Mac OS X (10.5): Die Raubkatze ist da

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Vielleicht ist es die Ironie des Schicksals, dass mein erster Bericht durch eine Kernel Panic gelöscht wurde. Kaum nach 10 Minuten hat sich das Kätzchen mit dem klassischen grauen Vorhang geschlossen und eine Meldung mitten auf dem Bildschirm teilte mir mit, den Computer doch neu zu starten. Grund für den kompletten Totalabsturz ist das Programm “VPN Tracker” in der Version 4.9.3. (1311). So beginne ich also von Neuem…
Nach dieser bedauernswerten Panne, ging es dann reibungslos weiter. Das System gefällt mir optisch sehr. Alles wirkt irgendwie frischer. Die Bedienungselemente und Funktionen sind an gewohnten Orten anzutreffen. Alle, die schon einmal mit MacOS X gearbeitet haben, werden sich sofort wohlfühlen und routiniert auf ihre Dokument zugreifen können.

Da ich erst ganz kurz das neue System installiert habe, kann ich noch wenig sagen. Klar ist, es gibt gewisse, wenige Anwendungen, welche (noch) überhaupt nicht funktionieren wollen. Dazu gehört eben das erwähnte Programm “VPN Tracker”…

Was leider (noch) nicht funktioniert:
Bild 2-3
Filemaker Pro 8.5 funktioniert nicht. Das Programm wird gleich wieder beendet… (Siehe Bild oben). Filemaker, eine Tochterfirma Apples, hat ein Update angekündigt. Wird aber meine ältere Version davon auch profitieren können oder wird nur die neuste Version 9 unterstützt?

VPN Tracker von Equinux in der Version 4.9.3 [nicht kompatibel - Version 5 in Beta-Version vorhanden]

Little Snitch [funktioniert, wenn man die Betaversion 2.0 installiert, update ist kostenpflichtig]

Mein HSDPA USB Modem von Huawei (E220) wird vom System als Speichermedium erkannt und möchte ständig gemounted werden, was natürlich nicht geht… (Bild unten)
Bild 6-1

Damit ist meine Liste eigentlich schon fertig… Oder nach 3 Stunden herumprobieren, konnte ich keine gröberen Fehler entdecken. Gut so!

Programme, bei denen eine Neuinstallation notwendig ist:
Launch2Net von Novamedia in der 1.6.22 [bedingt kompatibel - neue Version im November verfügbar]
Wacom-Treiber für Intuos 2
Parallels Desktop 3.0

Funktioniert wunderbar:
Microsoft Office
Adobe Creative Suite 3 (getestet: Photoshop CS3, Dreamweaver CS3, Acrobat Professional).
Remote Desktop
iSync mit Nokia E61 (musste neu gekoppelt werden und einige Telefon-Plug-Ins mussten entfernt werden).
iCal sieht schick aus. Alle Termine und Aufgaben sind noch da. Leider haben sie sich auch nicht automatisch erledigt…
ChronoSync (Backupprogramm mit ausgefeilter Synchronisationsautomatik funktioniert tadellos. Brauche “Time Machine” definitiv nicht.
Fetch 5.2.1
Amadeus Pro
EyeTV 2.5
Google Earth
Zattoo

Aufgefallen:
Mit der Installationart “archive and install” hat bei mir alles wunderbar geklappt. Ich habe ein sauberes System und alle Einstellungen wurden übernommen. Kein einziges, gespeichertes Passwort ging verloren. Keine Neuregistrierungen oder Aktivierungen waren notwendig. Spitze gemacht Apple!

Genial finde ich, dass ich rasch selbst ein Widget fürs Dashboard erstellen kann. So konnte ich in ein paar Sekunden von meiner Wetterseite ein Widget herstellen. Auf so was habe ich schon sehr lange gewartet! (Bild unten)
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Eine Datei umzubenennen, ist noch einfacher geworden. Klickt man eine Datei so an, damit man sie unbenennen kann (langsamer Doppelklick), bleibt das Suffix automatisch unangetastet. Sehr praktisch, finde ich (Bild).
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Die Systemsteuerung hat kleine Veränderungen bekommen. Besonders positiv aufgefallen ist mir das Feld “Drucken und Faxen”. Es ist viel übersichtlicher gestaltet und einfacher. (Bild unten)
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Der Finder finde ich schön gemacht. Gerade Suchaufgaben lassen sich noch komfortabler erledigen. Die Vorschauansicht von verschiedensten Dokumentarten ist wirklich hilfreich. Die Coverflow-Ansicht (Bild 1+2) sieht nett aus, ist aber nicht unbedingt die schnellste und übersichtlichste Art Dokumente durchzusehen…
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Das Programm “Automator” ist ziemlich umgestaltet worden. Jetzt scheint es endlich möglich zu sein, Arbeitsabläufe protokollieren zu lassen. Der Automator stellt dann einfach ein Skript zusammen, welches sich dann wie ein Programm ausführen lässt. Kann unter Umständen sehr praktisch sein.

Vorläufiges Fazit
Das Raubkätzchen bietet an vielen Stellen schöne und nützliche Veränderungen. Die beworbenen 300 neuen Funktionen drängen sich dem Anwender nicht einfach auf. Das neue System will vor allem erkundet werden. So stösst man da und dort auf Erneuerungen – und die haben mir bis jetzt Spass gemacht. Generell kann man mit dem neuen System arbeiten, was nur zweckmässig ist. Der normale Anwender macht die Installation und arbeitet anschliessend wie gewohnt weiter. So muss es sein. Gröbere Fehler konnte ich nicht ausmachen. Das einzelne Anwendungen von Drittanbieteren noch nicht, oder nur ausreichend funktionieren, ist ärgerlich. In den meisten Fällen werden demnächst Updates nachgereicht. In wenigen Wochen wird das System dem Tiger (10.4) in keiner Weise nachstehen, sondern klar einen Schritt vorwärts darstellen.

Apple lässt den Leopard los – ohne mich…

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Leider ist das neuste Betriebssystem bei mir noch nicht eingetroffen. Die kleine, edle Kartonbox wird wohl noch in einem Container zwischen Antwerpen und Zürich
stecken. Da kann man nichts machen. So bleibt mir in der Zwischenzeit nichts übrig, als selbst im Netz herumzustöbern und erste Erfahrungsberichte zu lesen. Viel Gutes ist zu hören. Richtig eingeschlagen und für Begeisterungsstürme gesorgt, hat die 6. Version des Apple Unix Systems jedoch nicht. Zuwenig ganz revolutionäre Funktionen sind zu entdecken. Dafür aber eine solide Weiterentwicklung bewährter Softwaretechnik. Mal schauen: Vielleicht klopft der Kurier morgen doch noch an… Bis es soweit ist lasse ich die Festplatte zum wiederholten Male klonen, damit ich dann wirklich für die neuste Applekatze bereit sein werde. Nein Time Machine werde ich nicht brauchen… Da habe ich andere Mittelchen. Aber auf Spaces bin ich schon gespannt!

[Update] Wetterstation: Wieder in Betrieb

Die Wetterstation bleibt heute ausser Betrieb. Es werden keine Daten veröffentlicht. Zur Zeit liefert der Regenmesser falsche Angaben. Bis das Problem behoben ist, bleibt wetter.onurb.net offline. Ich melde, wenn die Störung behoben ist.

Die Wetterstation scheint wieder ordnungsgemäss zu laufen. Die Rekordtemperatur von -50º C konnte korrigiert werden. Natürlich war es eine frostige Nacht, aber gerade sibirische Ausmasse haben wir hierzulande nicht erreicht. Auch die Regenmassen von über 1000 Litern in diesem Monat wurden wieder auf das richtige Mass gesetzt. Ich hoffe, damit die gröbsten Fehler aus der Welt geschaffen zu haben.
Es gilt weiterhin: Alle veröffentlichten Daten seit gestern, 20.10.07, 16 Uhr bis heute 21.10.07, 17 Uhr, sind mit Vorsicht zu geniessen!

Falls noch Unstimmigkeiten auftreten sollten, wäre ich froh, wenn mir diese mitgeteilt werden.

Fazit Unlimited Datenmodem für MacBook Pro: USB-Modem statt Expresskarte benutzen

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Das Huawei Modem bekam im Austausch für die Express-Karte der Swisscom. Die Kartenlösung, über die ich in diesem Blog berichtet habe, hat nie richtig funktioniert, sobald ein Gebiet nicht mit einem UMTS-Signal versorgt war. Der Swisscom-Techniker sprach am Telefon davon, dass das MacBook Pro zu wenig gegen Strahlung geschützt sei und es aus diesem Grund zu kompletten Systemabstürzen kommen konnte. Angeblich bringt dieses bestimmte Frequenzband, das ganze Laptop aus dem Takt. Bereits am 6. Juni 2007 hat in einem Kommentar “Rolf” diese Meinung geäussert bekommen. Am 12. Juni 2007 berichtete dann “Ivo” davon, dass er mit der USB-Lösung keinerlei Probleme mehr habe. Der Mobilfunkprovider offerierte nach einem längeren Telefongespräch zwei Lösungen, nachdem ich Ende September endlich zum Schluss kam, dass es so für mich nicht weitergehen kann:
1. Die Expresskarte sollte mit einer externen Antenne betrieben werden.
2. Ich könne das Gerät eintauschen und erhalte dafür das Huawei-Modem.

In jedem Fall hätte ich also ein Kabel akzeptieren müssen. Ich entschloss mich für das Modem, da dieses auch an einem MacBook ohne Express-Slot betrieben werden kann. Man weiss ja nie. So oder so würde nun ein Kabel herumhängen.

Schon nach kürzester Zeit erhielt ich das versprochene Gerät. Tatsächlich wurde das Gerät ebenso umkompliziert erkannt, wie die Expresskarte. Die Verbindungen werden rasch hergestellt. Geliefert wurden zwei USB-Kabel. Ein längeres und ein kurzes. Das kürzere ist 19 Zentimeter lang. Das Modem selbst ist kompakt. Es ist nicht ganz 9 Zentimeter lang und zirka 4,5 Zentimeter breit. Die Höhe nimmt etwa 1 Zentimeter ein. Vom Gewicht her, spielt es keine Rolle, ob man die Expresskarte herumschleppen muss, oder das USB-Modem. Beide Lösungen sind nicht sehr schwer und leicht zu verstauen.

Betrieben wird das das Huawei-Modem bei mir ausschliesslich mit der Software “Launch2Net” von Novamedia. Damit konnte ich sehr gute Erfahrungen sammeln. Bis heute habe ich keinerlei Abstürze zu verzeichnen. Auch andere Berichte in meinem Blog scheinen diese Erfahrung teilen zu können.

Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bedanken an all jenen Personen, die sich bei mir gemeldet haben und über ihre Erfahrungen berichtet haben. Vielen herzlichen Dank Mephisto74, Timo, Ivo, rolf, hannes, ubu, martin, AnAnanas, Dani Schneiter und Lüdi! Ohne euch, wäre ich in dieser ganzen Sache recht hilflos gewesen!
Auch möchte auch der Swisscom danken, dass diese schlussendlich so unkompliziert diesen Umtausch getätigt haben. Am nächsten Arbeitstag war das Gerät bereits bei mir. Schneller geht es nicht.

Kritisches:
071016Huwaei2-2Ich finde es schade, dass die Swisscom nicht von sich aus auf ihre Kunden zuging, um von den Schwierigkeiten, welche ja offensichtlich vorhanden sind, zu berichten. Ich hätte ein flächendeckendes Informieren (wozu gibt es Newsletter oder das völlig sinnfreie “natelnews”???), einen allgemeinen Umtausch oder das Zuschicken der Antenne begrüsst. Das wäre echter Service am Kunden gewesen. Stattdessen muss man als Kunde zuerst aktiv werden und einen Mangel nachweisen. Rückrufaktionen sind unangenehm. In diesem Fall wäre vielen, Ärger und Umtriebe erspart geblieben.

Auch mit der jetzigen Lösung funktioniert Wireless-LAN (PWLAN) nicht. So kann das Swisscom-Wireless-Netz beispielsweise an den Bahnhöfen nicht genutzt werden. Loggt man sich manuell mit dem Mac ins Wireless-LAN wird ein teurerer Tarif (Minutenabrechnung) berechnet. Bei Windowsbenutzer wird durch das funktionierenden Handover normal abgerechnet… Auf der Webseite wird bei der Datenkarte WLAN noch immer beworben (Siehe Screenshot links. Gemacht heute). Woher soll ich wissen, ob ich ein Centrino-Prozessor habe. Intel ist Intel, oder? Oder muss ich als Kunde ein Informatikstudium abgeschlossen haben? Unter steht auf jeden Fall 10.4.10. Also geht das auf Mac. –> Falsch!
Mit der mitgelieferten Windows-Treibern ist es möglich, SMS zu versenden und zu empfangen. Auch diese Funktion wird auf dem Mac nicht unterstützt. Selbst dann, wenn man die von der Swisscom mitgelieferten Treiber einsetzt… Nirgendwo weist die Swisscom explizit darauf hin, dass das Mac-Angebot gegenüber einer Windows-Version eingeschränkt ist.

Reaktionen in meinem Blog zeigen, dass Kunden sich nicht scheuen, einfach zur Konkurrenz zu wechseln, wenn ein Angebot schlussendlich nicht zu überzeugen weiss. Ich hoffe, dass die Swisscom Anregungen und schlimmer noch Mängel in Zukunft ernster nimmt. Komplexe, technische Produkte sollten nicht erst beim Kunden reifen. Eine solche Strategie zahlt sich in der heutigen Zeit nicht aus.

Fazit:
Der Umtausch hat sich für mich gelohnt. Endlich habe ich eine mobile Datenlösungen, die ich überall unbeschwert einsetzen kann, wo ich irgendein (Swisscom-) Netz habe. Die Abstürze waren für mich teils sehr ärgerlich, da viel Arbeitszeit verloren ging. Ungesicherte Anwendungen und Dokumente gingen verloren.
Ein Quentchen Hoffnung habe ich noch, dass die Swisscom auf die verbliebenen Mängel in der näheren Zukunft eingehen wird.

Warum hier nichts läuft…

Warum hier “nichts” läuft, hat verschiedene Gründe. Hier ein paar mögliche Ausreden:

Nach “Schlepping durch die Alpen” von S. Apple, wird “der Zahlenteufel” von H.M. Enzensberger, “Hausaufgaben” von J. Arjouni oder “Das kalte Lächeln des Meeres” von A. Camilleri gelesen.
Es wird im Garten gearbeitet.
Wir holen uns einen weiteren Geocache.
Das Wetter ist einfach zu bombig, um hier was zu schreiben.
Es gibt keine relevanten Apple-News oder andere IT-Nachrichten.
Ja, der Film “Ratatouille” ist spitzenmässig – Jetzt habe ich es ja gesagt und muss nicht mehr darüber schreiben…
Fluffi braucht unheimlich viel Zuwendung.
Ich bin noch völlige erschlagen vom Funktionsumfang meiner neuen Adobe Creative Suite 3 (Web Premium).
Jack Bauer gibt in Season 5 wieder alles!
Nach “Bioshock” und “Halo 3” wird gerade “PGR 4” gezockt.
Der Haushalt braucht dringend einen “fresh up“!
Über das kommende Wahldebakel hat Spiegel-online und andere internationale Medien schon genügend berichtet.
Ich bin auf der Suche nach HDR-Motiven und probiere selbst aus…
Meine diesjährige Slotcar-Strecke ist noch nicht fertig verkabelt.
Ich muss “Kommissionen” erledigen…