1:1 endete gestern die Partie Schweiz gegen die Elfenbeinküste. Am Radio hörte ich nur den Führungstreffer der Schweizer und freute mich natürlich darüber. Den Ausgleichstreffer der Gegnermannschaft in der 47. Minute bekam ich nicht mit. Zubi soll aus rund 25 Metern überrascht worden sein… Armer Spieler mit der Nr. 1 am Rücken! Dies wird wohl wieder zu Reden geben.
Das Schweizer Spiel ist ein im Aufbau begriffenes Werk, schreibt NZZ-online heute. Hoffentlich wird dieses Werk noch vor WM-Beginn fertig.
Unsere Stars hängen seit Samstag am Kühlschrank… Vielleicht hilft’s.
Archiv für den Monat Mai 2006
Nachfolger der iBooks vorgestellt
Am vergangenen Dienstag stellte Apple neue, portable Rechner vor. Der iBook Nachfolger heisst MacBook. Damit wird die gesamte Mobilcomputerfamilie mit Intel Prozessoren angetrieben. Spontan kann ich nur sagen, dass Apple seine Hausaufgaben gut gemacht hat. Die MacBooks sehen gut aus. Der Breitbildschirm weist eine gute Auflösung auf. Die Arbeitsfläche ist auflösungsmässig leicht gewachsen. Viel wichtiger aber ist, dass die Bildschirmhelligkeit gegenüber früher deutlich zugenommen hat. Ob allerdings die Hochglanzanzeige* wirklich das Gelbe vom Ei ist, wird erst die Praxis zeigen. In vielen Kommentaren wird gerade dieser Punkt arg kritisiert. Wer das Gerät vor allem im Gebäudeinnern braucht, wird vom angenehmen Kontrast und leuchtenden Farben überrascht sein. In der Sonne konnte man eh nie vernünftig mit Apples Mobilrechnern arbeiten…
Wie beim neuen iMac kann man die Arbeitsfläche durch einen weiteren Bildschirm erweitern. Gerade für Leute, welche ihr MacBook als Desktopersatz brauchen möchten, könnte sich diese Möglichkeit als sehr wertvoll erweisen. Für einen fixen Heimeinsatz ist eine Bildschirmgrösse von 13″ nicht mehr zeitgemäss.
Absolut positiv und überraschend ist, dass Apple selbst dem günstigsten MacBook einen IntelCore Duo-Prozessor spendiert hat. Programme können auf zwei Prozessorkerne zugreifen. Dies bedeutet einen spürbaren Mehrwert und Leistungsgewinn gegenüber dem kleinsten Mac Mini, der nur über einen Prozessorkern verfügt.
Allerdings fehlt auch beim MacBook eine separate Grafikkarte. So wird Arbeitsspeicher als Grafikspeicher und der Prozessor für Grafikberechnungen eingesetzt. Um dies einigermassen kompensieren zu können, empfehle ich, den Arbeitsspeicher im Minimum gleich auf 1GB aufzurüsten. Für Spieler oder extreme Foto- und Filmbearbeiter (Photoshop CS/Final Cut) ist aber auch diese Lösung zu lahm. Für diese ist wohl das MacBook Pro die geeignetere Wahl. Für normale Desktopanwendungen und die iLife-Programme wird das MacBook (genügend Arbeitsspeicher vorausgesetzt) absolut genügen.
Ein grosser Schritt ging Apple auch in Sachen RAM- und HD-Erweiterbarkeit. Arbeitsspeicher und Festplatte lassen sich sehr einfach und in Kürze austauschen.
Das MacBook wird von Apple komplett ausgeliefert. Bluetooth, Wireless-LAN, Front Row, iSight sind ohne Aufpreis dabei. Wer allerdings noch eine Modem braucht, muss zu einer externen Lösung greifen…
Ab 1580 Franken kann man das neue MacBook bereits haben. Allerdings sollten rund 200 Franken für eine erste RAM-Erweiterung budgetiert werden. Für unter 2000 Franken erhält man mit Sicherheit viel Obstcomputer.
*Apple wirbt in der Produktebeschreibung mit dem Titel “Endlich in Hochglanz”
Gewitter vom 14.5.2006
Filmtagebuch: Mission Impossible 3
Owen Davian: Ethan, I’ve activated the bomb in your head. You have about four minutes to live.

Story:
Der Agent Ethan Hunt ist als Ausbildner für den Geheimdienst IMF tätig. Eines Tages wird er gerufen, um an einer Rettungsaktion teilzunehmen. Dabei trifft er auf den Waffenhändler Owen Davian. Dieser entführt die frisch angetraute Braut des Agenten. Nun jagt der wackere Geheimdienstmann mit seinem bewährten Team, den sadistischen, finsteren Kerl, um ihn zur Strecke zu bringen…
Kommentar:
Tom Cruise neuster Film ist im Kino: Mission Impossible III oder das Grinsen ist zurück. Für viele ist Letzteres Warnung genug, um dem Kino meilenweit fernzubleiben. Doch mutig wie ich bin, habe ich mich dieser unmöglichen Aufgabe gestellt und kann sagen: “Mission accomplished”. Innerhalb von zwei Stunden wird man von Berlin, über Rom, nach Virginia und Shanghai gejagt. Atemraubend und schweisstreibend die Actionsequenzen. Schlicht und einfach atemberaubend die Hochhausaufnahmen und Sequenzen beispielsweise in der Wirtschaftssonderzone Pudong in der chinesischen Metropole Shanghai. Um einen solchen überwältigenden Eindruck zu bekommen, muss man den Film einfach auf Grossleindwand gesehen haben.
Auch wenn man bei fast 70% aller Filmminuten Tom Cruise zuschauen muss/darf: Es ist erträglich, wirklich! Das wenige, was die Charakterrolle des Ethan Hunt von Cruise abverlangt, macht dieser routiniert und überzeugend. Überragend sind die anderen Charakteren gespielt von Oscargewinner Philip Seymour Hoffman, Ving Rhames oder Laurence Fishburne. Gerne sähe man mehr von ihnen, jedoch wäre dies auf Kosten der kurzweiligen Geschichtserzählung gegangen.
J.J. Abrams, der Regisseur, welcher vorher mit der Fernsehserie Lost für Furore gesorgt hat, macht nach meiner Ansicht seinen Job gut. Was leider im Gegensatz zu den Vorgängerfilmen völlig auf der Strecke blieb, ist der Filmscore.
Also: Schauen gehen, wenn Actionfilme gern gesehen werden.
Wetterstatistik April 2006
Der April 2006 ist vorbei. Hier in Niederrohrdorf wurde in diesem Monat der erste Sommertag registriert. Das Thermometer kletterte einmal am 24.4 auf 25.9°C. Jedoch hielt diese Wärme nicht lange an. Nur dieser eine Tag bot sommerliche Temperaturen. Neben diesen schönen Tagen gab es auch zwei Gewitter. Eines davon war recht eindrücklich (23.4, 17:30 bis 19:00).
Es gab 6 kalte Tage (Tmax < 10°C) und 3 Frosttage (Tmin < 0°). Im Schnitt war es 9.43°C warm und damit deutlich wärmer als noch im März (5.44°C),
Regenmässig können wir uns nicht beklagen. Es fielen total 147.4l/m2 Regen. Der März lieferte im Vergleich nur 79.2l/m2.



