Filmtagebuch: Mission Impossible 3

Owen Davian: Ethan, I’ve activated the bomb in your head. You have about four minutes to live.

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Story:
Der Agent Ethan Hunt ist als Ausbildner für den Geheimdienst IMF tätig. Eines Tages wird er gerufen, um an einer Rettungsaktion teilzunehmen. Dabei trifft er auf den Waffenhändler Owen Davian. Dieser entführt die frisch angetraute Braut des Agenten. Nun jagt der wackere Geheimdienstmann mit seinem bewährten Team, den sadistischen, finsteren Kerl, um ihn zur Strecke zu bringen…

Kommentar:
Tom Cruise neuster Film ist im Kino: Mission Impossible III oder das Grinsen ist zurück. Für viele ist Letzteres Warnung genug, um dem Kino meilenweit fernzubleiben. Doch mutig wie ich bin, habe ich mich dieser unmöglichen Aufgabe gestellt und kann sagen: “Mission accomplished”. Innerhalb von zwei Stunden wird man von Berlin, über Rom, nach Virginia und Shanghai gejagt. Atemraubend und schweisstreibend die Actionsequenzen. Schlicht und einfach atemberaubend die Hochhausaufnahmen und Sequenzen beispielsweise in der Wirtschaftssonderzone Pudong in der chinesischen Metropole Shanghai. Um einen solchen überwältigenden Eindruck zu bekommen, muss man den Film einfach auf Grossleindwand gesehen haben.
Auch wenn man bei fast 70% aller Filmminuten Tom Cruise zuschauen muss/darf: Es ist erträglich, wirklich! Das wenige, was die Charakterrolle des Ethan Hunt von Cruise abverlangt, macht dieser routiniert und überzeugend. Überragend sind die anderen Charakteren gespielt von Oscargewinner Philip Seymour Hoffman, Ving Rhames oder Laurence Fishburne. Gerne sähe man mehr von ihnen, jedoch wäre dies auf Kosten der kurzweiligen Geschichtserzählung gegangen.
J.J. Abrams, der Regisseur, welcher vorher mit der Fernsehserie Lost für Furore gesorgt hat, macht nach meiner Ansicht seinen Job gut. Was leider im Gegensatz zu den Vorgängerfilmen völlig auf der Strecke blieb, ist der Filmscore.

Also: Schauen gehen, wenn Actionfilme gern gesehen werden.