Über Äpfel, Celluloid und anderes…
Filmtagebuch: Pirates of the Caribbean – At Worlds End
Im Film austoben konnte sich vor allem Hans Zimmer. Mit seinem vorgelegten Musik-Score zum Film hat er dem dritten Teil der Kinoreihe Pirates of the Carbibean seinen Stempel aufgedrückt. Bei genauem Hinhören wird immer klarer, woher Hans Zimmer seine musikalischen Ideen diesmal nahm. Ennio Morricones Einfluss sind in einigen Stücken nicht zu überhören. Eine Filmszene ist sogar eine klares Zitat aus “Spiel mir das Lied vom Tod” von Sergio Leone, sowohl in filmischer, wie auch natürlich in musikalischer Hinsicht. Das stört nicht weiter, zeigt dies nur, dass Zimmer wohl weiss, Arbeiten seiner Mitkolleginnen und Kollegen zu schätzen. Das Schlussthema, erinnerte zu fest an ältere Arbeiten wie “The Rock” oder “Broken Arrow”- Zimmer meats Zimmer. Es ist zu hoffen, dass der Musiker sich neu erfinden kann. Ansonsten droht Langeweile… Warum nicht mal wieder simple und doch packende Sounds wie in “Thelma und Louise” oder “Rain Man”?
Der Film an sich geht lange, ist aber durch und durch unterhaltsam. Auch war es auch wieder toll, Capitain Sparrow zusehen zu können. Johnny Depp hat mit dieser Filmfigur mit Sicherheit Filmgeschichte geschrieben. Weitere bekannte Figuren aus der Filmreihe tauchen auf und vermögen dem Film die richtige Dynamik zu verleihen. Einzig die Leistung von Keira Knightley vermochte mich überhaupt nicht zu überzeugen. Gerade als herumschreiende Piratin zeigte sie, dass ihr ein ruhigere Charakteren besser stehen.
Ob ein vierter Teil nötig ist? Ich glaube, man muss aufhören, wenn es noch lustig ist. Was die Leute um Jerry Bruckheimer als nächstes aus dem Hut zaubern werden?
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von benz am 26. Mai, 2007 um 09:37 veröffentlicht und unter Das Filmtagebuch abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Kommentare und Pings sind momentan deaktiviert. |
Kommentarfunktion deaktiviert.



