Mut zur Selbsthilfe – Ein Firmwareupdate und das Motorola V3i und iSync geht

Das neu erworbene Handy, ein Motorola V3i, hatte gleich zu Beginn einen grossen Makel: Die Bluetooth-Funktionalität blieb auf dem Mac völlig auf der Strecke. Das Telefon liess sich zwar mit dem Mac koppeln (“pairen”), aber sämtliche Dienste liessen sich nicht nutzen. So konnte man das Handy nur über das USB-Kabel mit iSync synchronisieren lassen oder als Modem einsetzen. Selbst Dateien liessen sich nicht bequem über Kurzstreckenfunk austauschen. Leben konnte ich damit nicht. Den der Perfektionist, der ich in mir steckt, liess diesen Makel nicht zu.
Dass ich nicht allein war mit dem Problem, lässt sich hier ausführlich nachlesen:
http://discussions.apple.com/thread.jspa?threadID=449165
http://discussions.apple.com/thread.jspa?threadID=431636
http://discussions.apple.com/thread.jspa?threadID=377950
http://forum.macsofa.net/viewtopic.php?t=6681&highlight=v3i
http://www.isync-hilfe.de/

Seit längerem verfolge ich das Geschehen auf der Webseite handy-faq.de. Dort gibt es ein paar ganz eifrige Bastler. Was die mit ihren Geräten anstellen, erinnert mich an das Treiben der Aargauer-Töfflibuben in ihren finsteren Frisierkellern. Alles scheint möglich zu sein. Nun habe ich eine Firmware (R479_G_08.B4.85R) gefunden und sie mit Hilfe meines PC auf mein V3i geladen. Als Flash-Software setzte ich unter Windows XP SP2 RSD Lite 2.6 ein. Mit durchschlagendem Erfolg: Ich kann nun alle Bluetooth-Dienste in Verbindung mit Mac OS X 10.4.6 gebrauchen. Das einzige was nicht geht ist, SMS über das Programm “Adressbuch” zu verschicken. Auch wird bei der Synchronisation die Adresse nicht mitgeliefert… Dies war aber schon bei der USB-Verbindung der Fall.

Auf jeden Fall habe ich nun ein Handy, welches praktisch perfekt mit dem Mac harmoniert. Das Ganze hat aber einen Haken: Die Motorola-Garantie ging mit dieser Veränderung unweigerlich verloren. Motorola kann mir nachweisen, dass ich das Gerät manipuliert habe. Dies muss einem bewusst sein. Wer nämlich was falsch macht, kann mit diesem Eingriff das Handy komplett blockieren. Auf die Garantie oder eine sonstige Kulanz kann man hier nicht hoffen. Nur wer genau weiss, was er tut, soll sich damit herumschlagen. Ich finde es aber auf jeden Fall ein gute Sache, dass es Leute gibt, welche sich mit solchen recht kniffligen Sachen auskennen und Lösungen anbieten. Wer weiss, wie lange Motorola braucht, bis sie selbst eine offizielle Lösung anbietet, welche die volle Funktionalität garantiert.

Vielen Dank in diesem Zusammenhang an Spanky67 von handy-faq.de!

Neues 17”-MacBook Pro von Apple

Die Newsseiten verbreiteten die Neuigkeit ja landauf und landab. Das gestern vorgestellte neue Riesenlaptop ist laut Apple 5-mal schneller als der Vorgänger. Dass der Bildschirm rund ein Drittel heller als vorher sein soll, sind gute Nachrichten. Tests werden zeigen, ob Apple endlich in diesem Bereich mit der Konkurrenz mithalten kann. Arbeiten im Sonnenlicht, ist mit einem Apple-Laptop eher schwierig.
Mit dem MacBook Pro erhält man mit Sicherheit ein Gerät, welches ohne weiteres mit einem Desktopmodell mithalten kann. Der Bildschirm bietet genug Arbeitsfläche, um mit den meisten Programmen komfortabel arbeiten zu können. Offen bleibt, ob die Grafikkarte wie beim 15”-MacBook Pro auch heruntergetaktet wurde. Wie lange die Batterielaufzeit ist, wird sich wohl demnächst in Tests zeigen, da die neuen Rechner schon ab nächste Woche an die Kunden ausgeliefert werden.
Vom Preis her dürften viele Anwender noch immer abgeschreckt sein. Der Einstieg in die MacBook Pro Welt ist mit knapp 3000 Franken hoch. Das günstige 17”-MBP kostet mehr als 4000 Franken. Allerdings kommt die 17”-Version im Vergleich zum kleineren Modell günstiger, wenn man im Apple die gleiche Ausstattung wählt (HD, RAM, Grafik).

Zuschlagen sollen wirklich nur jene Leute, welche einen mobilen Rechner benötigen. Ein ähnlich ausgestatteter iMac, der allerdings nur eingeschränkt portabel ist, kostet beinahe die Hälfte. Wann Apple einen Nachfolger fürs iBook vorstellen wird, ist noch offen. Auch warten viele auf die 12”-Version des MacBook Pro.

Frühling, ja du bist’s! Dich hab ich endlich vernommen!

Gestern waren endlich Temperaturen deutlich über 20 Grad (max. 24.6 um 18:28 Uhr) hier in Niederrohrdorf registriert worden. Der Frühling hat definitiv Einzug gehalten.

Aktuell

Doch das Wetter bleibt unbeständig. Vermutlich können auch in unserer Region erste Gewitter in der Nacht auf Sonntag beobachtet werden.

Schönes Wochenende euch allen!

Filmtagebuch: Ice Age 2

Sid: Manny, who do you like better, me or Diego?
Manfred: Diego. No contest.
Ellie: Manny, you can’t pick favorites with your kids!
Manfred: He’s not my kid. He’s not even my dog. If my dog had a kid, and that kid had a pet, that would be Sid.
Sid: Manny, can I have a dog?
Manfred: No
Sid: Ellie, can I have a dog?
Ellie: Sure, sweetie.
Manfred: Ellie, we have to be consistent with them!

060419Iceage2

Story:
Das bequeme Leben der Tiere nimmt abrupt ein Ende, als klar wird, dass das beheimatete Tal in Kürze von einer Flutwelle überschwemmt sein wird. Also machen sich die Tiere auf, um der Wassermasse zu entgehen. Dabei erleben sie allerlei und müssen einige Strapazen über sich ergehen lassen. Doch am meisten leidet ganz klar Scrat, das komische Säbelzahneichhörnchen. Wieder will es die letzte Nuss retten und wird dabei unglaublich gefordert… Nichts für untrainierte Lachmuskeln – Ein gröberer Muskelkater ist programmiert.

Kommentar:
Wer den ersten Teil von Ice Age mochte, wird auf jeden Fall voll und ganz auf seine Kosten kommen. Die Grafik hat deutlich gewonnen. Nur schon Scrat bekam eine detailliertere Zeichnung. Allerdings können die Macher von Ice Age der Traumfabrik Pixar kaum das Wasser reichen… Allerdings stört dies überhaupt nicht, da die erzählte Geschichte einfach zu sehr im Vordergrund steht. Da hofft und freut man sich auf einen nächsten Teil!

Filmtagebuch: King Kong (2005)

Carl Denham: I’ve risked everything I had on this film.
Captain Englehorn: No Denham, you risked everything I have.

060415Kingkong

Story:
Ein verschuldeter Filmemacher rettet sich vor seinen Gläubigern mit seiner Crew auf ein Schiff. Die Reise soll zu einer unentdeckten Insel gehen, wo der entstehende Film doch noch beenden werden kann. Dort angekommen, müssen sich die Kulturschaffende nicht nur mit brutalen Einheimischen herumschlagen, sondern entdecken, dass die scheinbar unberührte Natur hier einige ganz besondere Wesen hervorbrachte…

Kommentar:
Wer sich auf den Riesengorilla King Kong freut, muss in diesem Film geduldig sein. Denn der dreistündige Film läuft im gesamten ersten Drittel ohne seinen Hauptprotagonisten ab. Allerdings ist diese längere Einleitung nötig, damit die Geschichte ins Rollen kommt. Obwohl in der ersten Stunde wenig passiert, ist der Film nie langweilig. Der Film wird spannend erzählt. Teilweise wird man als Zuschauer durch teilweise drastische oder ekelerregende Szenen geführt. Ein Kinderfilm ist King Kong von Peter Jackson mit Sicherheit nicht. Man erkennt an vielen Details die Handschrift des Herr der Ringe-Regisseurs. Der Film lebt aber auch von den Schauspielern. Freuen darf man sich an Naomi Watts (Mulholland Drive), Jack Black (High Fidelity) oder Jamie Bell (Billy Elliot). Aber auch King Kong, die computeranimierte Figur, gibt eine faszinierende Performance ab.

Wer drei Stunden mit Film verbringen möchte, ist mit diesem Werk sicher gut aufgehoben. Auf den Herbst 2006 wird übrigens eine verlängerte DVD-Version von King Kong erwartet…