1000000000000

1 Milliarde Dollar Verluste hat die gegenwärtige Finanzkrise angehäuft, so der Internationale Währungsfond (IMF) heute. Nun wird der Ruf nach dem Staat laut – Was natürlich schlussendlich der Steuerzahler mitfinanzieren darf. Nicht zu sprechen von diversen Pensionskassen, die unheimlich viel Geld verloren haben und drohenden Steuerausfällen… Wer wird diese Lücken wohl wieder füllen helfen?

“[...] das Risikomanagement [soll ]verbessert werden.” Wenn ich nur schon Management höre… :-X

Bin ich froh, dass ich ich wenigstens den Kick einiger weniger Banker mitfinanzieren darf.

6 Gedanken zu “1000000000000

  1. Wenn die Geldmarktpolitik ihre Wachstumsziele verfehlt, soll es der Staat richten. Wenn die Banken / Finanzplätze (sprich Bankmanagement) schlecht wirtschaften soll’s der Staat richten. Die von Manager verursachte Misswirtschaft bewirkt eine geldpolitische Abwärtsspirale, welche uns alle (ausser die Verursacher) trifft.

    Die Aufsichtsgremien aller geldpolitischen Institute wirtschaften in erster Linie in ihre eigene Tasche – das Risiko trägt allein der Staat und schlussendlich der “Kleine”. Gerät der Finanzmarkt aus dem Gleichgewicht, dann soll der Staat sein Reservedepot plündern. Wenn das nicht reicht, werden die Steuern erhöht. In diesem Falle drohen die Finanzinstitute und Wirtschaftskonzerne mit Outsourcing, Verkauf oder Konkurs.

    Der Kleine muss seine Steuern bezahlen dank seiner Arbeit. Hat er diese nicht (dank Misswirtschaft), muss er vom Staat finanziert werden.

    Doch die Misstände kommen nicht von irgend woher. Sie werden bereits im Kleinen sprich Familie produziert. Konsum ist Alles. Die Kinder erhalten jede mögliche und unmögliche Neuheit. Man muss “Im Trend” sein. Bereits kleinste Kinder lernen, dass Konsumieren (ohne Gegenleistung) das einzig glücklich machende ist. Sind diese Kinder erwachsen, möchten auch sie trendig leben, ohne viel eigenen Aufwand,versteht sich!.

    Der Lehrlingslohn reicht nicht – die Eltern können es richten. Der erste grosse Lohn reicht nicht – die Kreditinstitute können es richten. Schulden haben ist IN. Hauptsache man hat rechtzeitig Feierabend und Fun. Schnäppchenkäufe, besonders im Luxussektor, sind IN. Privatkonkurs – was kümmert mich das! Vielleicht sind die Eltern noch einmal bereit das Fiasko zu finanzieren. Wenn nicht – Ach ja, dann haben wir ja da noch den Staat!

    Einige Clevere schaffen es “nach oben”, dank Ausbildung, guter Arbeit und Berharrlichkeit – doch die meisten davon, dank guter Beziehung. Diese Gewinner in unserer Gesellschaft geben sich betont trendig, locker und entspannt. Der Kleine (der weniger Glückhafte) will auch! Dank Kredit kann auch “er / sie” sich etwas leisten. Fällt der Aufsteiger damit auf die Nase – Macht nicht’s der Staat kann es ja richten: “Wir haben schliesslich auch Steuern und andere soziale Abgaben entrichtet. Wir müssen doch davon profitieren können – und – möglichst noch vor der Pensionierung…!”

    Risikowirtschaft ist In – sie bewältigen ist OUT!

  2. “Der Spiegel” schreibt in seiner neusten Ausgabe (Nr. 15, S. 78):
    “Die verschiedenen Rettungskonstruktionen sind allesamt ähnlich angelegt. Wie Feuerschutzwände sind bestimmte Bürgschaftsbeträge um die faulen Portfolien aufgemauert. Bricht einer der Wälle ein, tritt ein neuer Bürge an die Stelle des ersten. Und fast immer handelt es sich dabei um öffetnlich-rechtliche Anstalten. Am Ende zahlen also immer die Bürger.”
    In Deutschland sind bereits mehr als 15 Milliarden € auf diese Art und Weise versenkt worden.

  3. Mit anderen Worten:

    Der Kleine muss selber sehen, wie er den totalen Absturz umschiffen kann!

    Zum Glück liest man in der heutigen Zeitung, dass von der Klimaerwärmung die Alpwirtschaft profitieren wird – Aber wahrscheinlich auch nur so lange, als die Bergler die Pacht- Wasserzinsen, Milchabgaben und Staatssteuern bezahlen können… oder soll man besser sagen: die Kühe sich melken lassen!

    Es grüsst ein sauerfrohes Zitrönli, dass sich gerne auspressen lässt (es kommt nur auf die Presse an!?

  4. Liebes Zitrönchen

    Vergiss deinen Aerger!
    Du bist wenigstens ganz unten und wirst nur etwas ausgepresst.
    Aber hie und da wird deine Situation, dank Zuckerzusätze, etwas versüsst.

    Unsereins hockt in der Mitte vom Sandwich.
    Von oben und unten erhalten wir keine Luft.
    Sobald ein Hungriger unser Sandwich entdeckt, beisst er kräftig rein und wir werden, auf Teufel komm raus, kräftig zusammengepresst und mit Schale und Kern auf Nimmerwiedersehn verschlungen.

  5. Tatsächlich!

    wir leisten uns vieles
    und leisten dafür einiges…
    damit wir im Alter nicht mehr viel leisten müssen
    und uns trotzdem einiges leisten dürfen…