Zeitreise: Contessa-Nettel und Kodak Junior 620

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Per Zufall kam ich zu diesen uralten Kameras. Die Contessa-Nettel wurde vermutlich um 1922 herum produziert. Das Gerät wohl bald 90 Jahre alt. Erstaunlicherweise funktioniert die Mechanik nach wie vor. Wer damit umgehen kann, wird durchaus in der Lage sein, interessante Fotos zu schiessen.

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Die zweite Kamera ist ein wenig “moderner”. Es handelt sich dabei um eine Kodak Junior 620. Dieses Modell wurde 1933 bis 1939 produziert. Diese Kamera scheint mir besser erhalten zu sein. Die Mechanik funktioniert. Der Auslöser am Kameragehäuse müsste neu justiert werden.

Leider kann für diese Kamera meines Wissens kein Filmmaterial mehr aufgetrieben werden. Wenn man damit Experimentieren möchte, muss man sich das Filmmaterial wohl zusammenimprovisieren.

In diesem Zusammenhang würde es mich wundernehmen, ob mein iPod in 80 Jahren auch noch funktionieren würde. Ich vermute, dass die nachfolgende Generationen wenig Freude an unseren Geräten haben wird…

3 Gedanken zu “Zeitreise: Contessa-Nettel und Kodak Junior 620

  1. Ich habe auf den Bildern einen Fehler gemacht. Die gelbe Kodakverpackung gehört natürlich nicht zur Contessa. Diese passt aber wunderbar in die Schachtel und wurde mir auch so übergeben.
    Die Schachtel gehört ursprünglich zur Kodak Junior.

  2. Wau, da hast du aber ein schönes Stück Geschichte an Land gezogen. Ich staune heute immer wieder wie man früher die Bilder gemacht hat. Wenn man bedenkt, ist schon eine Begabung und ein Flair für Technik gefragt worden. Heute ist ja alles mehr Digitalisiert.

    Es gibt heut zu Tage auch Fotografen die viel lieber ohne Digitale Fotografie ihre Bilder knipsen. Da man hierbei viel mehr sich auf das Objekt richten kann. So wird ein “drauflos knipsen ohne Plan” eingedämmt. Man hat somit mehr Zeit um das Bild richtig zu fotografieren. Man lernt so viel besser seine eigene Kamera kennen. Weil man noch mehr denken muss, wie die Einstellung war und so weiter.

    Aber abropo weiter ich ziehe los und knipse HEITER, WEITER ;-)

    Lieber Gruss Büchi

  3. Auch mit der Digitalisierung braucht man eben ein Flair und eine Begabung. Ein gutes Auge ist durch nichts zu ersetzen.
    Wer nur aufs Label seiner Kamera schaut, hat wenig begriffen von Fotografie. Ich habe im Internet schon hervorragende Fotos gesehen, die mit billigsten Handycams aufgenommen wurden.

    Ja, ein Quentchen Glück braucht es natürlich auch, damit man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist! ;-)

    Gruss benz