben, dass es nervig sein kann, jedes Mal einen Startton zu hören, wenn man den Mac einschaltet oder neustartet. Allerdings muss man anmerken, dass der Startton eigentlich nicht einfach ein akustisches Kunstwerk darstellt, sondern wertvolle Hinweise zur Fehlerbehebung liefern kann. So lange man den Startton hört, ist mit dem Mac von der Hardwareseite her gesehen alles in Ordnung. Bleibt er jedoch aus oder gibt nur noch Pipstöne von sich, kann ein gröberes Problem vorliegen. Siehe auch folgende Supportartikel von Apple hier:

http://support.apple.com/kb/HT1547 und http://support.apple.com/kb/TA43884?viewlocale=en_US

Wenn aber alles funktioniert, warum also die Katze und alle anderen Hausbewohner damit wecken? Seit Jahren hat dafür Arcana Research ein kleines Freeware Systemeinstellungs-Programm entwickelt, welches eben möglich macht, den Startton gegebenenfalls leiser zu stellen oder gar ganz auszuschalten. Praktisch! Ich hatte es vor Jahren schon im Einsatz. Nun habe ich es wieder installiert, allerdings in einer BETA-Version für Mac OS X 10.6. Aber alles scheint so zu funktionieren wie es soll. Hier der Link zur Programmseite: http://www5e.biglobe.ne.jp/~arcana/software.en.html