Einleitung

Es muss nicht immer Nikon oder Canon sein. Schon seit langem warte ich auf eine Kamera mit wechselbaren Objektiven, welche auch noch Platz im Hosensack hat. Als Olympus die E-P1 vorstellte, wusste ich, dass dies meine Kamera sein könnte. Geworben wird mit dem Slogan: “Not a compact. Not a SLR. It’s a PEN.” Die PEN-F war damals in den 50er Jahren ein Wunderwerk der Technik. Die neue PEN E-P1 soll eine Hommage an diese grossartige Kamera sein.
Der Werbespot zur Kamera fand ich auch ganz gut, obwohl die Idee offensichtlich geklaut wurde…
In diesem ersten Beitrag geht es noch nicht um die fotografischen Qualitäten der Kamera, sondern vielmehr um die äusseren Werte. In einem nächsten Beitrag werde ich dann Bilderbeispiele liefern.
Verarbeitung  / Gehäuse
Ich bin überrascht, wie gut die kleine Kamera in der Hand liegt. Die Verarbeitung und das Material wirkt nicht billig. Die Objektivverschlussringe sind auch aus Metall. Die Kamera mit angeschlossenem Zoomobjektiv ist definitiv grösser als meine alte Lumix LX-2, aber wesentlich kleiner als die Nikon D60. Zur Zeit ist die E-P1 wohl die kleinste Spiegelreflexkamera der Welt, sieht man einmal davon ab, dass das Gehäuse gar keine Spiegel hat. Diese Reduktion hat leider auch seinen Preis: Ein optischer Sucher fehlt. Zur Verfügung steht ein riesiges Display mit Live-View Funktion. Ob das Display auch im grellen Sonnenlicht ablesen lässt, muss sich erst weisen… Auf jeden Fall hat die Kamera mit dem hier eingesetzten 14-42mm Zoom Objektiv keinen Platz in meinen Jeanshosentaschen. Aber im kleinen Velorucksack lässt sich das Ding wesentlich besser verstauen, als die Nikon. Das Objektiv lässt sich für den Transport speziell einfahren. Auf diese Weise ragt es weniger als 5cm aus dem Gehäuse. Bei der Nikon muss dafür schon fast 9cm veranschlagt werden.

Bedienung / Speicherkarte
Alle Bedienungselemente lassen sich auch mit meinen Wurstfingern sehr gut bedienen. Den Olympusingenieuren gelang es, ein Kameragehäuse zu entwerfen, welches auch mit grossen Händen gut in den Händen liegt und sich bedienen lässt. Die beiden kleinen Scrollräder hinten sind wirklich gut zu bedienen.
Toll auch, dass sich Olympus entschloss, bei der E-P1 die verbreiteten SD-Cards zu verwenden. Häufig setzt dieser Kamerahersteller xD-Karten ein. Diese sind zwar kleiner, aber weniger verbreitet. Somit ist kein weiterer Einkauf nötig.
Bilder: iPhone 3Gs
Fortsetzung folgt…